Sherlock Holmes - Die neuen Fälle: Der grüne Admiral

Der grüne Admiral

Verlag: Rough Trade Music [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-86473-073-3

Preis: 8,49 Euro bei Amazon.de [Stand: 21. Januar 2018]
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Der bekannte Maler Eric Livingston wird des Mordes beschuldigt. Unmittelbar nachdem er Lady Agnes Berwick portraitiert hat, kommt die Dame ums Leben. Im Atelier treffen Holmes und Watson auf den jungen Inspektor Dash, der die Hilfe des Meisterdefektives gerne annimmt. Der Maler verhält sich zunächst abweisend, als jedoch ein weiterer Todesfall eintritt sieht er ein, dass er kaum auf die Hilfe von Holmes und Watson verzichten kann.

Für die achte Folge der neuen Fälle hat sich Autor Andreas Masuth ein besonders Katz- und Maus-Spiel einfallen lassen und eine mit viel Wortwitz ausgestattet Episode verfasst. Dabei sind es nicht nur die beißenden Dialoge zwischen Holmes und Watson. Auch die Figur des Eric Livingston ist mit seinen beißenden Kommentaren für einige Lacher gut.

Der Fall an sich ist gut, auch wenn man recht schnell hinter den Täter kommt. Lediglich das Tatmotiv bleibt bis zum Schluss im Dunkeln und ist dann auch recht überraschend.
Viele Folgen dieser Sherlock-Holmes-Hörspiele sind geprägt durch die beiden Hauptsprecher Christian Rode und Peter Groeger, die sich auch in dieser Episode die bissigen Dialoge nur so um die Ohren pfeffern. Allein die Einstiegsszene ist ein echter Kracher. Doch mit Wolfgang Draeger (Eric Livingston) und Helmut Kraus (George Parson) sind diesmal zwei weitere Sprecher am Start, die ausgezeichnet in ihre Rollen schlüpfen. Einen guten ersten Eindruck macht auch Michael Pink als junger Inspektor Dash, der den erkrankten Inspektor Lestrade vertritt.

Die akustische Umsetzung ist wie immer gelungen, auch wenn sich Sound und Musik wieder sehr zurückhalten. Und das ist auch gut so, denn die Stärken dieser Serie liegen in den guten Büchern und den tollen Sprechern. Und diese werden hier wieder voll ausgeschöpft.

Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 12. Dezember 2013

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