Liste der Bücher

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Liane Bednarz: Die Angstprediger Liane Bednarz: Die Angstprediger
Sorgsam, aber auch eng gefasst "Das vorliegende Buch versteht sich ausdrücklich nicht als Pranger, sondern soll eine Debatte anstoßen, die idealerweise nicht nur zu einer des Christlichen, sondern auch des Konservatismus insgesamt führt". Als Anregung zur Diskussion ist dabei dieses Werk von Lisa Bednarz durchaus geeignet, die Selbstvergewisserung steht da allerdings auf einem anderen Blatt. Zwar trennt die Autorin, und das ist sehr gelungen im Buch, jeweils akkurat und sauber die verschiedenen Begrifflichkeiten (zum Beispiel in Fragen der Gender-Debatten) und differenziert so wieder aus, was in den letzten Jahren eher zu einer "Soße" aus Schlagworten geworden ist. Statt also populistisch geprägte Begrifflichkeiten wie "Auflösung der Geschlechter",... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2018)
 
Nina Laurin: Escape Nina Laurin: Escape
Eher Psychogramm denn Thriller Es dauert. Es dauert eine ganze Weile, eigentlich bis zum letzten Drittel, mindestens aber bis zur Hälfte des Werkes, bevor greifbar "etwas passiert". Gut, vorher wurde ein 10jähriges Mädchen entführt. Was der Leser aber als Voraussetzung des Thrillers eher lapidar mitgeteilt bekommt. Ein Mädchen, eine Entführung, die eine junge Frau mit massig Problemen mit sich selbst aufgrund ihrer traumatischen Vergangenheit aus einem (für den Leser) sehr überraschenden Motiv heraus keine Ruhe mehr lassen kann. Denn zum einen war sie selbst Opfer einer Entführung über drei Jahre hinweg, sexuell missbraucht, angekettet, und kann bis heute keine wirklichen Hinweise zur Ermittlung ihres Entführers liefern. Kein Wunder, dass psychologische Betreuung,... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2018)
 
Cyprian Broodbank: Die Geburt der mediterranen Welt Cyprian Broodbank: Die Geburt der mediterranen Welt
Umfassender Einblick in die Ur-Quelle Europas "Rund ums Mittelmeer", von Griechenland über Italien hin in arabische Gefilde. Jener geographische Raum, der später Rom und Karthago, Athen und Sparta, hervorbrachte. Der südliche europäische Raum rund um das Mittelmeer herum ist ohne Zweifel die Wiege der europäischen Kultur. Und das nicht nur im Rückgriff auf "antike Denker", sondern auf Jahrhunderte der Imperien und kleinerer Gruppen der Kriege um Macht und Einfluss und Reichtum. Geistesgeschichte, Machtgeschichte, Religionsgeschichte, all das wurde in einem langen Zeitraum der Entwicklung begründet und in kleineren Maßstäben schon "ausprobiert" und liegt bis heute noch lebendig vor Augen. Mittels zweier zusammenhängenden Bildteilen im Buch auch farbig... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2018)
 
Federico Varese: Mafia Leben Federico Varese: Mafia Leben
Reale Einblicke "Das Leben ist hart. Und dann stirbst Du". Als Zitat vor das Buch gesetzt, beschreiben diese Worte sehr genau das, was Federico Varese in seinen Recherchen erfahren und in diesem Buch brisant, spannend und atmosphärisch bestens treffend erzählt. Mit einer klaren Konzentration auf die "klassische", sizilianische Mafia, die "Cosa Nostra". Ohne zu versäumen, das "System" der "Cosa Nostra" international zu beschreiben. So wundert es nicht, dass Varese bei der monumentalen Standfigur auf einer russischen Nekropole beginnt, mit Nikolaj Sykow, dem "Paten von Perm" und, neben "Einheimischen" aus Süditalien auch Mitglieder in Hongkong und Japan, Macao, Birma und Dubai und anderen Orte n intensiv im Buch geschildert... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2018)
 
Jörg Maurer: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt Jörg Maurer: Am Abgrund lässt man gern den Vortritt
Jennerwein in privaten Ermittlungen Wobei der Titel auf Hubertus Jennerwein nun gar nicht zutrifft. Denn er ist, wie immer, derjenige, der zwar besonnener, dennoch aber kühner Art und Weise bereit ist, sich da in der Schweiz am See oberhalb einer bestimmten, wichtigen Grotte, "abzuseilen". Und eben keinem anderen den Vortritt zu lassen. Wobei er durchaus "andere" zur Hilfe um sich gesammelt hat. Und diese, erstmalig beim aufrechten Kommissar, eine überaus gemischte Gruppe von Menschen darstellen, von denen nicht wenige weit auf der "anderen Seite des Gesetzes" im Alltag anzutreffen sind. Da wird scharf geschossen und hart zugeschlagen. Da kommt eine Maschine zum Einsatz, die man außerhalb der Gastronomie nicht unbedingt "am Hals" haben will. ... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2018)
 
Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren
Nora Sand arbeitet als England-Korrespondentin der dänischen Wochenzeitung Globalt in London. Als sie Manash Ishmail interviewen soll, einen nach London geflüchteten iranischen Dichter, bringt die Anfrage Nora in einen unlösbaren Konflikt. Der im Westen preisgekrönte Autor Manash bietet ausdrücklich nur Nora Sand ein Interview an im Austausch gegen Hilfe bei der Suche nach seiner Frau. Auf der Flucht ist das Paar getrennt worden. Manash sitzt in einem Flüchtlingslager in Dänemark fest; Iran hat bereits seine Auslieferung wegen terroristischer Aktivitäten gefordert. Weder zum Lektor seines englischen Verlages kann der Autor Kontakt herstellen noch zu seiner Frau, die sich zuletzt aus England gemeldet hat. Noras Chef gibt ihr genau zwei Wochen Zeit für die Recherche. Falls sie Amina... – weiterlesen (Rezension vom 24. April 2018)
 
Claudia Beinert, Nadja Beinert: Revolution im Herzen Claudia Beinert, Nadja Beinert: Revolution im Herzen
Intim eingebundene Lebensgeschichte Karl Marx ist in vieler Munde im letzten und auch noch in diesem Jahr. Leben, Werk, Werdegang, der Einsatz für die "Internationale", all das in mannigfaltiger Form biographisch und Werk-betrachtend aktuell erschienen und zu lesen. Ereignisse und Kernmomente des Lebens, welche nun die beiden Geschwister Claudia und Nadja Beinert auf sehr fundiertem Hintergrund in einer "Liebes-Roman-Form" vorlegen, mit der es gelingt, Person und Privatleben des Denkers noch einmal aus anderer, näherer Perspektive nachzuvollziehen. Lena (Lenchen) Demuth gelangt als Dienstmädchen, eigentlich am Ende als "zusätzliches" Familienmitglied in die Familie Marx und erlebt alle Höhen und Tiefen, Hoffnungen und Desillusionierungen, vor allem die... – weiterlesen (Rezension vom 19. April 2018)
 
Matthew Quick: Schildkrötenwege Matthew Quick: Schildkrötenwege
Aufruf zur individuellen "Lebensreise" In einer Welt, in der zunehmen alles genormt und auf Effizienz getrimmt scheint, in der in Frankreich überlegt wird, Kinder mit drei Jahren bereits einzuschulen und in der Studiengänge moderner Prägung mit einem "Studieren" von Fach und Leben nur mehr wenig zu tun haben, in einer solchen Welt anders sein zu wollen ist kein einfaches Unterfangen. Aber, und das drückt Matthew Quick erkennbar pädagogisch und mit zarter, treffender Sprache in der Geschichte um seine, eigentlich bestens "eingestielte", Protagonistin Nanette wunderbar aus. Eine, die "oben mitschwimmt", immer unter en Besten, das alles nie hinterfragend. Und nun, durch eine Lektüre und einen Jungen Ihres Alters, in ihren Grundfesten zu erbeben... – weiterlesen (Rezension vom 19. April 2018)
 
 Dragonbound: Episode 07: Saras Dämonen Dragonbound: Episode 07: Saras Dämonen
Gemeinsam mit ihren Freunden erreicht Lea endlich die Stadt Liuell. Dort angekommen, empfängt sie der blinde Magier Tomar. Von ihm erfahren sie, dass ein Angriff der Vargonen unmittelbar bevorsteht. Telon, Rodge und Lea begeben sich daher auf eine gefährliche Mission, um das Versteck von Goor, dem Anführer der Vargonen, ausfindig zu machen. Zudem kommen sich Rodge und Sara näher, doch hat diese eine schicksalhafte Begegnung. Die bisherigen sechs Folgen des Fantasyepos "Dragonbound" boten durchweg imposante, kinoähnliche Hörspielunterhaltung. Der 7. Teil "Saras Dämonen" bildet da keine Ausnahme. Mit achtzig Minuten Spieldauer erreicht das Hörspiel fast kinohafte Ausmaße. Auch inhaltlich macht diese Folge wieder Spaß, obwohl es in der Mitte einen kleinen Durchhänger... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2018)
 
 Foster: Foster 05: Die Hexe Foster: Foster 05: Die Hexe
Während eines Telefonates mit ihrer Freundin bemerkt Sandra Fischer im Treppenhaus eine verwirrte Dame. Als diese Sandra attackiert und ihr Nachbar Sandra zur Hilfe eilt, scheint alles normal zu sein. Doch fortan ist Sandra verändert. Als DI Foster und Kyle Jones von den Ereignissen erfahren nehmen sie sich der Sache an. Ohne zu ahnen, welcher Schrecken noch auf sie wartet. Mit der fünften Folge "Die Hexe" startet die Horrorserie "Foster" in die zweite Staffel. Unabhängig von den ersten vier Episoden kann man auch jetzt einen Einstieg in die Geschichte wagen. Erneut liefern Oliver Döring und sein Team ein tolles Hörspiel ab. Die Story um die besessene Sandra Fischer ist spannend und gipfelt in einem dramatischen Showdown, der weitere Erklärungen liefert und die... – weiterlesen (Rezension vom 14. April 2018)
 
Smith Henderson: Montana Smith Henderson: Montana
In diesem Roman wird ein Lied gespielt, das Lied des mittleren Westens Amerikas. Eine raue und wilde Melancholie, frisiert durch den Klang der Gitarre und einer knisternden Stimme des Sängers. Die Stimme erzählt von der Sehnsucht der Menschen in diesem Landstrich, deren Alltag von Armut und Aussichtslosigkeit geprägt ist. Der Autor trifft damit einen Ton, der dem von James Lee Burke ähnelt. Er zeichnet damit das Porträt von einem dreckigen Amerikas, einem kriminellen, einem armen Amerika, aber nicht ohne den Schimmer von Hoffnung durchsickern zu lassen. Pete Snow ist Sozialarbeiter beim Jugendamt in Tenmile. Zwar ist es seine Aufgabe, Kindern und Jugendlichen in schwierigen familiären Verhältnissen zu helfen, aber das geht nicht, ohne nicht auch den Familien selbst zu helfen. So ist... – weiterlesen (Rezension vom 11. April 2018)
 
Inspector Lestrade: Folge 02: Der Zorn des Anubis Inspector Lestrade: Folge 02: Der Zorn des Anubis
Lord Mockridge, ein Mitglied des Oberhauses wird bestialisch ermordet aufgefunden. Der Täter schneidet ihm das Herz aus der Brust und legt es ihm in die Hand. Auch sein Butler wurde mit einem gezielten Stich ins Herz getötet. Keine leichte Aufgabe für Inspector Lestrade, zumal er Hilfe aus der Obrigkeit der Politik nicht erwarten kann. Als jedoch ein weiterer Mord passiert, bricht unter den Parlamentariern Panik aus. Doch weiterhin stößt Lestrade auf eine Mauer des Schweigens. "Der Zorn des Anubis" ist der zweite Fall, den Inspector Lestrade ohne seine bekannten Sidekicks Sherlock Holmes und Doktor Watson (die einen kurzen Gastauftritt am Ende haben) lösen muss. Dafür hat Andreas Masuth, der auch zahlreiche Episoden der neuen Sherlock-Holmes-Fälle verfasst, ein tolles... – weiterlesen (Rezension vom 10. April 2018)
 
Margareta Magnusson: Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge zu ordnen Margareta Magnusson: Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge zu ordnen
Ordnen, bevor es zu spät ist "Wenn man seine Dinge in Ordnung bringt und es einem gelingt, ist das äußerst tröstlich und der Gewinn unermesslich" (Leonard Cohen). Nicht umsonst stellt Margareta Magnusson dieses Zitat des Musikers und Sängers ihrer "Handreichung für die letzten Dinge" vorweg. Denn, dass ist ihre Erfahrung zumindest, wer sich rechtzeitig ans "Aufräumen und Entrümpeln" macht, wer sein Leben betrachtet, sich von Überflüssigem trennt, seine notwendigen Papiere und Wichtigkeiten nachvollziehbar auch für andere ordnet, der erleichtert gar nicht einmal in erster Linie den "Erben" das Leben (auch wenn das natürlich ein wichtiger Nebeneffekt ist), sondern für den gilt: "Denn wenn man an das denkt, was über den Tod hinaus... – weiterlesen (Rezension vom 10. April 2018)
 
Helen Simpson: Nächste Station Helen Simpson: Nächste Station
"Wendepunkte" im Altern des Lebens "Im letzten Urlaub ist mir das ganze Ausmaß überhaupt erst klar geworden. Ich wollte etwas auf der Landkarte nachsehen und es regnete. Ich wurstle mit der Brille herum, sie fällt mir aus der Hand, und ich stehe da und schaffe es nicht, die Karte auszubreiten, die ich sowieso nicht hätte lesen können". Und da kommen sie ins Spiel. Die Jahre. Die Jugend gelebt, die erwachsenen Jahre, Ehen, Kinder, Zitronenkuchen, absolviert. Die 50 plus minus im Raum. Gleitsichtbrillen, die den Alltag plötzlich begleiten, graue Haare, eine gewisse Melancholie, ein Ahnen der eigenen Vergänglichkeit, all das bricht in verschiedenen Formen über die Protagonisten der neun Kurzgeschichten dieses Bandes herein. "Ende der Woche bin ich einfach... – weiterlesen (Rezension vom 10. April 2018)
 
Dorian Hunter: Folge 05: Der Griff aus dem Nichts Dorian Hunter: Folge 05: Der Griff aus dem Nichts
Einer Einladung seines Freundes Jeff Parker folgend, verschlägt es Dorian Hunter nach Los Angeles. In der Filmmetropole will Dorian auch seinen Bruder Dr. Robert Fuller ausfindig machen. Das Mitglied der schwarzen Familie hat sich in L.A. einen Namen als Schönheitschirurg gemacht. Schon bei Parkers Willkommensparty trifft Dorian Hunter auf eine erste Spur. Die atemberaubend schöne Lorna weiß nur Gutes von Dr. Fuller zu berichten. Doch sehr schnell muss Dorian Hunter erkennen, wozu sein Bruder fähig ist. Für die fünfte Folge der Hörspielserie hat. Marco Göllner den gleichnamigen Roman von Ernst Vleck adaptiert. Zu Beginn gibt es eine Zusammenfassung der bisherigen Folgen, die mich, obwohl ich alle bisherigen Folgen kenne, eher verwirrt hat. Auch der Einstieg in die eigentliche Geschichte... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2018)
 
Andrew Sean Greer: Mister Weniger Andrew Sean Greer: Mister Weniger
Sprachlich gelungen "Weniger ist Mehr", diese alte Weisheit trifft auf "Mister Arthur Weniger" eigentlich eher nicht zu. Im Gegenteil, der Name scheint regelrecht Programm für das Leben dieses alternden, schwulen Mannes. Der, einerseits, in seinem Leben die Konstellation kannte, der "jugendliche Liebhaber" eines (zu seiner Zeit sehr bekannten) Autoren zu sein und nun ebenso das ganze "andersherum" erleben musste. Dass sein ehemals jugendlicher Liebhaber (der mittlerweile auch bereits die Mitte seiner dreißiger Lebensjahre erreicht hat), ihn Knall auf Fall zur Hochzeit (mit einem anderen) einlädt. Auch wenn da nie was versprochen war, auch wenn da 9 Jahre eher ins Land kamen und gingen, in denen Weniger immer wieder betonte: "Binde Dich nicht... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2018)
 
Daniel Fuhrhop: Einfach anders Wohnen Daniel Fuhrhop: Einfach anders Wohnen
Innen und außen die (Lebens-) Qualität steigern Es geht nicht nur um ein anderes, ökologischeres oder schickeres "Design" der eigenen "vier Wände". Daniel Fuhrhop legt mit diesem Werk ein Gesamtkonzept rund um das Wohnen vor, dass die nahe und mittlere Zukunft in den Blick nimmt und von der Wohnung über ein Haus hin zum Leben "im Viertel", in der Nachbarschaft zunächst konkret und direkt Möglichkeiten der qualitativen Veränderung aufzeigt, um dann zu den erweiterten Themen einer "Neu-Nutzung" von Wohnraum bis hin zu anderen Formen des "Unterwegs-Seins" in Hotels alles abdeckt, was mit dem Begriff "Wohnen" aktuell in der Diskussion steht. "Platz schaffen und Platz besser nutzen" und das im weitesten Sinne, so findet... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2018)
 
Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Sonderermittler der Krone: Folge 14: Labyrinth der Angst Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Sonderermittler der Krone: Folge 14: Labyrinth der Angst
Die Entführung von Mycroft Holmes stellt Oscar Wilde und seine Freunde vor eine schwierige Aufgabe. Der Entführer gibt ihnen das Ultimatum, innerhalb von 48 Stunden eine Mappe mit Dokumenten der Charles-Darwin-Gesellschaft zu beschaffen. Das Problem ist nur der Ort, an dem die Papiere lagern: dem Labyrinth der Angst. Hierbei handelt es sich um ein dschungelartiges Gewölbe tief unterhalb von London. Für Oscar Wilde und seine Freunde, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die 14. Folge der Serie um Oscar Wilde uns Mycroft Holmes dreht sich zur Abwechslung mal nicht, um den Geheimbund Zirkel der Sieben, sondern bedroht unmittelbar das Leben von Mycroft Holmes. Unter der Führung von Autor Jonas Maas ist eine sehr spannende Geschichte entstanden, die den Hörer von Beginn an fesselt. Der Abstieg... – weiterlesen (Rezension vom 04. April 2018)
 
John Grisham: Forderung John Grisham: Forderung
Ein wenig zu glatt Es ist schon ganz gut, dass die "Masche", die sich einige frustrierte Jura-Studenten im abschließenden Semester ausgedacht haben, nicht lange funktionieren wird. Zu wenig realistisch scheint es dem Leser doch zu sein, dass man so ohne Weiteres ins Gericht marschiert, Mandanten auf dem Flur wirbt und als Anwalt vor sich hin werkelt, ohne dass irgendjemandem etwas auffallen würde. Wobei es selbst bei diesen Vorgängen ebenso wenig realistisch ist, dass nach zwei harten Jahren als Jura-Student so wenig fachliches Wissen hängengeblieben sein sollte, dass man sich alles an Inhalten von Anwälten eher am unteren Ende der Nahrungskette abschauen und ab-kopieren muss, um einigermaßen nicht aufzufallen. Der Hintergrund aber, auf dem Grisham seine neue Geschichte... – weiterlesen (Rezension vom 03. April 2018)
 
Andrea von Treuenfeld: Israel Andrea von Treuenfeld: Israel
Schlagwort-Biographie eines Landes "Am 14. Mai 1948 verließ der letzte britische Hochkommissar, Sir Alan Cunningham, das Mandatsgebiet". Und der Staat Israel gründete sich. Als Folge des ersten und weiten Weltkrieges, als Zielpunkt hunderter Jahre von Sehnsucht und Jahrzehnten konkreter Politik. Eine "Neugründung", die vom ersten Tag bis in die Gegenwart unter Spannung und Reibung steht, die eine kriegerische Geschichte von allen möglichen Seiten her aufzuweisen hat. Ein Land, dass zwischen uralten Traditionen (samt jenen, die diese vehement vertreten) und "modernster Moderne". Eine Geschichte der Neuzeit, die von 1948 an bis zum heutigen Tag Schlagzeilen, Auseinandersetzungen, Terror, Krieg, Gewalt ebenso produziert, wie ein lebendiges Mahnmal für die... – weiterlesen (Rezension vom 03. April 2018)
 
Andreas Urs Sommer: Nietzsche und die Folgen Andreas Urs Sommer: Nietzsche und die Folgen
Differenzierte und vielseitige Darstellung "Nitzsches Welt", "Nitzsches Nachwelt", "Nitzsches Zukunft" - Das sind die drei Hauptteile der sehr flüssig zu lesenden, fundierten und überaus differenzierten Darstellung, mittels derer sich Andreas Urs Sommer diesem streitbaren, wuchtigen Philosophen mit der, letztendlich, dramatischen Lebensgeschichte und der breiten Wirkung seiner Gedanken und Erkenntnisse zuwendet. Und ohne Einleitung oder andere, hinführende Worte wendet sich Sommer umgehend der Person zu und verweist ebenso umgehend zu Beginn auf die fast erstarrten Bilder, die von Nietzsche "geistern" und, nicht selten, den konkreten Blick auf die konkrete Person und deren Werk versperren. "Der, hinter dessen Schnauzbart das halbe Gesicht... – weiterlesen (Rezension vom 03. April 2018)
 
Isolde Charim: Ich und die Anderen Isolde Charim: Ich und die Anderen
Alles ginge auch anders "Die Illusion der homogenen Gesellschaft", so benennt Isolde Charim ihren "Blick zurück" in die Zeit. In jene, gerade in der Gegenwart wieder lautstark werdenden Vorstellungen von "klarer Welt" (nicht unbedingt heiler Welt), in der durch eine vermeintliche Homogenität (meist "von oben" verordnet und gesichert), der einzelne zumindest eine klar vorgegebene "Identitätslinie" vorgelegt bekam. Da, wo "Schwarze" als exotisch galten und nicht im Alltag begegneten, da, wo andere religiöse Vorstellungen ein Nischendasein führten (wenn überhaupt) und die eigene "Staatsordnung" als der Weisheit letzter Schluss und für vernünftige Menschen als gar nicht anders möglich betrachtet werden konnten. ... – weiterlesen (Rezension vom 02. April 2018)
 
Detlev Jan Friedewald, Lena Kötter, Frauke Link, Jörn Schnieder: Stolperstein Mathematik Detlev Jan Friedewald, Lena Kötter, Frauke Link, Jörn Schnieder: Stolperstein Mathematik
Zur Profilierung der Beratungskompetenz Die einen haben es immer schon "nicht gemocht", viele hatten wenig Zugang, selbst viele von jenen, die zu Schulzeiten im Fach glänzten und dann im Studium auf die "höhere Mathematik" trafen, stehen dem dann nicht gefestigt gegenüber und empfinden es als "schier zum Verzweifeln": Die Mathematik. So wundert es nicht, dass gerade in diesem Fach eine kompetente, fundierte und, durchaus auch, individuelle Beratung wichtig und nicht selten vonnöten ist. Auf der Basis der klientenzentrierten Beratung (Carl Rogers) entfalten die vier Autoren in dieser Handreichung eine Darlegung ihrer vielfachen und vieljährigen Beratungserfahrung gegenüber Studenten der Mathematik. Geleitet von der empirischen Realität überproportionaler... – weiterlesen (Rezension vom 02. April 2018)
 
Sieglinde Schneider: Vom Sinn in Problemen Sieglinde Schneider: Vom Sinn in Problemen
Griffig, praktisch, hilfreich Da ist diese Mutter, die zunächst darum kreist, warum ihr Sohn wie eine rote Lebenslinie die "zweite Reihe" nur besetzt. In Bewerbungen nicht ganz nach oben kommt. Durch gezieltes Zuhören, empathische Hinweise beginnt eine solche Sitzung, andere Themen fließen ein, die Frage nach einem vielleicht irgendwann familiär früh verstorbenen Kind taucht auf und, nach Einkreisung der konkreten, möglichen Themen kommen jene einfachen Figuren ins Spielmittels derer die "innere Landschaft der Person" greifbaren Ausdruck findet und konkrete Belastungen, Fragen, Probleme sich "sichtbar" zeigen. Nicht unbedingt "einfach so auflösen" (dass passiert allerdings auch), vor allem aber gelingt durch die Methode der "Familienaufstellung"... – weiterlesen (Rezension vom 02. April 2018)
 
Lea Stellmach: Stark im Leben, geborgen im Sein Lea Stellmach: Stark im Leben, geborgen im Sein
Verlorene "Ganzheit" wieder ins Leben bringen Vorweggesagt, der eher nüchtern-rational veranlagte Leser wird mit dem teils esoterisch angehauchten Sprachgut des Werkes zunächst die ein oder andere Schwierigkeit haben können. "Ganzheit", "Energetische Atmung", "Atemräume", "Körperarbeit", "spirituelle Verbindung zum "großen Ganzen", das klingt zunächst für Menschen, die sich mit solchen Methoden nie beschäftigt haben, eher in Richtung der sogenannten Esoterik. Das aber wäre zu kurz gegriffen im Blick auf dieses, auch in der Form und der häufigen direkten Ansprache des Lesers, "Trainingsprogramm" für das eigene Selbst, das im Kern eine "Wiederentdeckung kindlicher Ganzheit" zum Ziel hat. Mit einer... – weiterlesen (Rezension vom 02. April 2018)
 
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