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Jan Schönfelder (Herausgeber): Das Wunder der Friedlichen Revolution
Ideologischer Anspruch und die politische Realität standen sich in der DDR stets gegenüber. Zwischen ihnen klaffte eine über 40 Jahre existente Lücke, die aufgrund divergenter Handlungsmuster und widerspruchsvoll-opportunistischer Berichterstattung dauerhaft vorhanden war. Die DDR war ein auf Dauer angelegtes und beständig um ihr eigenes Überleben kämpfendes Provisorium. Es wäre ohne Repression und ideologische Einflußnahme bereits in frühen Jahren vernichtet worden und hatte damit nach heutiger Betrachtungsweise unter der Beachtung der völlig mangelnden gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz keine Existenzberechtigung. Allein 1991 wurden 9000 Verfahren mit 2000 beschuldigten DDR-Funktionären geführt. Dieses Bewußtsein vom Unrecht externalisierte sich schließlich 1989 infolge der Zuspitzung der... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juni 2009)
 
Michael Felder (Hg): Mein Jenseits. Gespräche über Martin Walsers "Mein Jenseits"
Im Februar 2010 erschien bei bup eine Novelle von Martin Walser unter dem Titel "Mein Jenseits". Wie sich später herausstellte, war es ein zentrales Kapitel aus dem ein Jahr später erschienenen Roman "Muttersohn". Obwohl man von Martin Walser gewohnt war, in seinen Bücher durchaus ungewöhnliche religiöse Reflexionen zu lesen, so wurde diese Novelle sehr schnell vor allem in Kreisen von Theologen rezipiert, die glaubten, in Martin Walser einen literarischen Bundesgenossen gefunden zu haben. Zunächst einmal zum im vorliegenden Buch behandelten Text selbst: "Ich ging immer an einer Wand entlang, die würde aufhören, dann begänne das Leben. Die volle Berührung. Das war ein Irrtum. Diese Wand war das Leben." Diese Lebenseinsicht teilt uns der Protagonist der Novelle... – weiterlesen (Rezension vom 29. August 2012)
 
Alice Schwarzer (Hg.): Es reicht. Gegen Sexismus im Beruf
Die vor einiger Zeit bekannt gewordenen sexistischen Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers Rainer Brüderle haben in der Öffentlichkeit eine breite Debatte ausgelöst über die vielen Belästigungen, die Frauen in der Berufswelt nach wie vor durch Männer ertragen. Alice Schwarzer hat dies zum Anlass genommen, in einem sehr schnell zusammengestellten Sammelband viele alte und etliche neue Texte dazu zu veröffentlichen. In einem Vorwort weist sie darauf hin, dass die Debatte um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht neu ist, sondern schon in den 1970 er und 1980 er Jahren geführt wurde, mit entsprechenden Konsequenzen in der Gesetzgebung. Viel der hier noch einmal dokumentierten Texte u.a. von Susan Brownmiller, Susan Faludi u.a. beschreiben die "erste Welle" der Empörung... – weiterlesen (Rezension vom 04. Mai 2013)
 
Bandura Bernhard (Hg.), Ducki Antie (Hg.), Helmut Schröder (Hg.), Joachim Klose (Hg.), Macci Katrin (Hg.): Fehlzeiten-Report 2011
Dieser Band des Fehlzeiten-Reports ist dem Thema Führung und Gesundheit gewidmet. Führung und Gesundheit sind mehrfach miteinander verbunden: Gesundheit und Gesundheitsförderung müssen in Unternehmen mit übergeordneten betrieblichen Zielbereichen abgestimmt, systematisch organisiert und koordiniert werden, das ist Aufgabe der Managementführung. Gleichzeitig hat die Art und Weise, wie das Personal geführt wird Auswirkungen auf das Erleben und die Gesundheit der Mitarbeiter. Dies betrifft die unmittelbare Mitarbeiterführung. Darüber hinaus sind Führungskräfte Vorbilder dafür, wie mit den eigenen Belastungen und Ressourcen und der eigenen Gesundheit umgegangen wird. Der vorliegende Fehlzeiten-Report gibt in seinem Schwerpunktteil einen Überblick über die Vielfalt der aktuellen Forschungsfragen... – weiterlesen (Rezension vom 31. Oktober 2011)
 
Breaking the silence (Hg.): Breaking the silence. Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten
Über kaum einen Konflikt wird so viel und so kontrovers diskutiert wie über den Nahost-Konflikt - gerade in Deutschland mit seiner historischen Verantwortung für den Staat Israel. Aber wie immer sind es die Menschen, Israelis und Palästinenser, die einen hohen Preis für diesen Konflikt bezahlen. Bei aller Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse: Israelis und Palästinenser sind längst Opfer eines Konflikts, der sie zu seinen Gefangenen gemacht hat und sie einschließt in die ungleichen Positionen und Rollen, die die gegebenen Machtverhältnisse ihnen zuweisen. Die Organisation "Das Schweigen brechen" (Breaking the Silence) wird getragen von Reservistinnen und Reservisten der Israelischen Verteidigungsarmee. Diese haben sich zur Aufgabe gemacht, im Anschluss an ihren Militärdienst... – weiterlesen (Rezension vom 16. Oktober 2012)
 
Constanze Jecker (Hg.): Religionen im Fernsehen
Massenmediale Untersuchung aus der Schweiz Anhand von fünf Schweizer Fernsehprogrammen untersucht diese Forschungsstudie die Thematisierung und die Darstellungsmuster von Religionen im Fernsehen. Hierbei wurden drei staatliche und zwei private Fernsehsender berücksichtigt und bei all diesen Sendern das gesamte Programm mitsamt gar der Werbeeinblendungen, nicht also nur explizit religiöse Sendungen. Dies führt zur notwendigen bipolaren Unterscheidungen zwischen expliziter Religionsdarstellung (in religiösen Programmteilen) und implizierter Darstellung im Rest des jeweiligen Programms. Der erste Teil des vorliegenden Buches beschäftigt sich mit Form, Durchführung und quantitativem Ergebnis der Studie. Unersuchungsdesign, Methode und Ergebnisse werden differenziert von den Autoren dargestellt... – weiterlesen (Rezension vom 04. Juli 2011)
 
Felix Krämer (Hg.): Die Schwarze Romantik
Dieses beeindruckende Buch ist der Ausstellungskatalog einer gleichnamigen Ausstellung im Frankfurter Städel-Museum, die dort noch bis zum 20. Januar 2013 zu sehen ist. Sie befasst sich mit einer Kunstrichtung, die, nachdem man sich vorher ausgiebig, bald aber auch davon enttäuscht, mit den Themen der Aufklärung auseinandergesetzt hatte, ab etwa Ende des 18. Jahrhunderts viele junge Literaten und Künstler sich mit der anderen Seite der Vernunft beschäftigen ließ. Sie begannen sich für Magie zu interessieren, beschrieben und malten das Unerklärliche, Dunkle und Geheimnisvolle. Da geht es um Leidenschaft und Tod, da wird das Groteske goutiert. Immer wieder tauchen in den Bildern der "schwarzen Romantik" (der Begriff wurde erst 1930 von Mario Praz eingeführt) von Goya bis Max Ernst... – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2012)
 
Gerd Herholz (Hg.): Stimmenwechsel - Poesie entlang der Ruhr
Anthologien bieten Lesern die Möglichkeit, Entdeckungen machen zu können. Im Januar ist anlässlich zum Jahr der Kulturhauptstadt 2010 der Titel "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr" im Essener Klartext Verlag erschienen, ein Hardcover-Band mit 149 Seiten. Auffallend ist die außergewöhnliche Gliederung: Im ersten Teil des Bandes findet sich eine Sammlung von stilistisch sehr verschiedenen Gedichten, im zweiten einige individuell gestaltete Interpretationen von Texten, die im ersten Teil nicht zu finden waren. In einer Zeit, in der der Markt für Gedichte und ihre Kritik eng geworden ist, sich die Aktivitäten inselhaft ins Internet verschoben haben, ist es fast ein Sonderfall, mal wieder ein Buch in den Händen halten zu können. Erleichtert wurde die Publikation mit öffentlichen Fördermitteln.... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2010)
 
Hannes Etzlstorfer (Hg.): Freud wörtlich
Der Titel dieses sehr empfehlenswerten Buches täuscht zunächst etwas über seinen Inhalt. Denn die beiden Herausgeber Hannes Etzltorfer und Peter Nömaier haben in insgesamt 10 themenorientierten Kapiteln nicht nur Zitate und Aphorismen des Entdeckers der Paschanalyse Sigmund Freud zusammen getragen, sondern sie haben den jeweiligen Kapiteln Einführungen vorangestellt, die in einer anspruchsvollen und dennoch gut verständlichen Sprache kurze wissenschaftliche Einführungen geben in das Leben und das Werk eines Mannes, bei dem die unterschiedlichsten Lebenswelten, Mentalitäten, Traditionen und wissenschaftlichen Methoden aufeinandertrafen und der versuchte, sie in seiner Theorie und Praxis zu integrieren. Es geht um • Persönliches und Zwischenmenschliches • Wien und die Welt • Gesellschaft... – weiterlesen (Rezension vom 27. Mai 2011)
 
Hanni Hüsch (Hg.): So sieht uns die Welt
Wie werden die Deutschen, wie wird Deutschland fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Ausland gesehen? Gibt es sie noch, die alten Urteile und Vorurteile? Ist aus Misstrauen neues Vertrauen gewachsen oder sieht man die Vorreiterrolle Deutschlands vor allen Dingen in Europa mit kritischen Augen? Hanni Hüsch, die von 2008 bis 2012 fast jeden Abend in der Tageschau ihre Einschätzungen und Kommentare zur amerikanischen Politik und Gesellschaft gab, hat ihre Kollegen aus ARD, SZ, TAZ, dpa und dem Wiener Standard um Beiträge zu diesen Themen gebeten. Und so berichten sie in jeweils etwa 20-25 Seiten umfassenden Essays aus den Ländern, die sie seit Jahren kennen. Aus Ägypten, Brasilien, China, England, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien Österreich, Polen. Russland, Schweiz, Spanien,... – weiterlesen (Rezension vom 28. März 2013)
 
Harald Roth (Hg.): Was hat der Holocaust mit mir zu tun? 37 Antworten
Gestern jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 69. Mal. Anlass für die Medien und die offizielle Politik in Ansprachen und Gedenkfeiern diesen Tag zu würdigen und zu mahnen, wie Bundestagspräsident Lammert sagte, dass sich so etwas nie wieder wiederholen dürfe. In vielen Schulen, auch am Heimatort des Rezensenten in Ober-Ramstadt ist die historische Erinnerungsarbeit fester Bestandteil des Schullebens. Viele Schüler, die keinen familiären oder persönlichen Bezug mehr zu dem damaligen Geschehen haben, interessieren sich dafür und verbringen viele Stunden ihrer Freizeit mit dem Erstellen von Arbeiten und Dokumentationen, mit der Vorbereitung von Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen. Dennoch: nur noch wenige Überlebende des Holocaust können... – weiterlesen (Rezension vom 28. Februar 2014)
 
Heinz Walter (Hg.): Das Väter-Handbuch. Theorie, Forschung, Praxis
Seit vielen Jahren beschäftigt sich der ehemalige, seit 2007 emeritierte Konstanzer Psychologe und Psychoanalytiker Heinz Walter mit dem Thema Männer und hier speziell den Männern in ihrer Rolle als Väter bzw. in ihrer Beziehung zum eigenen Vater und Großvater. In seinem letzten Buch "Vater, wer bist du? Auf der Suche nach dem ‚hinreichend guten Vater’", für das er ebenfalls als Herausgeber zeichnete, hatte er selbst einen historischen Blick auf die literarische und psychotherapeutische "Suche nach dem Vater" in den letzten 40 Jahren geworfen und die neuen Ansätze der Vaterforschung erläutert und die vielfältigen Versuche in den Familien und Partnerschaften, das Vaterbild zu verändern. Oft, so war dort zu lesen, spiele dabei, leider mehr im Negativen als im Positiven, die... – weiterlesen (Rezension vom 16. Dezember 2012)
 
Heinz Walter (Hg.): Leistungsmotivation in Organisationen
Dieser Band aus der Reihe 'Kolleg für Leadership und Management' beschäftigt sich mit der Frage, wie man seine MitarbeiterInnen am besten zu optimalen Leistungen anspornt. Diese Frage wird immer wichtiger, da man erkannt hat, dass sich Demotivation sehr negativ auf die Leistung und damit auf das Unternehmensergebnis auswirkt. Bei der Neuauflage wurden Inhalt und Literaturliste aktualisiert und die Didaktik verbessert. Struktur - Sehr ausführliches Abbildungsverzeichnis - Modelle - Das Besondere am Leistungsmotiv - Von den Motiven zur Motivation - Menschenbilder - Wertedynamik, Wertetypen - Sinn - Gerechtigkeit - Macht - Vertrauen - Das Gehirn aus neurobiologischer Sicht - Management im Wandel der Zeit, verschärfte Bedingungen für das Management, postklassische Managementtheorien,... – weiterlesen (Rezension vom 25. März 2013)
 
Heinz Walter (Hg.): Väter in der Psychotherapie. Der Dritte im Bunde
Seit vielen Jahren beschäftigt sich der ehemalige, seit 2007 emeritierte Konstanzer Psychologe und Psychoanalytiker Heinz Walter mit dem Thema Männer und ihrer Rolle als Väter bzw. in ihrer Beziehung zum eigenen Vater und Großvater. In seinem letzten Buch "Vater, wer bist du? Auf der Suche nach dem ‚hinreichend guten Vater’", für das er ebenfalls als Herausgeber zeichnete, hatte er selbst einen historischen Blick auf die literarische und psychotherapeutische "Suche nach dem Vater" in den letzten 40 Jahren geworfen und die neuen Ansätze der Vaterforschung erläutert und die vielfältigen Versuche in den Familien und Partnerschaften, das Vaterbild zu verändern. Oft, so war dort zu lesen, spiele dabei, leider mehr im Negativen als im Positiven, die Erfahrung des eigenen, oft... – weiterlesen (Rezension vom 06. Mai 2014)
 
Horst Lauinger (Hg.): Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur
Vor einhundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Ein Krieg, nach dem sich alle sehnten, auch Dichter und Denker, ein Krieg, von dem sich viele eine Art Reinigung erhofften und von dem alle dachten, er sei bis spätestens Ende 1914 vorbei. Doch schon bald stellte sich heraus, dass dieser Krieg der Beginn einer industriellen Menschenvernichtungsmaschinerie war, die auch nach seinem Ende nach Millionen von Toten nicht aufhörte. Denn die Art und Weise, wie die Folgen des Krieges in den Ländern Europas versucht wurden zu bewältigen, legte nur die Zündschnur für weitere kriegerische Konflikte, die weit über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bis in so manchen ungelösten Konflikt der Gegenwart hineinreichen. Nicht nur deshalb ist es wichtig, sich mit den Ursachen und den Folgen des... – weiterlesen (Rezension vom 14. April 2014)
 
Hubert Zapf (Hg.): Amerikanische Literaturgeschichte
Das hier nun schon in der dritten, wieder völlig auf den neuesten Stand gebrachten Auflage, erscheinende, vom dem Literaturwissenschaftler Hubert Zapf herausgegebene Buch kann mit Fug und Recht als das Standardwerk der amerikanischen Literaturgeschichte bezeichnet werden. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, gibt es doch einen fundierten Überblick über die Geschichte der amerikanischen Literatur von den Anfängen bis in die jüngste Gegenwart. Durch die Mitarbeit führender Literaturwissenschaftler hat es Hubert Zapf nach der ersten Auflage 1996 und der zweiten 2004 auch in der hier vorliegenden neuen Auflage geschafft, übersichtlich nach Epochen geordnet, neue Erkenntnisse einzuarbeiten und auch literarische Werke und Genres, die 1996 etwa noch nicht bekannt waren, einzuarbeiten,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Juli 2011)
 
Hunter Davies (Hg.): The John Lennon Letters: Erinnerung in Briefen
Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte deren Gründer John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Über viele Jahre hat er alles, was er von Fans, Freunden, in Auktionshäusern und Archiven von John Lennon bekommen konnte, akribisch gesammelt und nun all diese unbekannten Schriftstücke der unterschiedlichsten Art in einem Buch veröffentlicht. In "The John Lennon Letters" findet der an Lennon und/oder den Beatles interessierte Zeitgenosse aber nicht nur Briefe, sondern auch Einkaufszettel und andere kleine Notizen und auch etliche Zeichnungen Lennons. Die "John Lennon Letters" erstrecken sich über einen Zeitraum von seiner frühen Jugend bis zu einem Autogramm das Lennon und Yoko Ono der Telefonistin eines New Yorker... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2012)
 
Johannes Fiebig (Hg.): Wegbegleiter für Magische Zeiten
Im Programm des Königsfurt-Urania Verlags findet man neben Kochbüchern, Praxisbüchern über Ayurveda, Träume und Farben, Buch- und Kartensets über Kräuter oder Schüßler-Salze auch zahlreiche Märchenbücher. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Verlagsprogrammes umfasst Angebote zu esoterischen Büchern, Kartendecks und Zubehör. Es ist bald 30 Jahre her, da kam das erste Tarot-Buch des Autoren- und Verlegerpaares Fiebig/Bürger auf den Markt. Damals gab es trotz stetig wachsendem Interesse daran nur wenige Bücher zu diesem Thema auf dem deutschen Buchmarkt. Seither hat sich eine Menge getan, woran der Königsfurt-Urania Verlag bzw. das Verlegerpaar maßgeblich beteiligt sein dürfte, zählen sie doch weltweit zu den erfolgreichsten Tarot-Autoren. Bereits im Oktober 2011 erschien das im aktuell... – weiterlesen (Rezension vom 24. Januar 2013)
 
Lu Decurtins (Hg.): Zwischen Teddybär und Superman. Was Eltern über Jungen wissen müssen
Vollkommen überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht erscheint dieser schon vor etwa zehn Jahren bei Orell Füssli in der Schweiz veröffentlichte Ratgeber für Eltern von Jungen nun beim Ernst Reinhardt Verlag in Stuttgart. Lu Decurtins, selbst Vater von zwei Jungen und seit vielen Jahren engagiert in der Jungen- und Männerarbeit in Zürich hat über ein Dutzend Autoren gewonnen, die mit ihren wissenschaftlich fundierten, aber dennoch sehr verständlichen Beiträgen verschiedene Aspekte der Sozialisation, der sexuellen Entwicklung und der Lebenswelt von Jungen beleuchten. Der Herausgeber hat sie unter acht Themenfelder gruppiert: • Jungen - Wie sie sind und was sie prägt Hier geht es um die Rolle der Eltern in der Sozialisation, die Rolle der Frauen in der Entwicklung der Jungen und... – weiterlesen (Rezension vom 14. Januar 2013)
 
Martin Kölbel (Hg.): Willy Brandt und Günter Grass. Der Briefwechsel
Die hier vorliegende sorgfältig edierte und mit vielen aufschlussreichen und hilfreichen Anmerkungen versehene Ausgabe des Briefwechsels zwischen Willy Brandt, zunächst noch Regierender Bürgermeister von Berlin, später Bundeskanzler der ersten sozialliberalen Koalition und dem Schriftsteller Günter Grass ist nicht nur für Freunde von Günter Grass sehr aufschlussreich, sondern ist auch ein zeitgeschichtliches Dokument, das ein wichtiges Schlaglicht wirft auf das Bündnis von Macht und Geist in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auf 1200 Dünndruckseiten werden 288 Briefe, Telegramme und Postkarten dokumentiert und ergänzt durch viele Dokumente und Abbildungen. Nur etwa ein Viertel der Korrespondenz umfassen die Briefe von Willy Brandt, der immer wieder, in späteren... – weiterlesen (Rezension vom 02. Juni 2013)
 
Mechthild Schroeter-Rupierer (Hg.): Niemals geht man so ganz. Ein Buch voller Erinnerungen
Schon vom Tode gezeichnet, sang die Schauspielerin Trude Herr im Jahr 1987 zusammen mit Wolfgang Niedecken und Tommy Engel von den Black Fööss ein Lied, das sie als Mutmachlied an ihre vielen Freunde empfand und das seitdem vielen Menschen Kraft und Trost gegeben hat: "Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir. Nie verlässt man sich ganz, irgendwas von dir geht mit, es hat seinen Platz immer bei mir." Dieser Refrain hat dem hier vorliegenden, von der Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper herausgegebenen Buch seinen Titel gegeben. Beginnend mit Wolfgang Nieecken, der vom Abschied von Trude Herr erzählt, hat sie mehrere Dutzend bekannte und unbekannte Menschen gebeten, ihre Erinnerungen an einen geliebten oder befreundeten... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2012)
 
Peter-Rene Becker (Hg.): Raubgräber, Grabräuber
Das vorliegende auch für Nicht-Archäologen sehr interessante und verständliche Buch ist die Begleitschrift zu einer Sonderausstellung des Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg, die vom 11. Mai bis zum 8. September 2013 zu sehen war. Es geht in den verschiedenen Beiträgen des Buches nicht nur um das Phänomen der Grabräuber, also des meist ungestraften Diebstahls von archäologischen Funden, sondern es wird auch gezeigt, auf welch hohem wissenschaftlichem Stand die zeitgenössische Archäologie sich befindet, indem sie neue technische Möglichkeiten und umfangreiche naturwissenschaftliche Methoden nutzt. Dennoch, so wollen die Ausstellung und das Buch zeigen, ist die Arbeit der Archäologen bedroht. Das alte Image des Abenteurers lockt auch und gerade in der Gegenwart eine Menge Menschen... – weiterlesen (Rezension vom 25. August 2013)
 
Ralf Kramp (Hg.): Tatort Eifel 3
Alle zwei Jahre findet in der Vulkaneifel das Kriminalfestival und der Fachkongress "Tatort Eifel" statt, der für alle Kriminalschaffenden aus Film, Fernsehen und Literatur ein Muss ist. Neben den Workshops und Veranstaltungen mit der Vergabe des ROLAND als Höhepunkt ist der Kurzkrimiwettbewerb und die Veröffentlichung der prämierten Gewinner in einer Krimianthologie "Tatort Eifel" des KBV-Verlages ein weiterer Höhepunkt. Während alle anderen Höhepunkte nur in Notizen, Videos und Fotos festgehalten werden, kann man das Buch mit den amüsanten und spannenden Kurzkrimis auch noch Jahre später genüsslich konsumieren. Ein großer Teil der AutorInnen hat bereits Krimis beim Hillesheimer Krimiverlag veröffentlicht und wird vielen bekannt sein. Andere Teilnehmer des Kurzgeschichtenwettbewerbs,... – weiterlesen (Rezension vom 21. Oktober 2011)
 
Richard Wagner (Hg.): Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Hundert deutsche Gedichte
"Lyrik schenkt Heimat", hat der Verlag auf den kleinen Umschlag geschrieben, der in dunkelblau den in hellerem Leinenblau gebundenen von Richard Wagner herausgegebenen Sammelband mit hundert deutschen Gedichten umrahmt. Man hätte auch schreiben können: Lyrik schenkt Trost, Mut, Kraft etc. Jedem, der sich gerne mit Gedichten befasst und der die Erfahrung gemacht hat, dass es Gedichte gibt, die einen so ergreifen, dass sie sozusagen dein Leben verändern können, wird viele Bezeichnungen hinzufügen können. Gedichte eröffnen dem sich ihnen aussetzenden Leser eine andere Welt. Sie beschreiben, wozu Prosa nicht in der Lage ist. Und es ist immer wieder der Tod, der "als großer Schatten durch die Verse aller Zeiten schwebt", wie Richard Wagner in seinem Nachwort schreibt. Deutsche... – weiterlesen (Rezension vom 07. Dezember 2013)
 
Sarah Majorczyk (Hg.), Experten der Deutschen Krebsgesellschaft: Das Krebs-Buch. Die Volkskrankheit verstehen, erkennen, behandeln, vermeiden
Sarah Majorczyk (Hg.) präsentiert mit den Experten der Deutschen Krebsgesellschaft mit dem Krebs-Buch einen Ratgeber zum Verständnis, Erkennung, Behandlung sowie Vermeidung der Volkskrankheit Krebs. Die Diagnose Krebs muss heute kein Todesurteil bedeuten, denn die Erfolgschancen der Behandlung steigen von Jahr zu Jahr. Das vorliegende Buch bietet LeserInnen ausführliche und verständlich aufbereitete Information über die Volkskrankheit Krebs. Es unterstützt sowohl PatientInnen als auch Angehörige in der Suche nach offenen Fragen wie beispielsweise: Was bedeutet die Diagnose? Welche Rechte habe ich im beruflichen Umfeld? Wie kann ich meine Angehörige informieren? Wo werde ich optimal behandelt? Alle diese Fragen werden von fachlich kompetenten Autoren beantwortet. Prof. Dr. Werner Hohenberger,... – weiterlesen (Rezension vom 15. Oktober 2011)
 
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