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Moriarty - Zwischen Genie und Verbrechen: Folge 03: Die Beale-Papiere

Folge 03: Die Beale-Papiere

Verlag: Maritim Studioproduktionen [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: klassische Literatur
ISBN-13 978-3-9628235-6-6

Preis: 7,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 20. April 2021]
Thomas Beale bittet den Gastwirt Robert Morris bei seiner Abreise darum, einen Koffer für ihn aufzubewahren. Doch der Koffer wird niemals abgeholt. Als zehn Jahre später der Wirt verstirbt, ist das Ringen um den Koffer so groß, dass sogar ein Mord passiert. In Verdacht gerät Ernest Filmore, ein alter Freund von James Moriarty. Dessen Interesse an den Beale-Papieren, die sich in dem Koffer befanden, ist groß, so dass er sich entschließt, die Unschuld seines Freundes zu beweisen. Doch er muss schnell sein, da für Scotland Yard ist klar, dass Filmore der Täter ist.

Mit "Die Beale-Papiere" liegt das dritte Abenteuer mit James Moriarty vor. So richtig hat diese Serie ihren Punkt im Hörspielkosmos von Maritim noch nicht gefunden. Nach einer eher enttäuschenden Eröffnungsepisode und einer sehr guten zweiten Folge, kann "Die Beale-Papiere" zwar überzeugen, ohne ein echtes Highlight zu sein. James Moriarty rutscht hier in die Rolle des brillanten Ermittlers. Das ist ein durchaus interessanter Ansatz. Die Suche nach der Wahrheit und dem wahren Täter ist recht ordentlich in Szene gesetzt, ohne dabei übermäßig spannend zu sein. Allerdings ist die Reaktion bestimmter Figuren eher unglaubwürdig (z.B. die Verhaltensweise einer jungen Frau auf den Tod ihres Vaters). Hier wäre sicher noch Verbesserungspotenzial vorhanden.

Akustisch kann die Folge jedoch überzeugen. Die Geräuschkulisse ist präsent und mit Andreas Fröhlich als James Moriarty gibt es einen tollen Hauptdarsteller, der hier den meisten Raum bekommt. Auch Uwe Büschkken als Ernst Filmore oder Sina Zadra als Polly Danbridge wissen zu gefallen. In weiteren Rollen sind unter anderem Björn Schalla, Peter Kirchberger, Tobias Lelle oder Uschi Wolf zu hören.
Fazit
Von den im Herbst letzten Jahres gestarteten neuen Serien bleibt "Moriarty" leider die, die bisher am wenigsten überzeugt. Auch wenn die Reihe alles andere als schlecht ist, kommt sie nicht an die Brillanz und die Klasse heran, die man mit "Dracula" oder "Frankenstein" von Beginn an erreicht hat. Das ist schade, denn die Figur des James Moriarty und der arrangierte Sprecher Andreas fröhlich sind geradezu prädestiniert für eine große Serie. Mal schauen, was die nächsten Episoden können.
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 14. März 2021

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