Die schwarze Sonne: Folge 05: Akasha

Folge 05: Akasha

Verlag: Lausch [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
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Preis: 5,54 Euro bei Amazon.de [Stand: 20. September 2020]
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Der BND-Agent Helmut Berger, der am Ende des letzten Teils mit einem Flugzeug abstürzt, erwacht in einer Holzkiste. Als er daraus befreit wird, redet man ihn mit dem Namen Arthur Salton an. Zudem muss er erkennen, dass er sich im Jahr 1838 befindet. Unterdessen ist Nathaniel immer noch schwerverletzt und gibt Adam Salton im Fiebertraum den Auftrag, den heiligen Berg Kailash dreizehn Mal zu umrunden, um sich in das Buch Akasha einzutragen.

Nach zwei Folgen, die gespickt mit unterschiedlichen Handlungssträngen und Ebenen waren, geht es in der fünften Episode von "Die schwarze Sonne" etwas ruhiger zu. Die Handlung wechselt nur zwischen den Erlebnissen von Helmut Berger/Arthur Salton und Adam Salton hin und her. Das ist sehr gelungen, zumal der Leser einige wichtige Puzzleteile erfährt, die insbesondere die Familiengeschichte der Saltons betreffen. Hier ist gerade zum Ende der Folge erhöhte Aufmerksamkeit angebracht.

Auch "Akasha" hält das komplexe, aber überaus interessante Niveau der ersten Folgen. Sicher, "Die schwarze Sonne" ist weiterhin kein leicht verdauliches Hörspiel, das man zwischendurch hören kann. Durch die Vielschichtigkeit der einzelnen Handlungsebenen muss man sehr aufmerksam sein, wird aber erneut mit einer tollen Story belohnt. Zumal sich erste Wissenslücken schließen und neue Fragen aufgeworfen werden. Gerade am Ende, als mit Aleister Crowley und einem Mann namens Jack (the Ripper?) interessante Figuren der Zeitgeschichte auftauchen (wie der bereits mitspielende Jules Verne).

Akustisch ist diese Episode etwas zurückhaltender, was nicht negativ gemeint ist. Vielmehr ergibt sich aus den Handlungssträngen, dass hier nicht die ganz große Atmosphäre gefordert ist. Doch auch so sorgt die Geräuschkulisse für eine hundertprozentige Authentizität der einzelnen Szenen. Die Sprecher machen durch die Bank einen tollen Job: Christian Stark (Adam Salton), Harald Halgardt (Nathaniel) oder die wunderbare Reinhilt Schneider als Lady Arabella March lassen sämtliche Rollen lebendig werden.
Fazit
"Akasha" ist von der Grundstimmung etwas ruhiger als zuletzt "Vril", aber nicht weniger spektakulär. Ein ausgezeichnetes Hörspiel, dass den Hörer fordert, ihm aber auch eine Menge gibt. Die komplexe Story begeistert und wird hervorragend fortgesetzt. So muss ein vielschichtiges Hörspiel klingen.
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 03. August 2020

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