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Frank Meinshausen [Hrsg.]: Neue Träume aus der Roten Kammer. Moderne chinesische Erzählungen Frank Meinshausen [Hrsg.]: Neue Träume aus der Roten Kammer. Moderne chinesische Erzählungen
Frauen wie "Alte Tante Li", die Vorsitzende des Nachbarschaftskomitees in Fan Wus Kurzgeschichte "Im Jahr des Affen", waren lange Zeit aus dem chinesischen Alltag nicht wegzudenken. Seit den 50er Jahren gab es in jeder chinesischen Straße oder Gasse ein oder zwei alte Frauen, die offiziell im Auftrag der Partei Nachbarschafts- und Familienstreitigkeiten schlichten sollten. Wenn... – weiterlesen (Rezension vom 24. Juni 2009)
 
Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten Judith Zander: Dinge, die wir heute sagten
Bresekow, ein Dorf in Ostvorpommern, bedeutet für die 16-jährige Romy das Zentrum des Nichts. Aus Anklam mit immerhin rund 13 000 Einwohnern sind Romy, ihre Mutter Sonja und Sonjas Partner Friedhelm gerade nach Bresekow gezogen. Sonja mit dem frischem DDR-Lehrerinnen-Slang übernimmt in Bresekow die Leitung des Jugendclubs. Es ist nur eine AB-Maßnahme und dennoch wird Sonja geneidet, dass sie... – weiterlesen (Rezension vom 24. August 2010)
 
Marguerite Yourcenar: Der Fangschuß Marguerite Yourcenar: Der Fangschuß
Es ist 1919, der erste Weltkrieg ist vorbei, und die Geschichte steckt in den Wirren der Oktoberrevolution. Erich von Lhomond, ein preußischer Offizier, erzählt die Geschichte von dem Geschwisterpaar Konrad und Sophie und ihm. Konrad und Erich sind alte Freunde, er fühlt sich zu Konrad auf eine ganz besondere Art hingezogen, mehr als eine platonische Freundschaft, aber nicht eindeutig erotischer... – weiterlesen (Rezension vom 14. Oktober 2007)
 
Christine Wolfrum: Liebe, Sex und mehr Christine Wolfrum: Liebe, Sex und mehr
Erlebnisse und Einsichten vieler verschiedener Jugendlicher regen zum Herumschmökern in diesem Jugend-Sachbuch an. Sie berichten vom Auf und Ab in der ersten großen Liebe, von der Suche nach dem Märchenprinzen, von Selbstzweifeln, Eifersucht und vom Schlussmachen. Das Kapitel "Fifty ways to lose your lover" zeigt humorvoll auf, was man oder frau in der ersten Verliebtheit falsch machen... – weiterlesen (Rezension vom 09. Juli 2006)
 
Michael Wolffsohn: Friedenskanzler? Willy Brandt zwischen Krieg und Terror Michael Wolffsohn: Friedenskanzler? Willy Brandt zwischen Krieg und Terror
Willy Brandt hat die deutsche Nachkriegsgeschichte zweifelsfrei geprägt. Seine (in der damaligen Zeit nicht unumstrittene) Ostpolitik sicherte der jungen Bundesrepublik einen sicheren Platz im Konzert der europäischen Staatenwelt. Sein Kniefall an der Gedenktafel des Warschauer Ghettos war nicht nur ein Zeichen der Demut, sondern machte ihn überall auf der Welt bekannt und zumeist auch beliebt.... – weiterlesen (Rezension vom 01. Oktober 2018)
 
Michael Wolffsohn: Wir waren Glückskinder - trotz allem Michael Wolffsohn: Wir waren Glückskinder - trotz allem
Vor vier Jahren erschien das Buch "Deutschjüdische Glückskinder", eine Weltgeschichte seiner Familie, wie der Autor sein Buch selbst beschreibt. 2021 legt Michael Wolffsohn nach: die Geschichte seiner Familie erzählt er nun für Kinder und Jugendliche. Inhaltlich dreht sich alles um die Irrungen und Wirrungen der Familien Wolffsohn und Saalheimer, eben die Familien, aus denen die Eltern... – weiterlesen (Rezension vom 08. Juli 2021)
 
Urban K. Wissmeier: Marketing mit kleinem Budget Urban K. Wissmeier: Marketing mit kleinem Budget
Das Buch "Marketing mit kleinem Budget" von Urban K. Wissmeier erschein dieses Jahr (2010) im deutschen Taschenbuch Verlag. Es soll als Praxiswegweiser für Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen Möglichkeiten zeigen, wie mit wenig Geld effektiv Werbung gemacht werden kann. Inhaltlich wird anfangs die Frage noch Bedeutung und Inhalt des modernen Marketings geklärt, die Stellung... – weiterlesen (Rezension vom 20. Mai 2010)
 
Liv Winterberg: Sehet die Sünder Liv Winterberg: Sehet die Sünder
Sehr flüssig zu lesender, historischer Roman. Er spielt im Nordwesten Frankreichs, in der Bretagne, im Jahre des Herrn 1440. In dem kleinen Dorf Saint Mourelles verschwinden Menschen. Zunächst wird den Einwohnern nicht klar, ob diese Menschen getötet oder ob sie einfach nur verschwunden sind. Misstrauen gegenüber den Nachbarn und Angst schleichen sich unter die Bewohner des Dorfes, die zuvor eine... – weiterlesen (Rezension vom 09. April 2013)
 
Liv Winterberg: Vom anderen Ende der Welt Liv Winterberg: Vom anderen Ende der Welt
Mary Linleys Tätigkeit während der Forschungsreise der Sailing Queen als Assistentin eines Botanikers ist an die Biografie der französischen Botanikerin Jeanne Baret (1740-1803) angelehnt, die 1768 in Männerkleidern als Wissenschaftlerin im Südpazifik arbeitete. Die ohne Mutter aufgewachsene Mary hatte ihrem Vater zu Hause in England stets assistiert und dabei das Sammeln und Archivieren... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2011)
 
Judith Winter: Lotusblut Judith Winter: Lotusblut
Ein seltsamer Tatort. Emilia Capelli und Mai Zhou, Kriminalkommissarinnen des Frankfurter Morddezernats werden zu einem mysteriösen Doppelmord im vierzehnten Stock eines Luxushotels in der Mainmetropole gerufen. Peter Klatt, Unternehmer und seine Frau Ramona wurden jeweils mit einem gezielten Schuss in die Stirn getötet. Zudem entdecken die beiden Beamtinnen Spielzeug, es fehlt nur das dazugehörige... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2016)
 
John Williams: Augustus John Williams: Augustus
Hervorragend zu lesender Briefroman Eine besondere Form im Stil wählte John Williams 1972, als er diesen biographischen Roman über Gaius Octavian, nach der Adoption durch seinen (da schon ermordeten) Großonkel Julius Caesar mit dem Beinamen "Caesar" ergänzt und, nach Befriedung des Reiches als "Augustus" (der Erwählte) bekannt. Im Nachgang der Geschichte der maßgebliche... – weiterlesen (Rezension vom 25. Oktober 2016)
 
Sven Nordqvist, Jujja Wieslander, Tomas Wieslander: Mama Muh und die Krähe Sven Nordqvist, Jujja Wieslander, Tomas Wieslander: Mama Muh und die Krähe
Schweine sind schmutzig, Hühner gackern nervig und legen nur Eier, Elstern stehlen glänzende Dinge und Kühe stehen ihr Leben lang dumm auf der Weide rum, fressen Gras und glotzen in die Gegend. Aber nicht alles ist so wie es scheint. Es gibt auch Kühe, die sich anders verhalten. Das vorliegende Buch handelt von Mama Muh und zeigt den Kindern eine Kuh, die eben nicht so ist wie alle anderen und... – weiterlesen (Rezension vom 07. Februar 2008)
 
Annette Bruhns, Peter Wensierski: Gottes heimliche Kinder Annette Bruhns, Peter Wensierski: Gottes heimliche Kinder
Das Keuschheitsgelübde der katholischen Kirche ist schon lange ein Streitpunkt unter den Gläubigen, und ebenso unter den Vertretern der Kirche selbst. Neue Schätzungen laufen darauf hinaus, dass bis zur Hälfte der katholischen Priester sexuelle Beziehungen zu Frauen oder Männern haben, und heimlich und unter zum Teil entwürdigenden Umständen zu verbergen versuchen, dass auch sie Intimität und... – weiterlesen (Rezension vom 08. September 2006)
 
Zoni Weisz: Der vergessene Holocaust Zoni Weisz: Der vergessene Holocaust
Ein wahrhaft starker und aufrichtiger Vertreter seines Volkes! Zoni (Johan) Weisz ist Sohn einer Sinti-Familie und lernt von Kindesbeinen an die Lebensweise seines fahrenden Volkes kennen und schätzen. Tradition und Kultur der Sinti sind ihm nicht nur in die Wiege gelegt, er steht zu ihnen, unverändert auch heute noch. Dabei hat er durchaus gelernt, sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Das vorliegende... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2018)
 
Ute Wegmann: Never alone Ute Wegmann: Never alone
Johann, Nick, Florian und Marc sind Fußball-Fans und seit Jahren miteinander befreundet. Auf dem Heimweg von einem Fußballspiel kommt es zu einer Rempelei, bei der Johann ein Mädchen mit einer Bierflasche verletzt. In der allgemeinen Aufregung fragt niemand, was eigentlich passiert ist und warum Johann so ausgerastet ist; Johann und Nick werden gemeinsam zur Polizeiwache gebracht. Die Reaktion der... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2009)
 
Sarah Weeks: So B. It Sarah Weeks: So B. It
"Es gibt Dinge im Leben, die kann man einfach nicht wissen" sagt Bernadette. Die 12-jährige Heidi aus Reno, Nevada weiß fast gar nichts über sich: Sie kennt weder ihren Vater noch ihren Geburtstag. Es gibt nur einen Findetag, den Tag, an dem Heidis geistig behindert Mutter mit dem Baby Heidi auf dem Arm vor Bernadettes Tür stand. Die Frau nannte sich So B. It - und so nennen auch Bernadette... – weiterlesen (Rezension vom 07. Mai 2007)
 
Mats Wahl: Die Rache Mats Wahl (Biografie): Die Rache
Anneli Tullgren kandidiert für die rechtsradikale Gruppierung Nya Serige für einen Sitz im schwedischen Reichstag. Sie ist noch keine 30 Jahre alt und eine kompromisslose Streiterin für Arbeit, Pflicht und Vaterlandsliebe. Als eloquente Kritikerin der so genannten Bittsteller-Gesellschaft fordert Tullgren harte Bandagen gegen die, die den schwedischen Staat ihrer Meinung nach ausnutzen wollen. Peinlich... – weiterlesen (Rezension vom 23. März 2009)
 
Mats Wahl: Emmas Reise Mats Wahl (Biografie): Emmas Reise
Emma ist per Anhalter auf dem Weg zu Daniel nach Stockholm. Da einige Autofahrer sie nur kurze Strecken mitnehmen können, trifft sie unterwegs die verschiedensten Menschen. Emma scheint die einzige zu sein, die Trampen nicht gefährlich findet. In nüchtern protokollierendem Stil werden die Ereignisse geschildert; eingeschoben ist immer wieder Daniels Situation in Stockholm. Durch Emmas langsame Fortbewegung... – weiterlesen (Rezension vom 22. August 2006)
 
Mats Wahl: Soap oder Leben Mats Wahl (Biografie): Soap oder Leben
Kein Tag vergeht in der schwedischen Familie Hall ohne temperamentvolle Diskussionen über Filme. Tochter Lucille hat eine kleine Serien-Rolle ergattert und fühlt sich nun als Star. Sohn Jalle rezensiert für die Lokalzeitung gerade ein Jugendbuch mit dem Titel Soap. Außerhalb von Familie und Schule widmet Jalle sein Leben dem örtlichen Drei-Personen-Film-Club, der Filme zeigt, die außer den... – weiterlesen (Rezension vom 01. September 2007)
 
Sybil Volks: Torstraße 1 Sybil Volks: Torstraße 1
Dies ist die Geschichte eines Hauses im Wandel der Zeiten. Allerdings ist es nicht nur irgend ein Haus, sondern das 1929 in Berlin eröffnete Kreditkaufhaus Jonass in der Torstraße 1, dessen wohlhabende, jüdische Besitzer, die Familie Grünberg, dort zu erschwinglichen Konditionen Luxus für Jedermann anbieten. Die junge, in bescheidenen Verhältnissen lebende Verkäuferin Vicky allerdings fühlt... – weiterlesen (Rezension vom 07. Dezember 2012)
 
Werner Völker: Wohin es geht Werner Völker: Wohin es geht
Andere Wahrheiten Johann Wolfgang von Goethe hat ein monumentales Werk hinterlassen, dass nicht zuletzt beredet Kunde von seinen vielseitigen Interessen, aber auch vielseitigen Talenten hinterlassen hat. Unter anderem hat Goethe auch Kunde über sein Leben aus eigener Feder hinterlassen. In "Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit" findet sich eine Autobiographie des Meisters der Dichter.... – weiterlesen (Rezension vom 29. November 2010)
 
Augustín Sánchez Vidal: Kryptum Augustín Sánchez Vidal: Kryptum
Das Handy klingelt mitten in der Nacht und Erzbischof Luigi Presti wirft den amerikanischen Kommissar John Bealfeld aus seinem Hotelbett in Antigua. Anscheinend tritt genau das ein, was die amerikanische Wissenschaftlerin Sara Toledano vorher gesagt hatte. Als John Sara aus dem Kloster abholen soll, ist die Frau verschwunden. Auf der Suche nach dem Vermächtnis ihrer Vorfahren war Sara Gast in dem... – weiterlesen (Rezension vom 10. Juni 2008)
 
Frank Uhlmann: Brennen sollst Du Frank Uhlmann: Brennen sollst Du
Auf einer Wiese im Taunus wird die Leiche einer Frau gefunden. Aufgehängt an einem Holzpfahl und umgeben von einem niedergebrannten Scheiterhaufen. Verbrannt wie ehemals eine Hexe und das inmitten einer zivilisierten Gesellschaft. Norman Jacobi, Polizeireporter bei den Frankfurter Nachrichten, gefriert das Blut in den Adern beim Anblick dieser surrealen Situation. Trotz der Warnungen seines Kontaktmannes... – weiterlesen (Rezension vom 11. November 2014)
 
Mark Twain: Huckleberry Finns Abenteuer Mark Twain: Huckleberry Finns Abenteuer
Huckleberry ist Halbwaise, von seinem trunksüchtigen und brutalen Vater vernachlässigt, lebt er bei einer Witwe und Miss Watson. Huck behagt das zivilisierte Leben gar nicht, er schläft lieber im Wald als im Bett. Sein Abenteuer beginnt damit, dass er von seinem Vater entführt wird, doch er kann sich bald von ihm losmachen und rettet sich mit einem Boot auf eine Insel im Mississippi, wo er den... – weiterlesen (Rezension vom 07. Oktober 2007)
 
Wladimir Tutschkow: Der Retter der Taiga Wladimir Tutschkow: Der Retter der Taiga
Wladimir Tutschkow, 1949 in Moskau geboren, gehört sicherlich zu den talentiertesten russischen Gegenwartsautoren. Auf den vorliegenden Band wurde ich durch die Buchmesse 2003 aufmerksam. In kurzen Erzählungen schildert er die neureiche russische Gesellschaft. Der Autor wurde - meines Erachtens zu recht - als Meister des Skurrilen bezeichnet und hat mich in vielem an Nikolaj Gogol erinnert, der ebenfalls... – weiterlesen (Rezension vom 23. Februar 2004)
 
John Ronald Reuel Tolkien: Der kleine Hobbit John Ronald Reuel Tolkien: Der kleine Hobbit
Der 1937 erschienene "Hobbit" ist neben dem "Herrn der Ringe" das meines Erachtens wichtigste Werk der Fantasy-Literatur überhaupt. Eines Tages steht der Zauberer Gandalf vor der Tür des Hobbits Bilbo Beutlin und lädt ihn zum Tee für den nächsten Nachmittag ein. Bilbo lernt dabei auch den berühmten Zwerg Thorin Eichenschild und zwölf seiner Gefährten kennen. Dabei erfährt... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2003)
 
Ferris Timothy: Das intelligente Universum Ferris Timothy: Das intelligente Universum
Das Universum ist nur ein Modell in unserem Kopf, versucht der Autor dem Leser im ersten Kapitel zu vermitteln. Er wählt dazu geeignete Beispiele und Erklärungen, die dies verdeutlichen. Der Einstieg ist gelungen, die Aufmerksamkeit des Lesers geweckt. Die Kapitel im ersten Teil behandeln das Hineinhorchen ins Universum mittels SETI. Es wird erklärt was SETI ist und wie es funktioniert und vor... – weiterlesen (Rezension vom 23. März 2004)
 
Richard Thiess: Mordkommission Richard Thiess: Mordkommission
Ernüchternde Realität statt Fiktion In den letzten Jahren sind mehr und mehr Fernsehserien und Filmproduktionen entstanden, die sich das Ziel setzten, ein deutlich realeres Bild der alltäglichen Kriminalarbeit zu zeigen, als es über Jahrzehnte in idealisierten Serien oder Filmen üblich war. Dennoch ist es etwas ganz anderes, wenn ein echter Insider aus seinem Alltag bei der Mordkommission... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juli 2010)
 
Denis Thériault: Das Lächeln des Leguans Denis Thériault: Das Lächeln des Leguans
Wer in Kanadas Norden über die Stränge schlagen will, brettert mit dem Motorschlitten durch die verschneite Landschaft. Schneemobilitis nennt der elfjährige Ich-Erzähler die Sucht nach Geschwindigkeit, an der sein Vater litt und die ihn das Leben kostete. Seit dem Unfall mit dem Scooter liegt die Mutter im Koma. Der kleine Sohn verdankt sein Leben dem Lesen; denn am Tag des Unfalls konnte er sich... – weiterlesen (Rezension vom 22. November 2010)
 
Josephine Tey: Alibi für einen König Josephine Tey: Alibi für einen König
Das vorliegende Buch von Josephine Tey hat mich sehr beeindruckt. Die Autorin, die ja auch in der DuMont Kriminalbibliothek vertreten ist (etwa mit "Die verfolgte Unschuld") hat hier - meines Erachtens jedoch - keinen Krimi, sondern einen historischen Roman vorgelegt. Ähnlich wie neuere Biographien über Richard III. (etwa Andreas Kackhoff: "Richard III." von 1980 oder Gisbert... – weiterlesen (Rezension vom 29. März 2003)
 
Petra Tessendorf: Der Wald steht schwarz und schweiget Petra Tessendorf: Der Wald steht schwarz und schweiget
Alte Freundschaften und neue Feindschaften Klassentreffen haben ihre ganz eigene Atmosphäre und, so manches Mal, auch eine echte Dramaturgie. In dieser dramatischen Form aber war das Klassentreffen nach 30 Jahren in Wuppertal sicher nicht gedacht, als Olga am Morgen nach dem Treffen im dichten Wald des Wuppertaler Umlandes ihre Klassenkameradin Juliane tot auffindet. Schnell stellt sich heraus,... – weiterlesen (Rezension vom 27. Juli 2010)
 
Leo Magasarian, Jan Techau: Führungsmacht Deutschland Leo Magasarian, Jan Techau: Führungsmacht Deutschland
"Dienendes Führen" in unruhigen Zeiten Zunächst könnte man als Leser die Grundprämisse des Buches kritisch anfragen. Die Beobachtung der Autoren, dass "die Deutschen noch nicht" bereit sind, mental, eine Führungsrolle in Europa und der Welt zu übernehmen, aufgrund der eigenen Geschichte, die eine "Kultur der Zurückhaltung" zur bestimmenden Maxime gesetzt hat,... – weiterlesen (Rezension vom 24. Mai 2017)
 
Rudolf Taschner: Der Zahlen gigantische Schatten Rudolf Taschner: Der Zahlen gigantische Schatten
Buntes Sammelsurium In acht Kapiteln versucht sich der Autor dem Phänomen Zahl zu nähern. Dazu ruft er acht historisch bekannte Menschen auf den Plan, die ihre Berühmtheit nicht immer unbedingt der Mathematik zu verdanken haben. Jeder dieser Personen wird mit einem wissenschaftlichen Begriff in Verbindung gebracht und so webt der Autor einen flächendeckenden Mantel aus Zahlen der unser Leben... – weiterlesen (Rezension vom 22. September 2009)
 
Antal Szerb: Die Pendragon-Legende Antal Szerb: Die Pendragon-Legende
Der vorliegende Roman ist eindeutig ein Kriminalroman, doch sind seine Bezüge zur Phantastik durchaus geeignet, ihn im phantastischen Bücherbrief vorzustellen. Der Autor Antal Szerb, 1945 im Zwangsarbeitslager Balf ermordet, war lange Zeit in der Literatur nicht mehr präsent. Ein Nachwort von György Poszler erläutert noch einmal die Zusammenhänge, gibt Hinweise und erklärt. Der Ungar János... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2009)
 
Graham Swift: England Graham Swift: England
Mit präzisem Blick auf die "kleine Welt" und dabei in die Weite führend "Ist es nicht traurig, Jimmy, dass einer der größten Helden der griechischen Mythologie, einer der Glorreichsten…., jetzt zu einem Scheuermittel in einer Dose reduziert worden ist"? Fragt der Nachbar das Kind, dass ihm ein Mittel gegen Abflussverstopfung gebracht hat. Ein kleiner Satz, den Swift... – weiterlesen (Rezension vom 23. Februar 2018)
 
Pauliina Susi: Das Fenster Pauliina Susi: Das Fenster
Dauert…… und dauert Man könnte auch sagen, es zieht sich, dieser seitenstarke Thriller, vor allem am Anfang. Und das, nüchtern betrachtet, ohne sonderliche Not. Denn in die Tiefe der Personen gehen, das geschieht nicht unbedingt. Eher Stereotype setzt Susi dem Leser zunächst vor. Der Nerd, der aus seiner Computerkammer nicht hervorkommt, sich von Energy Drinks ernährt, stinkende Wäsche... – weiterlesen (Rezension vom 24. Mai 2017)
 
Siegfried Suckut (Hg.): Volkes Stimmen Siegfried Suckut (Hg.): Volkes Stimmen
Aus der Sicht von unten Die eine Seite, das sind die offiziellen Verlautbarungen, die Aufmärsche, die wirtschaftlichen und sozialen Beteuerungen, das ist auch die Stasi mitsamt ihrer tausendfachen "IM". Und dazu gehören dann auch jene Zeitdokumente, die öffentliche Darstellung darstellen, die in Nachrichten, Magazinen, bei Besuchen hochrangiger Staatsbesucher vorgeführt wurden. Man... – weiterlesen (Rezension vom 16. März 2016)
 
Thomas Strobl: Ohne Schulden läuft nichts Thomas Strobl: Ohne Schulden läuft nichts
Konsequente Marktwirtschaft Vorweg gesagt, das Buch bildet einen fundierten und wichtigen Beitrag zur aktuellen Lage und Diskussion kapitalistischen Wirtschaftens. Gerade im Anblick von Schuldenbremsen, zahlungsunfähigen Ländern, überschuldeten Privathaushalten (die die letzte weltweite Krise ausgehend aus den USA mit hervorgebracht haben) einerseits und andererseits dem Investitions- und Wachstumszwang... – weiterlesen (Rezension vom 27. November 2010)
 
Arno Strobel: Castello Cristo Arno Strobel: Castello Cristo
Eine seltsam grauenvolle Mordserie erschüttert Rom. In der Ewigen Stadt werden junge Menschen gefunden, meist Männer mit einer seltsamen Tätowierung versehen, die vor ihrem Tode präpariert wurden. Präpariert, weil sie in Stellungen positioniert wurden, die den Kreuzweg darstellen. Eine Station an jedem Tag. Der Vatikan und die römischen Behörden sind aufgeschreckt. Der leitende Commissario Daniel... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2009)
 
Tim Brownson, John Strelecky: Reich und Glücklich Tim Brownson, John Strelecky: Reich und Glücklich
Glück als offenes System Heilsversprechen gab und gibt es viele auf dieser Welt und oft findet sich hinter so manch marktschreierischen Titeln doch nur Tand. Diesem Buch allerdings sollte man trotz des, wieder einmal, alles versprechenden Titels (und trotz mancher Schwächen in den Ausführungen) eine Chance geben, denn die Autoren überraschen durchaus zumindest mit ihrer ersten Definition von... – weiterlesen (Rezension vom 08. März 2012)
 
Bram Stoker: Dracula Bram Stoker: Dracula
Graf Dracula ist ein Vampir, der auf einem Schloss in Transsylvanien lebt. Als ein ihn der Londoner Makler Jonathan Harker aus geschäftlichen Gründen besuchen kommt, hält er diesen auf seinem Anwesen gefangen, tut ihm jedoch nichts. Harker erkennt jedoch bald die wahre Identität des Grafen und versucht zu fliehen. Doch der Untote folgt ihm schon bald nach London und hinterlässt dort seine Blutspur.... – weiterlesen (Rezension vom 05. November 2002)
 
Hans G. Stelling: Der Blutrichter Hans G. Stelling: Der Blutrichter
Ritter Hinrik von Diek wacht benommen auf, alles tut ihm weh und er fühlt sich, als ob er die ganze Nacht gesoffen hätte. Um ihn herum gruppiert sind der Handelsherr Wilhelm von Cronen, Graf Gerhard Pflupfennig, Hans Barg, Arzt und Apotheker sowie Bruder Albrecht, ein Mönch aus dem nahegelegenen Kloster. Die vier Honorationen machen dem Ritter klar, dass er soeben beim Spiel Haus und Hof und all... – weiterlesen (Rezension vom 29. Mai 2009)
 
John Steinbeck: Tortilla Flat John Steinbeck: Tortilla Flat
Danny erbt nach dem Krieg 2 Häuser von seinem Großvater im Tortilla Flat, eine flache Anhöhe in California, wo viele arme Paisanos leben. Danny lebt ein planloses, zielloses und geldfreies Leben. Da er das zweite Haus nicht braucht, vermietet er es an seinen guten Freund. Sie vereinbaren zwar eine Miete, wissen aber beide, dass sie es nie bezahlen und auch nie erhalten werden. Aber kurze Zeit später... – weiterlesen (Rezension vom 22. September 2009)
 
Nancy Springer: Ich, Morgan le Fay. Ein Camelot-Roman Nancy Springer: Ich, Morgan le Fay. Ein Camelot-Roman
Morgan le Fay ist erst 6 Jahre alt, als ihr Vater, Gorlois Herzog von Cornwall, stirbt. König Uther Pendragon begehrt Morgans Mutter als Mätresse und nimmt sie mit nach Avalon. Morgan und ihre Schwester Morgause bleiben mit ihrer Kinderfrau in Tintagel zurück. Als Arthus, der Halbbruder der beiden geboren wird, ist Morgan eifersüchtig auf das dicke, glatzköpfige Baby. Morgans magische Fähigkeiten... – weiterlesen (Rezension vom 20. Juni 2007)
 
Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft Manfred Spitzer: Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
In der Diskussion darüber, was Kinder dürfen und was sie gern haben möchten, hat fast jeder einen entschiedenen Standpunkt, aber kaum jemand Argumente, um die eigenen Ansichten zu untermauern. Der Neurologe und Hirnforscher Manfred Spitzer analysiert den Einfluss von Fernsehen und Computerspielen auf die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern. Die Ergebnisse der zahlreichen zitierten... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2006)
 
Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Nachwort von Detlef Felken Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Nachwort von Detlef Felken
Er sah sich selbst als Dichterdenker, der aus der Vogelperspektive die Geschichte der Kulturen beschreiben wollte und für sich eine höhere Wahrheit beanspruchte - Oswald Spengler (1880-1936). Er wollte Poesie betreiben, ein mythopoetisches Kunstwerk schaffen, er war ein Metahistoriker, d.h. er dachte eher über den Sinn der Geschichte nach als über die Richtigkeit historischer Fakten, und er interessierte... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2007)
 
Ersi Sotiropoulos: Bittere Orangen Ersi Sotiropoulos: Bittere Orangen
Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine außergewöhnliche Geschwisterbeziehung, die überdies auf eine ganz besonders extreme Art und Weise von dem Gesundheitszustand der Schwester und den Lebensbedingungen des Bruders geprägt ist. Lia ist eine junge Frau um die dreißig. Sie hat eine Krankheit, die erst sehr spät als Hcnvbm diagnostiziert wird und eine Art Anti-HIV ist. Lias Körper kämpft... – weiterlesen (Rezension vom 23. August 2005)
 
Walther Sontheimer, Konrad Ziegler: Der kleine Pauly - Lexikon der Antike Walther Sontheimer, Konrad Ziegler: Der kleine Pauly - Lexikon der Antike
Die Antike ist für die meisten Menschen von heute eine längst vergangene Zeit, ohne Bezug zu der heutigen Welt. Doch wer sich ernsthaft damit beschäftigt, wird merken, wie vieles noch aus der Antike in der modernen Welt fortlebt. Vom Städtebau über das Lateinische, vom Theater und der Philosophie, von der Werteordnung bis hin zum Recht. Die Antike ist das ferne Fundament der westlichen Welt und... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
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