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Prune Berge: Du bist nicht meine Mutter Prune Berge: Du bist nicht meine Mutter
Prune Berge versteht es, das Leben dreier außerordentlicher Frauen in 10 Briefen wiederzuspiegeln. Den Mittelpunkt bildet Stéphanie Bouvier, "sehr lebendig, sehr groß, blond, mit dunkelblauen Schlitzaugen", eine junge, etwas rastlose Frau, die gerade dabei ist, "ihr Leben einzurichten". Stéphanie bekommt zwanzig Jahre nach ihrer Geburt und 17 Jahre nachdem sie von ihrer Mutter zur... – weiterlesen (Rezension vom 12. März 2004)
 
Manfred Bieler: Der Mädchenkrieg Manfred Bieler: Der Mädchenkrieg
Wiedergelesen Es gibt Romane, die man nicht vergisst, weil sie etwas Besonderes sind. Ein solches Buch ist Manfred Bielers Mädchenkrieg. Dieser hochinteressante Gesellschaftsroman, der in den dreißíger Jahren beginnt und nach dem zweiten Weltkrieg endet, besticht durch seine präzise geschilderten Charaktere. Der deutsche Bankier Sellmann wird auf Veranlassung des böhmischen Magnaten Eugen Lustig... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2009)
 
Alice Blanchard: Sturmfieber Alice Blanchard: Sturmfieber
Die Kleinstadt Promise im US-Bundesstaat Oklahoma wurde von einem mächtigen Tornada verwüstet. Bei den Aufräumarbeiten stößt Polizeichef Grover auf drei Leichen. Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und Tochter scheinen nicht vom Tornado, sondern von einem Mörder getötet worden sein. Alle Indizien deuten auf einen Ritualmord. Bei den Recherchen stoßen Grover und sein Team auf die Tatsache, dass... – weiterlesen (Rezension vom 11. Januar 2005)
 
Richard A. Clarke: The Scorpions Gate Richard A. Clarke: The Scorpions Gate
Ein Jahrzehnt nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York haben fundamentalistische Sunniten die Macht in Saudi-Arabien übernommen und die gesamte Königsfamilie aus dem Land gejagt. Islamijah, wie dieser Staat nun genannt wird, steht weiterhin im Brennpunkt der Nahostpolitik der USA. Da die Amerikaner bereits aus dem Irak verbannt worden sind, wollen sie nicht auch noch den Einfluss... – weiterlesen (Rezension vom 08. Oktober 2006)
 
Richard A. Clarke: World Wide War Richard A. Clarke: World Wide War
Das Internet hat sich nicht erst seit gestern von einer von zahllosen Hoffnungen auf die Freiheit der Information und des Denkens beflügelten Plattform des demokratischen Informationsaustausches nicht nur zu einem teilweise schmuddeligen Tummelplatz aller möglichen Pädophilen und anderweitig Gestörter und zu einem für immer mehr Menschen bedrohlicher werdenden Suchtfaktor entwickelt, mit dem sie längst... – weiterlesen (Rezension vom 08. Mai 2011)
 
Patricia Cornwell: Bastard Patricia Cornwell: Bastard
Scarpetta zum 18. Es ist sicher die Figur ihres Lebens, wie Patricia Cornwell gern auch zugibt. Kay Scarpetta, die Gerichtsmedizinerin, nun mit Sitz in Neuengland und eigenem, neuen Institut, das auf die Eröffnung der Arbeit wartet. Während im letzten Buch, "Scarpetta" breite Informationen über die "private Seite" der Protagonistin einen guten Teil des Buches füllten (Scarpetta... – weiterlesen (Rezension vom 30. September 2011)
 
Patricia Cornwell: Brandherd Patricia Cornwell: Brandherd
"Endlich Urlaub", denkt sich die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta und steht zusammen mit ihrem Freund, dem FBI-Profiler Benton Wesley, kurz vor der Abreise, als ein Brief einen Teil ihrer Vergangenheit wieder lebendig werden lässt. Die vor ein paar Jahren von Scarpetta überführte Mörderin Carrie Grethan kündigt ihre Rückkehr an. Zusätzlich wird sie zu dem niedergebrannten Anwesen des Medienmoguls... – weiterlesen (Rezension vom 26. März 2004)
 
Patricia Cornwell: Das letzte Revier Patricia Cornwell: Das letzte Revier
Unmittelbar nachdem Kay Scarpetta dem Serienmörder Jean Baptiste Chandone entkommen ist, steht die couragierte Gerichtsmedizinerin selber unter Mordverdacht. Eine große Rolle in diesem Fall spielt der Interpol-Agent Jay Telly, mit dem Scarpetta während ihres letzten Falles eine kurze Affäre hatte. Als plötzlich eine Akte aus dem persönlichen Besitz ihres ermordeten Lebensgefährtin Benton Wesley auftaucht,... – weiterlesen (Rezension vom 05. September 2005)
 
Patricia Cornwell: Scarpetta Factor Patricia Cornwell: Scarpetta Factor
Spannung und menschliche Einblicke Gerichtsmediziner haben kein leichtes Leben, vor allem nicht, wenn sie Kay Scarpetta heißen. Nicht nur, dass die Beziehung zum Ehemann hier und da knisternd unter Spannung steht (natürlich nicht zuletzt durch die Neigung von Kay, Tag und Nacht sich in einen Fall hinein zu knien), sondern vor allem natürlich durch das nie ruhende Verbrechen und die Unfähigkeit der... – weiterlesen (Rezension vom 05. Oktober 2010)
 
Douglas Coupland: Alle Familien sind verkorkst Douglas Coupland: Alle Familien sind verkorkst
Janet Drummond ist Mitte 60 und auf dem Weg zum NASA-Start ihrer einzigen Tochter Sarah. Bei dieser Gelegenheit soll sich die gesamte Familie, die nur noch aus Fetzen besteht, wieder treffen. So ein Treffen, das kann nicht gut geht. Der Vater, der die Familie verließ um mit einer Jünger zusammen zu leben, Wade, der älteste, der sein Leben selbst gewollt nicht auf die Reihe bringt, Brian, der bereits... – weiterlesen (Rezension vom 22. Mai 2011)
 
Martin Cruz-Smith: Polar Star Martin Cruz-Smith: Polar Star
Arkadi Renko ist nach der Aufklärung der Mordfälle aus dem Gorki Park auf der Flucht. Diese führt ihn auf ein Schiff einer russischen Fischfangflotte, die zusammen mit amerikanischen Schiffen in der Beringsee unterwegs ist. Er arbeitet unter Deck und zerlegt die gefangenen Fische. Als eine Frau, die als Bedienung und Kombüsenhilfe gearbeitet hat, mit einem Netz tot an Bord gehieft wird, muss er auf... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2005)
 
Karl Dall: Auge zu und durch Karl Dall: Auge zu und durch
An den 1. Februar 1941 erinnern sich viele Einwohner des kleinen Kriegshafenörtchens Emden noch immer. Nein, nicht die Geburt von Karl Bernhard Dall, sondern an einen Angriff britischer Bomber. Seit 40 Jahren steht Karl Dall auf den Bühnen und gehört zu einer Gattung von Komödianten, die sich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, diesen sich häufig verbrannten. Karl Dall wurde in den sechziger Jahren... – weiterlesen (Rezension vom 27. Dezember 2006)
 
Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche
Die Geschichte dieses ruhigen, besinnlichen Romans ist schnell erzählt. Jo hat einen kleinen Kurzwarenladen. Hin und wieder verirren sich Kunden dorthin. Sie hat also viel Zeit. Deshalb beginnt sie im Internet-Zeitalter einen kleinen Blog und gibt dort Tipps zu Nadel, Faden und Stoffe. Sie erzählt aus ihrem Leben, von ihren Kindern, von ihrem Mann, den sie trotz aller männlichen Eigenheiten sehr liebt.... – weiterlesen (Rezension vom 18. September 2012)
 
Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche
Es ist eine durchaus bewegende, an keiner einzigen Stelle aber rührselige Geschichte, die Gregoire Delacourt in seinem neuen kleinen Roman erzählt. Eine der vielen literarischen Annäherungen an die Liebe zwischen einer Frau und einem Mann und an die Abgründe, in die sie Menschen manchmal stürzt. Da wird erzählt von Jocelyne und ihrem Ehemann Jocelyn. Sie betreibt einen kleinen Laden und nebenbei einen... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2012)
 
Alfred Neven DuMont: Vaters Rückkehr Alfred Neven DuMont: Vaters Rückkehr
Über eine schmerzliche Beziehung Bei der Verfassung des Buches hat sich Alfred Neven DuMont, der Zeitungsmogul, wohl eher nicht vorgestellt, dass in der nun entstandenen Familiensituation zwischen ihm und seinem Sohn durchaus aktueller Zündstoff allein schon aus dem Titel des Buches heraus im Raume stehen könnte. Oder doch? Wer weiß, wieweit die Wurzeln des aktuellen Konfliktes zurückreichen und... – weiterlesen (Rezension vom 28. Oktober 2011)
 
Helene Gremillon: Das geheime Prinzip der Liebe Helene Gremillon: Das geheime Prinzip der Liebe
Als die Ich-Erzählerin des vorliegenden Romans im Paris des Jahres 1975 die schreckliche Nachricht vom tödlichen Autounfall ihrer Mutter erhält, ist sie natürlich erschüttert. Camille weiß seit einigen Wochen, dass sie schwanger ist, und möchte im Gegensatz zu ihrem Partner das Kind sehr gerne behalten. Als sie die eintreffenden Beileidsschreiben beginnt durchzusehen, ahnt sie noch nicht, dass ein... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2012)
 
Michael Göring: Der Seiltänzer Michael Göring: Der Seiltänzer
Ein mutiges Plädoyer für eine andere katholische Kirche Andreas Wingert ist Priester, fast 50 Jahre alt. Durchaus mit Leib und Seele. Vor allem aber auch Mensch, zutiefst erschrocken über die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche. Und ein Priester, der bei diesem Erschrecken nicht stehen bleiben will. So macht er sich auf und macht sich stark für eine Reform der katholischen Kirche... – weiterlesen (Rezension vom 09. November 2011)
 
Wolf Haas: Das ewige Leben Wolf Haas: Das ewige Leben
"Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ob du es glaubst oder nicht. Zur Abwechslung einmal etwas Gutes": Das neue Buch von Wolf Haas ist da. Und wie immer fällt es den Rezensenten schwer, sich des Haas'schen Sprachduktus zu entziehen. Aber interessant: es wehrt sich auch keiner dagegen (die gegenwärtige Rezensentin macht da keine Ausnahme) - Haas' Sprachmacht ist einfach zu groß. "Das... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2003)
 
Tarqin Hall: Wo die Elefanten sterben Tarqin Hall: Wo die Elefanten sterben
In dem Buch "Wo die Elefanten sterben" von Tarquin Hall geht es um eine wahre Geschichte. Elefanten, die geliebten Dickhäuter mit großen Ohren und Rüssel. Diese faszinierenden Tiere sind sehr intelligent und in kaum einem Land gibt es mehr von diesen Geschöpfen als in Indien. Genau dort spielt die Geschichte dieses Romans. Mit diesem Buch kann man viel über Indien und seine Einwohner... – weiterlesen (Rezension vom 05. Mai 2008)
 
Bertina Henrichs: Das Glück der blauen Stunde Bertina Henrichs: Das Glück der blauen Stunde
Schon in ihrem letzten Roman "Ein Garten am Meer" hatte sich die in Paris lebende und arbeitenden deutsche Schriftstellerin und Filmemacherin Bertina Henrichs als eine sensible Schöpferin einer zarten Liebesgeschichte gezeigt. Sie hatte damals eine eindrucksvolle Studie eines dörflichen Milieus verfasst, fesselnd geschrieben und sehr unterhaltsam zu lesen. Eine kleine, poetische Geschichte... – weiterlesen (Rezension vom 01. September 2013)
 
Bertina Henrichs: Ein Garten am Meer Bertina Henrichs: Ein Garten am Meer
Seit vielen Jahrzehnten lebt Marthe Simonet in dem kleinen Dorf an der bretonischen Atlantikküste. Es ist ein wunderbarer Ort, geprägt vom Meer und seinem Klima. Lange hat Marthe dort mit ihrem schon lange verstorbenen Mann, einem Arzt, gelebt und hat sich um ihre Kinder gekümmert, bis sie auszogen. Sie hatte schon einige Zeit gebraucht damals um sich an ein Leben im Dorf zu gewöhnen, doch mit jedem... – weiterlesen (Rezension vom 08. März 2012)
 
Anna K.: Total bedient Anna K.: Total bedient
Immer wieder mal hat man schon davon gehört, dass besonders in höherklassigen Hotels die Arbeitsbedingungen für die Servicekräfte besonders schlecht seien. Die freundliche Frau, die seit Jahren in unserem Urlaubshotel am Bodensee morgens unser Zimmer richtet, hat immer wieder angedeutet, in welchem fürchterlichen Zustand besonders Frauen ihre Zimmer und erst recht die Badezimmer hinterlassen. Trinkgeld... – weiterlesen (Rezension vom 22. Mai 2012)
 
Sam Kean: Die Ordnung der Dinge Sam Kean: Die Ordnung der Dinge
Wenn ich damals in der Oberstufe, als der Chemieunterricht für mich ein Horror war und ich dort die einzigen Sechsen meiner gesamten Schüler- und Studentenkarriere bekam, ein solches Buch gehabt hätte, so anschaulich und verständlich geschrieben wie das vorliegende, dann wäre das alles nicht passiert. Sam Kean, ein amerikanischer Wissenschaftsjournalist entführt seine Leserinnen und Leser in das... – weiterlesen (Rezension vom 24. April 2011)
 
Inge Kloepfer: Glucken, Drachen, Rabenmütter. Wie junge Menschen erzogen werden wollen Inge Kloepfer: Glucken, Drachen, Rabenmütter. Wie junge Menschen erzogen werden wollen
Isabel Kloepfer, die fünfzehnjährige Tochter der FAS-Journalistin Inge Kloepfer hatte sich schon lange immer wieder gewundert über die Klagen von Erwachsenen, wie gestresst der deutsche Nachwuchs doch sei. Denn sie selbst erlebte das ganz anders. Ihre Vermutung war, dass das daran liege, dass es vornehmlich die Erwachsenen seien, die in einem sich immer wieder selbst schließenden und damit eben auch... – weiterlesen (Rezension vom 17. April 2012)
 
Tom Knox: Genesis Secret Tom Knox: Genesis Secret
Der Journalist Rob Lutrell bekommt den Auftrag, ein Feature über eine alte Tempelanlage zu schreiben, die vor Tausenden von Jahren verschüttet wurde. Die Ausgrabungen werden von dem deutschen Archäologen Franz Breitner geleitet. Als Breitner unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, beginnt er zusammen mit dessen Assistentin Christine Nachforschungen anzustellen. Dabei stoßen die beiden auf ein... – weiterlesen (Rezension vom 26. April 2009)
 
Benjamin Lebert: Im Winter dein Herz Benjamin Lebert: Im Winter dein Herz
Ein metaphernreicher Roman ist hier anzuzeigen voller Poesie und Kraft. Ein Roman, der sich auf die Suche macht nach dem, was Menschen Liebe und Geborgenheit vermittelt in einem Land und in einem Leben, das geprägt ist von Kälte, nicht nur während der Zeit, in der das ganze Land in einen Winterschlaf fällt. Dies ist die stärkste Methapher, mit der Benjamin Lebert in seinem neuen Roman "Im Winter... – weiterlesen (Rezension vom 18. August 2012)
 
Siegfried Lenz: Fundbüro Siegfried Lenz: Fundbüro
Henry Neff, ein junger Mann Anfang Zwanzig und in seiner Art ein Aussteiger aus dem System, hat den Platz in seinem Leben, an dem zwei er sich wohlfühlt. Er arbeitet im Fundbüro am Hauptbahnhof. Zwar hatte auch er sich anfangs gefragt, was das wohl für ein Arbeitsplatz wäre, auf den er sich beworben hatte und den er anstrebte. Aber dann stellt er fest, dass es Spaß macht und befriedigen kann, sich... – weiterlesen (Rezension vom 20. Mai 2010)
 
Siegfried Lenz: Schweigeminute Siegfried Lenz: Schweigeminute
Wenn ich bislang über meine schönste Liebesgeschichte in der Weltliteratur befragt wurde, so war Aitmatovs "Dschamilia" das Werk, welches mich am meisten beindruckt hatte. In diesem Jahr ist es Siegfried Lenz gelungen, mit "Schweigeminute" eine Novelle vorzulegen, die mich ebenso stark beeindruckt und in letzter Zeit das Buch ist, welches mich am meisten emotional gepackt hat. ... – weiterlesen (Rezension vom 04. Februar 2009)
 
Liza Marklund: Der rote Wolf Liza Marklund: Der rote Wolf
Die Journalistin Annika Bengtzon ist bei Recherchearbeiten über Terrorismus im Schweden der späten sechziger Jahre auf eine Spur gestoßen und macht sich daher von ihrem Arbeitsplatz des Stockholmer Abendblatts auf dem Weg nach Nordschweden. Dort möchte sie sich mit einem Lokalredakteur treffen, der an der selben Story arbeitet, einen Anschlag auf einen Militärflugplatz, der nie aufgeklärt wurde. Zeitgleich... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juni 2005)
 
Liza Marklund: Olympisches Feuer Liza Marklund: Olympisches Feuer
Annika Bengtzon, die engangierte Journalistin des Stockholmer Abendblatts ist zur Chefin der Kriminalredaktion aufgestiegen. Ein Teil der Kollegen macht ihr das Leben schwer und mobbt sie. Da geschieht das Unfassbare, das noch im Bau befindliche Olympiastadion von Stockholm wird in die Luft gesprengt und es werden Teile einer weiblichen Leiche gefunden. Wie sich kurze Zeit später herausstellt war es... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juli 2005)
 
Liza Marklund: Prime Time Liza Marklund: Prime Time
Die Journalistin Annika Bengtzon vom Abendblatt in Stockholm steht mit gepackten Koffern in der Tür, um mit ihrer Familie einen Kurzurlaub zu verbringen. Ein Anruf von ihrem Chefredakteur hält sie allerdings davon ab. Eine der bekanntesten schwedischen Fernsehmoderatorinnen wurde ermordet und da kein anderer Kollege zur Verfügung steht, muss Annika in die Recherchen eingsteigen. Sie hinterlässt genervt... – weiterlesen (Rezension vom 11. Juli 2005)
 
Liza Marklund: Studio 6 Liza Marklund: Studio 6
Die junge und engagierte Journalisen Annika Bengtzon hat ihren ersten Job beim Abendblatt in Stockholm bekommen. Als im heißen Sommer eine weibliche Leiche im Park gefunden wird, wird sie mit der Berichterstattung betraut. Voller Eifer und Elan stürzt sie sich in ihre Arbeit und fördert bei ihren Recherchen haarsträubende Dinge heraus. Ist der Außenhandelsminister in die Tat verstrickt. Angeblich war... – weiterlesen (Rezension vom 23. Juni 2005)
 
Achill Moser: Über die Alpen nach Italien Achill Moser: Über die Alpen nach Italien
Achill Moser ist bisher schon durch viele Veröffentlichung bekannt gewordne als "leidenschaftlicher Fußgänger". Schon 2008 ist er auf den Spuren Heinrich Heines gewandelt und hat dies in dem Buch "Nimm nur mit, was du tragen kannst. Auf den Spuren Heinrich Heines durch den Harz". Nun hat er sich den Traum vieler Väter erfüllt, und ist mit seinem Sohn, kurz bevor der für immer... – weiterlesen (Rezension vom 18. August 2011)
 
Christian Lorenz Müller: Wilde Jagd Christian Lorenz Müller: Wilde Jagd
Lähmendes Schweigen Zu Beginn des Buches muss Emmeran, die Hauptfigur der Geschichte, miterleben, wie sein Neffe Johannes, sein Liebling, der einzige Mensch, mit er unverkrampft Umgang hat, einen Unfall erleidet. Beim gemeinsamen Holzschlagen stolpert der Jung und fällt mit der Stirn in die noch laufende Motorsäge in Emmerans Hand. Auch am Ende des Buches, im vorletzten Kapitel, muss Emmeran... – weiterlesen (Rezension vom 24. September 2010)
 
Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe
Mit "aller Zeit der Welt" richtet sich ein alter Chinese auf, um "Schleim, tief aus dem Schlund" auszurotzen; paar Zeilen später schmückt asiatischen Boden eine "runde Sache, gewaltig grün in seiner Art", zum Berühren verführend. So, nur viel rhythmischer und eleganter, beginnt Matthias Polityckis Gedichtband "Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe". Es folgen... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2003)
 
Wolfgang Putz: Sterben dürfen Wolfgang Putz: Sterben dürfen
In seinem vielbeachteten Buch "Über das Sterben" hat der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio vorsichtig und sensibel eines der größten gegenwärtigen Tabus gebrochen, das Schweigen über den eigenen Tod und die Angst, endlich einmal darüber zu reden. Er geht selbst mit gutem Beispiel voran, und behandelt auch die umstrittenen ethischen Themen der Sterbehilfe. Er beschließt sein Buch... – weiterlesen (Rezension vom 19. Februar 2012)
 
Michael Ridpath: Feindliche Übernahme Michael Ridpath: Feindliche Übernahme
Michael Ridpath gilt derzeit als bester Autor von Wirtschaftsthrillern. Schon sein erster Roman "Der Spekulant" schaffte den Sprung an die Spitzen sämtlicher Bestsellerlisten. "Feindliche Übernahme" ist sein bis dato erfolgreichster Roman. Die Welt des Investmentbankers Simon Ayot gerät von einem Tag auf den anderen aus den Fugen. Als sein Schwiegervater ermordet wird, ist Ayot... – weiterlesen (Rezension vom 20. Mai 2003)
 
Michael Ridpath: Fluch Michael Ridpath: Fluch
Isildurs Ring in Island Michael Ridpath war bisher bereits bekannt für überdurchschnittlich verfasste Thriller im Bereich der Wirtschaftskriminalität, oft spielten seine Sujets dabei in der Welt der Banken. Nun hat er Neuland betreten und eine eher klassisch anmutende Kriminalgeschichte verfasst, die zugleich der Startpunkt für einen neuen Serienermittler sein soll und sein kann. Die Grundzüge... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2010)
 
Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter
Poetische Schönheit In wunderschöner, poetisch und bildreich fließender Sprache lässt Marie-Sabine Roger ihren Protagonisten Germain in der Ich-Form Kapitel für Kapitel seine intensive und anrührende Geschichte erzählen. Er, der bereits im ersten Satz verkündet, dass er seine 86jährige Freundin Margueritte zu adoptieren gedenkt, denn die Zeit ist knapp, alte Leute sterben gern. Groß, massig,... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2011)
 
Antonella Romeo: La Deutsche Vita Antonella Romeo: La Deutsche Vita
Eine italienische Journalistin aus Turin verliebt sich auf einer Pressereise in einen Deutschen. Welch Schmach für sie, sind doch im zweiten Weltkrieg die deutschen Soldaten und Besatzer über ihre Familie hergefallen und haben diese verhaftet und unter Druck gesetzt. Und doch wird dieser deutsche Schwiegersohn herzlich in den Kreis der italienischen Familie aufgenommen. Die Autorin Antonella Romeo... – weiterlesen (Rezension vom 08. März 2005)
 
Henry Roth: Ein Amerikaner Henry Roth: Ein Amerikaner
Er wird mit Saul Bellow, John Updike und Philip Roth schon lange von der Literaturkritik in eine Reihe gestellt, obwohl er längst nicht so bekannt geworden ist: der 1995 verstorbene amerikanisch-jüdische Schriftsteller Henry Roth. Schon 1934 war er als junger Mann mit einem Schlag mit seinem ersten Roman "Nenn es Schlaf" bekannt geworden. Doch dann hörte man nie wieder etwas von ihm. Nach... – weiterlesen (Rezension vom 15. August 2011)
 
Silvia Roth: Querschläger Silvia Roth: Querschläger
Ein Abiturient beschließt Aufmerksamkeit zu erregen und in seiner Schule an all denen Amok zu laufen, die sein Leben zur Hölle gemacht haben, allen voran seine Deutschlehrerin und dem beliebtesten Schüler an der Schule. Aber anders zu den anderen Tätern, will er seine Tat überleben und einen anderen als Sündenbock opfern, ebenfalls einen Loser wie ihn. Doch ein anderer macht ihm einen Strich durch... – weiterlesen (Rezension vom 27. Dezember 2010)
 
Daniel de Roulet: Fukushima mon amour Daniel de Roulet: Fukushima mon amour
Er hat sie vor genau einem Jahr zum dortigen Kirschblütenfest besucht und hört nun erschrocken von dem Unglück in Fukushima, der Schweizer Schriftsteller Daniel de Roulet, der dort schon 1989 mit seinem Lebensbericht "Double" nicht nur literarisches Aufsehen erregte. Und er setzt sich an seinen Schreibtisch und schreibt ihr am 18 März 2011 einen langen Brief, in dem er nachdenkt darüber,... – weiterlesen (Rezension vom 09. Juni 2011)
 
Maximilian Schell: Ich fliege über dunkle Täler. Erinnerungen Maximilian Schell: Ich fliege über dunkle Täler. Erinnerungen
Ein beeindruckender Schauspieler und Zeitgenosse denkt in einem Buch nach über sein Leben. Und er tut das so, dass er eher die dunklen Täler erwähnt und beschreibt, als die Höhenflüge, die er auch erlebt hat. Seine Lebensphilosophie ist, dass man mit jedem neuen Lebenstag, und erst recht je älter man wird, dem Tod einen Augenblick stiehlt. Und es ist ein Traum, den er als Kind hatte, der immer wiederkehrt... – weiterlesen (Rezension vom 13. Juli 2012)
 
Gerhard Schröder: Entscheidungen: Mein Leben in der Politik Gerhard Schröder: Entscheidungen: Mein Leben in der Politik
Erinnerungen von Politikern sind - wie Wilhelm von Sternburg zu recht in der Wochenzeitung "Die Zeit" dargestellt hat - zwiespältig. Sie sind häufig Rechtfertigungsliteratur oder Anklageliteratur. Ersteres trifft zwar durchaus auch auf die Erinnerungen von Gerhard Schröder zu. Im Gegensatz zu den Erinnerungen, die sein Vorgänger Helmut Kohl hinterlassen hat, klagt er jedoch nicht an, sondern... – weiterlesen (Rezension vom 28. Oktober 2006)
 
Michael Schwelien: Helmut Schmidt: Ein Leben für den Frieden Michael Schwelien: Helmut Schmidt: Ein Leben für den Frieden
Mit Spannung habe ich auf die neue Biografie von Helmut Schmidt gewartet, da ich zuvor die Biographien von Steffahn (Rowohlt, 1990) und Rupps (Hohenheim, 2002) mit Interesse gelesen habe. Um es vorweg zu sagen: die vorliegende Biographie ist spannend geschrieben und zu lesen, reicht aber an die beiden anderen in keinster Weise heran. Die Lebensgeschichte von Helmut Schmidt wird auf 370 Seiten dargestellt,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Oktober 2003)
 
Lea Singer: Der Opernheld Lea Singer: Der Opernheld
Unter dem Namen Lea Singer schreibt die passoinierte und gelernte Köchin, studierte und durch viele Biographien und Monographien ausgewiesene Literatur -und Musikwissenschaftlerin Eva Gesine Baur wunderbare Romane. Mit "Mandelkern", einer weiblichen Doktor-Faustus-Geschichte lernte ich sie 2007 zum ersten Mal kennen und schätzen. Auch ihr nächster biographischer Roman aus dem Jahr 2008,... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2011)
 
Julia Stagg: Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf Julia Stagg: Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf
Dieser Roman ist der unmittelbare Nachfolger des ein Jahr zuvor erschienenen Romans "Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf" Er beginnt etwa wenige Tage nach der Handlung des ersten Romans. Hautnah kann der Leser den Mikrokosmos in einem Bergdorf in Frankreich erleben. Während im ersten Roman die Einwohner des Dorfes Fogas durch den Zuzug eines englischen Ehepaares, die die Dorfschenke betreiben... – weiterlesen (Rezension vom 28. Oktober 2013)
 
Julia Stagg: Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf Julia Stagg: Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf
Angefüttert durch Alex Capus' "Leon und Louise" und dem darin enthaltenen Flair bin ich auf das hier besprochene Buch von Julia Stagg aufmerksam geworden. Zugegeben, das Auto auf dem Umschlagbild war auch nicht ganz unschuldig, wie das ganze Umschlagbild an einige schöne Tage im Périgore erinnerte. Nun ist das Flair in diesem Buch nicht mit der Besinnlichkeit bei Capus zu vergleichen,... – weiterlesen (Rezension vom 24. März 2012)
 
Bassam Tibi: Krieg der Zivilisationen: Politik und Religion zwische Vernunft und Fundamentalismus Bassam Tibi: Krieg der Zivilisationen: Politik und Religion zwische Vernunft und Fundamentalismus
Ich halte dieses Buch für hochinteressant. Man mag zu der Hauptthese dieses Buches, dass ein Krieg der Zivilisationen möglich sei - der Autor bekennt offen, dass er Huntingtons diesbezüglichen Denkansatz in dessen umstrittenen Werk: "Kampf der Kulturen" teilt, jedoch optimistischer als Huntington die Möglichkeit einer Versöhnung der Kulturen beurteilt. Wenn es gelänge, eine alle Zivilisationen... – weiterlesen (Rezension vom 30. März 2003)
 
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