Altusried, Wohnort des Kemptener Hauptkommissars Kluftinger, ist Schauplatz
eines Mordes. Noch in seinem zünftigen Trachtengewand, er sollte auf eine
Musikprobe mit seiner großen Trommel, wird Kluftinger zum Tatort gerufen. Ein
Lebensmittel-Chemiker wurde in seiner Wohnung erdrosselt und die Hintergründe
sind mehr als schleierhaft. Sind es die Weibergeschichten, die man Philip
Wachter nachsagt oder liegt das Motiv im beruflichen Hintergrund. Wachter war
als der angesagte Lebensmittel-Designer bei der Molkerei Schönmanger in
Altusried angestellt und entwickelte populäre und vor allem profitable
Käsesorten. Als bei der Beerdigung, bei der Kluftinger selbstverständlich
anwesend war, die Haushälterin des Ermordeten dem Kommissar einen Hinweis auf
den möglichen Täter gibt, scheint alles ganz klar zu sein. Der Sohn des
ehemaligen Mitarbeiters und Kollegen von Wachter ist der Mörder und auf der Jagd
nach demselben, stoßen Kluftinger und seine Leute auf unsägliche Dinge in der
Milchwirtschaft des Allgäus.
Fazit
Mit dem ersten Krimi haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr den
Grundstein für eine Kultfigur gelegt. Hauptkommissar Kluftinger verkörpert
perfekt den Allgäuer Bürger mit extrem konservativen Ansichten und wenig
Weltblick, wenn es allerdings darauf ankommt, ist er flink wie ein Wiesel und
schlau wie ein Fuchs. Ein klasse Buch mit viel Witz und Hintergrund.
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