Jerry Cotton: Folge 3200 - New York darf nicht sterben

Folge 3200 - New York darf nicht sterben

Verlag: Bastei Entertainment [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
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Jerry Cotton und Phil Decker befinden sich auf einer gefährlichen Mission. Undercover haben sie sich als Ross Oliver und Matt Vincent in die New Yorker Mafia einschleusen lassen. Diese will sich nach dem Tod des Paten Don Lorenzo Cosentino neu organisieren. Und das FBI sieht die Chance, hier einen entscheidenden Schlag gegen die Mafia auszuüben. Der Plan scheint aufzugehen. Als es Jerry alias Ross Oliver gelingt, bei der Trauerfeier des Paten ein Attentat auf die gesamte Familie Cosentino zu verhindern, steigt er in ihre Kreise auf und gewinnt zudem das Herz von Virginia Cosentino. Trotzdem ist es ein riskantes Spiel, das Jerry und Phil riskieren, zumal es jemand aus dem FBI-Kollegium gibt, der mit Ihnen noch eine Rechnung offen hat.

Die dienstälteste Thrillerserie feiert mit diesem Band ein kleines Jubiläum. Und anlässlich der magischen Zahl 3200 war es an der Zeit, wieder eine Änderung vorzunehmen. Der Fokus der Geschichten um Jerry Cotton scheint sich von Washington nach New York zu verlegen. Dabei beginnt der Roman ein wenig ungewöhnlich. Ein gutes Drittel geht für die recht actionreiche Szene drauf, in der Jerry die Familie Cosentiono vor der Bombe rettet. Das liest sich zwar spannend, doch sind dem Leser noch kleine wirklichen Zusammenhängen klar. Mit zunehmender Dauer passiert genau das. Die Handlung bekommt auch inhaltlich jede Menge Pfiff und wird zum Ende hin richtig dramatisch. Zumal man schon beim Lesen der letzten Seiten merkt, dass sich diese Geschichte wohl über wenigstens einen weiteren Band erstrecken wird. Und genauso kommt es: Mit einem fiesen Cliffhanger endet "New York darf nicht sterben" und schürt die Vorfreude auf den nächsten Band.

Auch handwerklich kann dieser Cotton-Roman überzeugen. Packende Action, gute Figuren, interessante Schauplatz- und Perspektivenwechsel. Hier wird alles aufgefahren, was spannende und trotzdem recht anspruchsvolle Unterhaltung verspricht. Wer denkt, eine abgedroschene und platte Story zu bekommen, wird spätestens bei der zweiten Hälfte dieser Geschichte eines Besseren belehrt.
Fazit
Von Verschleiß ist bei Band 3200 nicht viel zu spüren. "New York darf nicht streben" ist ein toller Jerry-Cotton-Roman, der bestens unterhält und durch den fiesen Cliffhanger am Ende nur einen Schluss zulässt: Schnell den nächsten Band besorgen, um zu erfahren, ob und wie die Geschichte von Jerry, Phil und der Mafia von New York weitergeht.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 21. April 2019

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