David Baldacci: Der Präsident

Der Präsident

Verlag: Bastei Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-404-12763-4

Preis: 8,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 27. September 2016]
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Der vorbestrafte Einbrecher Luther Whitney wird Zeuge, wie in einer Villa nahe Washington der Präsident, Alan Richmond, im volltrunkenen Zustand ein Mädchen würgt. Als dieses sich wehrt, wird es von den Leibwächtern des Präsidenten erschossen. Aufgrund der Intervention von Gloria Russel, der Stabschefin des Präsidenten, wird die Polizei nicht verständigt. Aber - damit es ganz unwahrscheinlich wird - vergewaltigt diese Stabschefin den Präsidenten - abgrundtief böse beide, völlig schwarz-weiss gezeichnet und schlicht platt. Whitney weiss, dass man ihn als lästigen Zeugen beseitigen will. Ihm gelingt es, zu fliehen - mit einem Beweisstück - einem Beutel mit Fingerabdrücken und Blutflecken des Präsidenten. Doch anstatt sich nun ruhig zu verhalten, wie es meines Erachtens der normale Mensch getan hätte, beginnt Whitney, den Präsidenten brieflich zu erpressen. Diese Briefe landen auf dem Schreibtisch der Stabschefin. Gleichzeitig beauftragt er einen Anwalt mit seiner Verteidigung. Jedoch zieht dieser nach massiven Drohungen sein Mandat zurueck. Es kommt wie es kommen muss: man kommt Whitney auf die Spur, er wird erschossen. Allerdings hat er zuvor das Beweisstück, den Beutel, seinem früheren Anwalt in das Büro schicken können. Inzwischen hat sich jedoch Präsident Richmond aufgrund einer unbedachten Bemerkung auf der Beerdigung seines Opfers verraten und gerät mehr und mehr selber in Bedrängnis. Als sich einer seiner Leibwächter das Leben nimmt, kommen die Untaten des Präsidenten schließlich ans Licht und er wird seines Amtes enthoben, angeklagt und verurteilt.
Fazit
Der Thriller ist zweifellos spannend. Die zum Teil ausgesprochen unwahrscheinliche Handlung, die vollkommen eindimensionalen Charaktere haben mich abgestossen. Insbesondere die Vergewaltigung des Präsidenten durch seine verbrecherische Stabschefin ist völlig überfluessig und wirkt schlicht platt. Nein, mein Fall ist das Buch leider nicht. Hier gibt es mit Forsyth, Ludlum und Forbes meines Erachtens bessere Thrillerautoren.
2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne2 Sterne
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Vorgeschlagen von Bernhard Nowak [Profil]
veröffentlicht am 09. November 2002

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