Biografie Stephen King

Der weltweit bekannteste und erfolgreichste Horror-Autor Stephen King wurde am 21. September 1947 im Bundesstaat Maine in den USA geboren. Er hat englische Literatur studiert, anschließend arbeitete er einige Zeit als Lehrer - bis ihm 1973 mit "Carrie" der Durchbruch gelang. Vor diesem Erfolg wohnten er und seine Frau in einem Wohnwagen. King schrieb Kurzgeschichten für Männerzeitschriften und einen Roman. Diesen präsentierte er, nachdem seine Frau ihn dazu überredet hatte, einem Buchverlag, der "Carrie" rund 13.000 Mal verkaufte.... bis das Buch verfilmt wurde. Folge: bis 1984 wurden mehr als drei Millionen Taschenbuchexemplare verkauft.
So ging es weiter mit "Christine", "Dead Zone", "Kinder des Zorns", "Firestarter", "Cujo", "Cats Eyes": Alle wurden im Kino genauso erfolgreiche Kassenschlager wie in Buchform. Mittlerweile muss Stephen King auch nicht mehr in einem Wohnwagen leben, sondern hat sich eine 23 Zimmer-Villa in einem, wie er selbst sagt, "Kaff" in Maine zugelegt. "Wenn das nicht das Arschloch der Welt ist, dann ist es höchstens einen Furz weit davon entfernt" zitiert ihn der Spiegel.
Seine Bücher bezeichnet er als "das literarische Äquivalent eines Big Mac mit einer großen Portion Pommes". Vielleicht sind seine Bücher gerade deshalb so erfolgreich, weil sie so einfach und doch so spannend (oder um beim Essen zu bleiben, so lecker) sind. Jedem Autor wird die Frage gestellt, woher er seine Ideen nimmt. Stephen King beantwortet seine "Lieblingsfrage" mit Ängsten, die er sich von der Seele schreibt. Er bewältigt so einen Alptraum, der ihn als Kind immer wieder befiel: "Ein Hügel mit einem Galgen, eine Leiche baumelt im Wind. Als sich der Körper dreht, erkenne ich: Der Tote hat mein Gesicht, es ist verstümmelt, Vögel haben es mit ihren Schnäbeln zerhackt. Aber plötzlich öffnen sich die Lider, meine toten Augen sehen mich an".
King kann machen, was er will, die begeisterten Leser kaufen seine Bücher wie Sprudel und Milch. 1996 wagte er sich erstmals an ein riskantes Experiment: Der Roman "The Green Mile" erschien in sechs Teilen im Monatsabstand - Wolfgang Hohlbein machte es später nach, denn dieser Marketingtrick hat sich gelohnt. Jeder Band wurde den Buchhändlern aus den Fingern gerissen und die Verfilmung war ebenso erfolgreich.

Während ich diese Informationen im Sommer 2003 zusammentrug, arbeitet Stephen King sicherlich schon an einem neuen Horrorwerk. Nach dreißig Jahren ist er nicht müde, den Lesern teuflisch spannende Alpträume zu bescheren.

Bücher von Stephen King:
Stephen King: Desperation Stephen King: Desperation
Eine unbekannte Macht ist hier am Werk.... Alles beginnt, als Mary und Peter von einem Cop auf einer verlassenen Landstraße in Nevada, USA, angehalten werden. Er findet Hasch im Kofferraum und die beiden müssen mit auf die Wache. Dort sind aber schon andere "Sträflinge" in den Zellen gefangen, die alle dem selben Schicksal ergeben sind: Dieser Cop sucht einen guten Nachfolger, der das Ding, welches er in sich trägt, aufnehmen soll. Sein eigener Körper wird von Ihm aufgefressen und... – weiterlesen (Rezension vom 15. August 2002)
 
Stephen King: Feuerkind / Cujo Stephen King: Feuerkind / Cujo
Nachdem die beiden erstklassigen Thriller "Feuerkind" (Originaltitel "Firestarter") und "Cujo" ("Cujo") nun schon fast zwanzig Jahre in deutscher Sprache erhältlich sind, hat der Bastei-Verlag, bekannt für seine Taschenbuchausgaben im handlichen Format, sie zur Ferienzeit in einem dicken Doppelband herausgegeben. Der erste Roman, "Feuerkind", der rund 500 der 875 Seiten einnimmt, handelt von Charlie und ihrem Vater Andy. Beide haben außergewöhnliche... – weiterlesen (Rezension vom 07. August 2003)
 
Stephen King: Schlaflos Stephen King: Schlaflos
Innerhalb weniger Tage hab ich mich durch dieses Mammutwerk Stephen Kings gelesen und bin jetzt, am Ende, gar nicht enttäuscht, dass wenig Horror dabei war - Schlaflos hatte mehr eine subtile Spannung, die aber dafür allgegenwärtig war, liebenswerte Charaktere und viele interessante Infos über den DENKLEN TURM. Dass die "richtige" Handlung erst ab der Hälfte des 800-Seiten Wälzers losgeht, hat mich nicht weiters gestört, weil am Anfang vielleicht für die Geschichte belanglose,... – weiterlesen (Rezension vom 11. November 2005)
 
Stephen King: Puls Stephen King: Puls
Die Grundidee ist wirklich simpel. Plötzlich geben alle Handys einen geheimnisvollen Puls ab. Jeder Amerikaner der mit einem Handy telefoniert verwandelt sich sofort in eine gewalttätige Person. Weil sie aber die Polizei rufen wollen, damit man ihnen Hilfe leistet greifen sie auch zum Handy und brauchen keine Hilfe mehr, da sie sich ebenfalls verwandeln. Ihr Zustand ist der eines blutrünstigen, geistlosen Mörders. Jeder der mit ihnen in Berührung kommt, fällt ihnen zum Opfer. So oder so. Da... – weiterlesen (Rezension vom 24. März 2009)
 
Stephen King: Die Arena Stephen King: Die Arena
An einem schönen Herbsttag wird die Kleinstadt Chester`s Mills plötzlich durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge fallen vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt und Autos explodieren. Es ist allen ein Rätsel, woher die Wand kommt und wann sie wieder verschwindet. In diese Szenerie mischt sich die Verteilung der Vorräte der Stadt durch Big Jim, der mit Hilfe des psychopatischen Polizeichefs Rudolph zum Diktator... – weiterlesen (Rezension vom 20. Januar 2010)
 
Stephen King: Zwischen Nacht und Dunkel Stephen King: Zwischen Nacht und Dunkel
Tiefer Blick in menschliche Abgründe und innere Auflösung Er hat Krebs. Endstadium. Und trifft auf einen Straßenladen, der Verlängerungen anbietet. Jedweder Art. Aber die Sache beim Händler mit dem teuflischen Namen hat einen Haken. Das von ihm genommene Unglück muss einem anderen angelastet werden. Wen wählt er? Seinen vermeintlich besten Freund, den er seit Jugendjahren im tiefsten Inneren hasst. Ungerührt betrachtet er, wie seine Familie im Glück badet, sein Freund und dessen Familie... – weiterlesen (Rezension vom 05. Dezember 2010)
 
Stephen King: Mind Control Stephen King: Mind Control
Spannender und passender Abschluss der Trilogie Wenn da dieser Schmerz an der Seite in Magenhöhe nicht wäre, Bill Hodges würde ja gar nichts sagen, nichts beklagen an seinem aktuellen Leben. In Ruhestand gegangen, mit der Weggefährtin Holly, die damals "Mr, Mercedes" mit einer mit Stahlkugeln gefüllten Socke so ziemlich endgültig außer Gefacht gesetzt hatte (dauerhaft zu "Gemüse" degradiert, könnte man auch sagen, wenn man die Hirnverletzungen des Mörders Brandy Hartsfield... – weiterlesen (Rezension vom 26. September 2016)
 


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