Dan Brown: Das verlorene Symbol

Das verlorene Symbol

Verlag: Gustav Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-7857-2388-3

Preis: 0,75 Euro bei Amazon.de [Stand: 30. September 2016]
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Wieder einmal jagt Dan Brown die Hauptfigur Robert Langdon in einer ununterbrochenen Verfolgungsjagd durch ein Labyrinth aus Rätseln, Verschwörungen und Symbolen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen diesmal die freimaurerischen Symbole in Washington, D.C.

Trotz des Umfangs von über 750 Seiten liest sich das Buch flüssig, ist gut geschrieben und bleibt ständig spannend. Wenn man auf eine Stelle stößt, die einem seltsam oder absurd vorkommt, kann man davon ausgehen, dass sich das Blatt auf den nächsten Seiten wieder völlig wenden wird.

"Das verlorene Symbol" zeichnet sich durch zahlreiche solche Wendungen und auch Rückblenden aus, welche die Geschichte einerseits sehr interessant machen, andererseits aber oft auch im ersten Moment sehr verwirrend sein können. Die relativ übersichtliche Anzahl an Personen erlaubt es dennoch, der Handlung gut zu folgen.

Immer wieder tauchen neue, in den Gebäuden in Washington verborgene Symbole und Rätsel auf, welche nicht frei erfunden sind, sondern tatsächlich existieren. Ebenso sollen die im Buch erwähnten Rituale der Freimaurer authentisch sein und die wissenschaftlichen Fakten den Tatsachen entsprechen, wie in einem Vorwort ausdrücklich betont wird. Durch eine Vermischung von tatsächlich existierenden Symbolen und Interpretationen ihrer Bedeutung sowie wissenschaftlichen Fakten und pseudowissenschaftlichen und esoterischen Theorien geht die Glaubwürdigkeit schnell verloren. Das geht an einigen Stellen so weit, dass man sich über das Buch ärgert, aber einiges, was zunächst wie völliger Unfug erscheint, wird im Nachhinein durch eine überraschende Wendung wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Ohne das erwähnte Vorwort würde sich das Buch leichter als das lesen, was es auch ist: Ein spannendes, fiktives Werk, mit einer überraschend gut recherchierten Kulisse.
Fazit
Insgesamt hat das Buch leider recht wenig neue Ideen, ist aber trotzdem ein spannender, gut geschriebener Thriller. Wer die bisherigen Werke von Dan Brown mochte, dem wird auch "Das verlorene Symbol" gefallen. Der gezielt erzeugte Hype ist übertrieben, die dadurch vielleicht erzeugten Erwartungen kann das Buch nicht erfüllen, obwohl es gut ist. Dan Brown hat eben ein weiteres, gutes Buch geschrieben, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Der Preis von 26 Euro ist in meinen Augen eine völlige Dreistigkeit, für die ich in der Gesamtbewertung einen Stern abgezogen habe.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne
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Vorgeschlagen von Jan Schejbal [Profil]
veröffentlicht am 30. Dezember 2009

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