Biografie Dan Brown

Mit nur vier Romanen ist Dan Brown zum absoluten Shooting-Star der amerikanischen Unterhaltungsliteratur geworden und zieht mit seinen Bestsellern nunmehr auch Europa in seinen Bann.

Geboren wurde Dan Brown am 22.02.1964 in New Hampshire / USA als Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin. Somit wuchs Brown in einem Umfeld auf, in dem Wissenschaft und Religion keine Gegensätze darstellten. Eine Kombination, die später für seine Bücher eine bedeutende Rolle spielen sollte.
Doch an eine Karriere als Schriftsteller war zunächst nicht zu denken. Dan Brown absolvierte das Amherst Collage mit Bachelor Abschluss in Englisch und studierte Kunstgeschichte an der Universität von Sevilla. Anschließend unterrichtete Dan Brown englisch und dachte nicht im Traum daran, eine Karriere als Schriftsteller anzufangen. Im Gegenteil. Bis zu seinem Abgang vom Collage hatte Dan Brown noch keinen Roman aus der modernen Unterhaltungsliteratur gelesen.

Als er 1994 Urlaub auf Tahiti machte, fiel ihm zufällig ein Exemplar von Sidney Sheldons "Die letzte Verschwörung" in die Hände. Er begann zu lesen und hatte das Buch ein paar Stunden später ausgelesen. Dann kann ich auch, sagte er sich und begann, kaum das er zu hause war, die Arbeit an seinem ersten Roman. "Digital Fortress" (in Deutschland noch nicht erschienen) wurde 1996 zunächst als E-Book veröffentlicht und erschien später als Taschenbuch bei St. Martins's Press. Vier Jahre später gelang Dan Brown mit "Angels and Demons" der Durchbruch. Der Roman um den Harvardprofessor Robert Langdon, der einer Verschwörung im Vatikan auf die Spur kommt entpuppte sich als großer Erfolg. Genauso wie der ein Jahr später veröffentlichte Roman "Deception Point", der einen spektakulären Meteoritenfund zum Inhalt hat.

Den endgültigen Durchbruch zum neuen Superstar der amerikanischen Unterhaltungsliteratur gelang Dan Brown mit dem zweiten Auftritt des Harvardprofessors Robert Langdon. "The da Vinci Code" war der Bestseller 2003 in den USA und rüttelte heftig am Thron von Potter-Erfinderin Joanne Rowling. Vom Da Vinci Code verkaufte Dan Brown in den USA fast sechs Millionen Exemplare und steht seit über vierzig Wochen auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times. Aber auch in Deutschland war Dan Brown auf Anhieb erfolgreich. Im Sommer 2003 brachte der Bastei-Verlag das erste Abenteuer von Robert Langdon unter dem Titel "Illuminati" auf den Markt. Das Buch schoß sofort auf Platz 2 der Taschenbuchbestsellerliste. Noch im November 2003 brachte der Bastei-Verlag mit "Meteor" den nächsten Dan-Brown-Roman heraus. Und seit wenigen Wochen liegt nun mit "Sakrileg" die deutsche Übersetzung des Megasellers "The da Vinci Code" vor. Und auch bei uns stürmte der Roman sofort auf den Spitzenplatz der Spiegelbestsellerliste.

Heute lebt Dan Brown mit seiner Frau Blythe, einer Kunsthistorikerin, in Neueungland und bereitet seine Romane durch intensive reisen und Recherche vor. Zu seinen Hobbys zählen Tennis und Klavier spielen. Seiner Studienzeit in Sevilla verdankt Dan Brown die Liebe zur spanischen Musik. So zählen der spanische Sänger Franco da Vita, die Gypsy Kings und die Sängerin Enja zu seinen Lieblingsmusikern. Aber auch der Literatur ist Dan Brown sehr verbunden. Zu seinen Lieblingsautoren gehören John Steinbeck (wegen der großartigen Beschreibungen), Robert Ludlum (wegen des Handlungsaufbaus) und William Shakespeare (Wegen seiner Wortgewandheit).

Zur Zeit arbeitet Dan Brown an einem neuen Robert-Langdon-Roman. Eine thematische Fortsetzung von "Sakrileg", in der Langdon zum ersten Mal ein Abenteuer in den USA erlebt und sich mit der verborgenen Geschichte Washingtons beschäftigen wird.

Bücher von Dan Brown:
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Mal wieder widmet sich ein Autor dem ehemaligen Geheimbund Illuminati: Dan Brown schuf mit seinem rund 800 Seiten langen Werk ein zweifelsohne spannendes Werk, das darüber hinaus auch recht gut recherchiert ist und äußerst detailliert verfasst wurde. Der zum Teil aber wirklich haarsträubende Plot lässt das Realitätsfundament, welches Brown verzweifelt versucht, aufzubauen, aber schnell einstürzen. Man sollte das Buch zwar nicht gleich wegen jeglichem kleinen Logikfehler als schlecht verurteilen,... – weiterlesen (Rezension vom 21. April 2003)
 
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Es gibt Bücher, die stellt man nach der Lektüre ins Regal zurück und es gibt Bücher, die liest man ein zweites oder drittes Mal und empfielt sie seinen Freunden. "Illuminati" von Dan Brown gehört auf jeden Fall zur zweiten Kategorie. Drei Jahre nach der amerikanischen Originalausgabe erscheint der Bestseller von Dan Brown nun auch in Deutschland. Da dies der erste Roman ist, der von Brown in Deutschland veröffentlicht wurde, war mein erster Gedanke - wieder ein amerikanischer Durchschnittsthriller... – weiterlesen (Rezension vom 13. Juli 2003)
 
Dan Brown: Meteor Dan Brown: Meteor
Nur gut sechs Monate nachdem Dan Browns Bestseller "Illuminati" in Deutschland veröffentlicht wurde, bringt der Lübbe-Verlag den nächsten Dan-Brown-Roman heraus. "Meteor" heißt das Werk und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Als die NASA mit Hilfe eines neuartigen Satellitenprogramms eine sensationelle Entdeckung macht, wittert das Wahlkampfteam um US-Präsident Zach Herney die Chance, den amtierenden Präsidenten aus dem Umfragetief herauszuholen und gleichzeitig die... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Dan Brown: Sakrileg Dan Brown: Sakrileg
Selten wurde ein Roman mit so viel Vorschusslorbeeren angekündigt, wie das zweite Abenteuer des Harvardprofessors Robert Langdon, dessen erstes Abenteuer "Illuminati" auch in Deutschland ein riesiger Erfolg war. Die große Frage war, kann Dan Brown mit "Sakrileg" an die Klasse von "Illuminati" heranreichen? Antwort: Nicht ganz! Robert Langdon befindet sich beruflich in Paris, als er einen Anruf bekommt: Der Museumsdirektor des Louvre wurde ermordet aufgefunden. Langdon... – weiterlesen (Rezension vom 27. März 2004)
 
Dan Brown: Meteor Dan Brown: Meteor
Mit hohen Erwartungen las ich Meteor von Dan Brown, welches - wie der Vorgänger Illuminati - hochgelobt wird. Meines Erachtens jedoch vollkommen zu Unrecht. Zum Inhalt: Die NASA verschlingt viel Geld. Daher sieht der republikanische Kandidat für das amerikanische Präsidentschaftsamt, Senator Sexton, darin eine Chance, den amtierenden demokratischen Präsidenten, Zachary Hearny, zu schlagen. Doch da macht die NASA mit Hilfe von modernster Satellitentechnologie eine sensationelle Entdeckung: Tief... – weiterlesen (Rezension vom 03. August 2004)
 
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Ein Mordfall im europäischen Kernforschungszentrum CERN soll vertuscht werden: Der ermordete Wissenschaftler trägt auf der Brust den Schriftzug "Illuminati" - den Namen jener geheimnisvollen Bruderschaft, die in früheren Jahrhunderten die Wissenschaft von der Kirche abzuspalten versuchte, die aber ebenso schon vor etlichen Jahrzehnten das letzte Mal in Aktion getreten ist und somit von Experten lange schon für tot erklärt war. Als Unterstützung lässt der Direktor des CERN Robert... – weiterlesen (Rezension vom 12. Dezember 2004)
 
Dan Brown: Diabolus Dan Brown: Diabolus
Nach den überragenden Erfolgen der Brown-Bücher "Illuminati" und "Sakrileg" war es nur eine Frage der Zeit, bis Browns Debütroman "Digital Fortres" auch in Deutschland erscheint. Wer jedoch auf ein weiteres Abenteuer von Robert Langdon hofft, wird erst einmal enttäuscht sein, den an den Professor war seinerzeit noch nicht zu denken. Im Mittelpunkt von "Diabolus" steht die kryptographische Abteilung der NSA, die dank eines Supercomputers in der Lage ist,... – weiterlesen (Rezension vom 12. April 2005)
 
Dan Brown: Sakrileg Dan Brown: Sakrileg
Jagd durch die Kirchengeschichte Der Museumsdirektor des Louvre wird erschossen. Bauchschuss, es soll langsam gehen, denn der Mörder braucht noch eine Information von seinem Opfer. Die erhält der Täter auch, aber der Museumsdirektor findet einen Weg eine zweite Botschaft zu hinterlassen. Seine Enkelin und ein bekannter Buchautor mit Spezialgebiet Symbolik sollen das schützen, was er jetzt nicht mehr zu schützen vermag. Zwei rivalisierende Geheimbünde, die der katholischen Kirche nahe stehen,... – weiterlesen (Rezension vom 18. Mai 2005)
 
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Dan Brown hat mit "Illuminati" einen großen Erfolg erzielt. In Genf wird ein Kernforscher grausam ermordet, der eine neue Form von Energie, Antimaterie, entdeckt hat. Der hochexplosive, gefährliche Behälter wird von Mitgliedern des Geheimbundes Illuminati im Vatikan versteckt. Dieser soll gesprengt werden. Gleichzeitig entführen diese Mitglieder 4 Mitglieder des gerade einberufenen Konklaves, das einen neuen Papst wählen soll. Es handelt sich ausgerechnet um die 4 "Preferiti",... – weiterlesen (Rezension vom 16. Juni 2005)
 
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Angriff auf die Vatikanstadt Ein Wissenschaftler entwickelt ein Verfahren mit dem erfolgreich größere Mengen Antimaterie gewonnen und gelagert werden kann. Dies wird ihm zum Verhängnis. Er wird grausam umgebracht und verstümmelt. Die neue Technologie wird gestohlen und der Leiter des betroffenen wissenschaftlichen Instituts bittet den Protagonisten Langdon um Hilfe. Sein Spezialgebiet sind Symbole und Artefakte der Glaubensgeschichte. An seiner Seite ermittelt die Tochter des ermordeten Wissenschaftlers.... – weiterlesen (Rezension vom 17. Juni 2005)
 
Dan Brown: Diabolus Dan Brown: Diabolus
Wer kontrolliert die USA? Eine amerikanische Organisation durchforstet die Emails dieser Welt. Das Motiv ist edel und heißt innere Sicherheit und Sicherheit für die ganze Welt. Das dies im Widerspruch zu dem Grundrecht Briefgeheimnis steht, das in den Verfassungen fast aller demokratischer Staaten verankert ist, wird mit dem höheren Ziel gar nicht erst ausdiskutiert. Ein ehemaliger Mitarbeiter entwickelt etwas, das die hohe Leistungsfähigkeit des bis dahin besten Dechiffriersystem Widerstand... – weiterlesen (Rezension vom 18. Juli 2005)
 
Dan Brown: Illuminati Dan Brown: Illuminati
Ich spare mir die Inhaltswiedergabe. Das haben andere hinreichend besorgt. Das Buch "Illuminati" kann ich nicht empfehlen. Dan Brown ist leider kein guter Schriftsteller. Stilistisch ist er äußerst schwach. "Illuminati" ist absurd, unglaubwürdig und unspannend. Wenn Dan Brown versucht Spannung aufzubauen, indem er versucht dem Leser einen Sachverhalt ein paar Seiten oder Kapitel vorzuenthalten, fühlt man sich behandelt wie ein kleines Kind. Nur ist man keins und ist dem... – weiterlesen (Rezension vom 10. Dezember 2005)
 
Dan Brown: Sakrileg Dan Brown: Sakrileg
Dan Browns Thriller "Sakrileg" gehört zu den meistverkauftesten Titeln im Buchhandel. Dan Burstein, der ein lesenswertes Buch über die "Entschlüsselung" des Werkes geschrieben hat, führt den Erfolg des Buches unter anderem auf folgende Ursachen zurück: Der Da Vinci Code sei ein Ideenroman. "Man kann über einige der plumpen Dialoge und unwahrscheinlichen Handlungselemente sagen, was man will: Brown hat komplexe Ideen, interessante Details und beeindruckende Gedankengänge... – weiterlesen (Rezension vom 21. Mai 2006)
 
Dan Brown: Das verlorene Symbol Dan Brown: Das verlorene Symbol
In Washington, D.C. liegt ein gut gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Hilfe eines Mannes: Robert Langdon, Harvardprofessor und Symbologe. Unter einen rätselhaften Vorwand lockt er Langdon nach Washington, wo dieser erfährt, dass sich sein Freund Peter Solomon in den Händen des Killers befindet. Fortan hat Langdon zwölf Stunden Zeit, um seine Aufgabe zu erfüllen - und das Rätsel ist für viele von Bedeutung - im Guten und im Bösen.... – weiterlesen (Rezension vom 26. November 2009)
 
Dan Brown: Das verlorene Symbol Dan Brown: Das verlorene Symbol
Wieder einmal jagt Dan Brown die Hauptfigur Robert Langdon in einer ununterbrochenen Verfolgungsjagd durch ein Labyrinth aus Rätseln, Verschwörungen und Symbolen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen diesmal die freimaurerischen Symbole in Washington, D.C. Trotz des Umfangs von über 750 Seiten liest sich das Buch flüssig, ist gut geschrieben und bleibt ständig spannend. Wenn man auf eine Stelle stößt, die einem seltsam oder absurd vorkommt, kann man davon ausgehen, dass sich das Blatt auf... – weiterlesen (Rezension vom 30. Dezember 2009)
 
Dan Brown: Diabolus Dan Brown: Diabolus
Ein Geheimdienst mit unbegrenzter Macht: Denn er kann alles dechiffrieren, was es zu dechiffrieren gibt, auch E-Mails. Doch dann lädt Strathmore, der Vizechef der NSA, etwas aus dem Internet, das sich nicht dechiffrieren lässt, so der Verfasser. Schon seit 15 Stunden hängt der Transltr, so heißt der Dechiffrierer, daran und droht langsam heiß zu laufen. Strathmore beordert seine Mitarbeiterin, Susan Fletcher, zu sich, denn sie ist seine beste Kryptologin. Außerdem schickt er ihren Verlobten,... – weiterlesen (Rezension vom 05. Januar 2010)
 
Dan Brown: Das verlorene Symbol Dan Brown: Das verlorene Symbol
Das neueste Buch von Dan Brown spielt in Washington D.C. und handelt von einem mysteriösen Symbol, das dort verborgen liegt. Dieses Symbol liefert den Schlüssel zu einem lange gehüteten Geheimnis der Freimaurer. Unter einem falschen Vorwand wird Robert Langdon, der Harvard Professor und Symbologe, von einem grausamen und gewaltätigen Mann ins Kapitol in Washington gelockt und findet dort die abgetrennte und tätowierte Hand seines Freundes und Mentors Peter Solomon. Langdon wird nun gezwungen... – weiterlesen (Rezension vom 11. Januar 2010)
 
Dan Brown: Inferno Dan Brown: Inferno
Der berühmte Symbologe Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht erinnern, wie er dort hingekommen ist. Allerdings erinnert er sich immer wieder an einen Traum, in dem eine ältere Frau vorkommt. Als die junge Ärztin Sienna Brooks Langdon untersuchen will passiert es: Eine Auftragskillerin tötet Brooks Kollegen und versucht auch Langdon zu ermorden. Erst in letzter Sekunde gelingt ihm mit Sienna die Flucht. Dies ist der Auftakt zu einer Verfolgungsjagd durch Florenz.... – weiterlesen (Rezension vom 25. Mai 2013)
 


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