Die Einleitung des Buches fällt etwas umfangreicher aus als gewöhnlich. Der
Autor erklärt die Motive für dieses Werk. Er erläutert kurz den geschichtlichen
Werdegang des speziellen physikalischen Fachgebiets Quantenelektrodynamik. Ein
Wissenschaftsgebiet, dass inzwischen über siebzig Jahre beforscht wird. Trotzdem
sind die Ergebnisse dem gesunden Menschenverstand immer noch nicht ganz geheuer.
Kann die Natur absurd sein, fragt der Autor. Denn, folgt man den Beschreibungen
der Quantenelektrodynamik, kommt man genau zu diesem Ergebnis.
In der zweiten Vorlesung erläutert der Autor Photonen und deren Geheimnisse. Die Problematik der Deutung der Versuchsergebnisse wird fein herausgearbeitet. Einfache schwarzweiß Abbildungen mit den wichtigsten Faktoren und einem erklärenden Untertext helfen beim Verständnis. Hier zeigt sich das Gespür des Professors für seine Studenten. Eine schmale Gradwanderung, zwischen Verstehen und vom Thema wegrutschen, wird hier mit größter Sorgfalt erfolgreich durchgeführt. Nachdem ein Fundament an nötigem Fachwissen gelegt wurde, folgt die eigentliche Theorie der Quantenelektrodynamik. Auch nach der gründlichen Vorbereitung ist das immer noch kein leichter Stoff. Das Verhalten von Licht ist widersprüchlich und deshalb vermutlich auch so einzigartig spannend für die Wissenschaft und Forschung. Hier scheint die Antwort auf alle Naturerscheinungen zu stecken. Im letzten Kapitel werden weitere daraus folgende Probleme der Quantenelektrodynamik angesprochen und das Verhältnis dieser Wissenschaft zu der übrigen Physik. Fazit
Das Büchlein ist als vier Vorlesungen über die Quantenelektrodynamik aufgebaut
und richtet sich an eine breite Leserschaft. Es ist auch für interessierte
Jugendliche geeignet. Wichtige Begriffe und Sachverhalte werden gründlich
erklärt. Wenige aber nützliche Abbildungen tragen ebenfalls zum Verständnis der
Vorlesungen bei. Am Buchende ist ein kurzes Register angefügt.
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