Dennis Vlaminck: Domfeuer

Domfeuer

Verlag: Emons Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-89705-871-2

Preis: 11,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 07. Dezember 2016]
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Drei Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein können, was aber aufgrund der verschiedenen Väter auch nicht anders sein kann, leben im Jahr 1248 in Köln. Die Mutter, eine mittlerweile zahnlose Hure hat sie mehr schlecht als recht aufgezogen. Der eine, Barthel genannt, hat das große Los gezogen. Er ist der Bastard eines reichen Tuchhändlers der Domstadt und darf die der Kirche gehörende Mühle auf dem Rhein betreiben. Paulus hat sich verliebt und dem Bettlerleben seines anderen Bruders namens Matthias abgewandt und verdingt sich im Hafen als Arbeiter. Eines Tages legt ein unheimlich wirkendes Schiff im Kölner Hafen an, auf dem sich seltsame Gestalten befinden. Einer von ihnen, ein finsterer Kerl namens Nox, schnappt sich eines Abends Paulus und bittet ihn nachdrücklich, gegen eine wertvolle Silbermünze, zu den Häusern von drei der reichsten Kölner Tuchhändler zu führen. Beim ersten angekommen, noch dazu dem wo seine geliebte Angela als Hausmädchen angestellt ist, geschehen schreckliche Dinge. Nox tötet den Hausherrn mit zwei schnellen Stichen und lässt den komplett mit Blut besudelten Paulus zurück. Helle im Kopf wie Paulus ist, versucht er zu retten, was zu retten ist, kommt aber an die anderen beiden Tatorte immer ein klein bisschen zu spät an. Auf seiner Flucht vor seinen Häschern, alle glauben, dass er der gedungene Mörder ist, kommt er ins Hurenhaus, in dem seine Mutter arbeitet. Dort lernt er auch Jenne kennen, ein freche und forsche junge Frau, die ihm einen Fluchtweg zeigt und ab sofort nicht mehr von seiner Seite weicht. Mit Hilfe seiner beiden Brüder will Paulus den wahren Mörder überführen und deckt wahrhaft grausame Dinge auf.
Fazit
Es fällt schwer, diesen rasant geschriebenen Historienkrimi auf die Seite zu legen. Dennis Vlaminck gelingt das Kunststück, höchste Spannung mit belegbarer Historie zu verknüpfen und jagt mit dieser gelungenen Mischung die Leser von Höhepunkt zu Höhepunkt. Auch der Showdown ist bemerkenswert und lädt ein, dieses Werk zu verfilmen.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne

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Vorgeschlagen von Dietmar Stanka [Profil]
veröffentlicht am 17. Juni 2013

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