James Patterson: Todesbote

Todesbote

Verlag: Goldmann Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-442-47122-5

Preis: 0,21 Euro bei Amazon.de [Stand: 11. Dezember 2016]
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Der ehemalige Polizist Ben Hawkins hat den Dienst quittiert und arbeitet seitdem als Polizeireporter und Autor von Kriminalromanen. Als auf Hawaii das Supermodel Kim McDaniels verschwindet, wittert Hawkins eine große Story. Als kurze Zeit später Kims Leiche sowie ihr abgetrennter Kopf gefunden wird, ist Ben klar, dass er der richtigen Story auf der Spur ist. Weitere Morde passieren, ohne das Ben oder die Polizei auch nur einen Hinweis auf den Täter bekommen. Entmutigt kehrt Ben nach Los Angeles zurück. Dort wartet jedoch eine große Überraschung auf ihn: Henri, so der Name des Killers, wartet auf Ben, um ihm eine unglaubliches Angebot zu machen. Ben soll die Geschichte des Mörders aufschreiben und zu einem Buch machen. Vor die Wahl gestellt heißt das für Ben, entweder der Chronist des Mörders zu werden oder seinen und den Tod seiner Freundin Amanda zu riskieren.

"Todesbote" ist eine weitere Räuberpistole aus der schier unerschöpflichen Thrillerquelle von James Patterson. Leider gilt auch hier wieder: Viel Masse, wenig Klasse. Es ist schon erstaunlich, dass James Patterson seinen Lesern in letzter Zeit fast ausschließlich Durchschnittsware präsentiert, und trotzdem mit jedem seiner Werke die Spitzenposition der amerikanischen Bestsellerlisten erobert. Auch "Todesbote" kann bestenfalls im Ansatz überzeugen.

Der Roman ist diesmal außergewöhnlich brutal. An einigen Stellen beschreiben Patterson und seine Co-Autorin Maxine Paetro die Gewalt sehr ausführlich. Dadurch wird der Roman aber leider nicht besser. Sicher, die Idee ist durchaus klasse. Eine Allianz reicher und mächtiger Männer, die sich an sogenannten Snuff-Videos erfreut und zu diesem Zweck einen Killer engagiert hat, ist durchaus für einen Thriller geeignet. Doch wie zuletzt immer, bleiben Pattersons gute Ideen im Sumpf seiner Einheitsschreiberei stecken, so dass auch "Todesbote" nur ein durchschnittliches Werk geworden ist.
Fazit
Wer nicht zu hohe Ansprüche an einen Thriller stellt, kann hier durchaus zugreifen. "Todesbote" ist ein streckenweise spannender, recht brutaler Thriller, der jedoch nicht an die wirklich guten Werke von James Patterson heranreicht.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 03. Oktober 2010

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