Dan Brown: Das verlorene Symbol

Das verlorene Symbol

Verlag: Gustav Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-7857-2388-3

Preis: 0,75 Euro bei Amazon.de [Stand: 30. September 2016]
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In Washington, D.C. liegt ein gut gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Hilfe eines Mannes: Robert Langdon, Harvardprofessor und Symbologe. Unter einen rätselhaften Vorwand lockt er Langdon nach Washington, wo dieser erfährt, dass sich sein Freund Peter Solomon in den Händen des Killers befindet. Fortan hat Langdon zwölf Stunden Zeit, um seine Aufgabe zu erfüllen - und das Rätsel ist für viele von Bedeutung - im Guten und im Bösen.

Fünf Jahre mussten die deutschen Leser auf ein neues Abenteuer von Robert Langdon warten. Wie kein anderes Buch in diesem Jahr, wurde "Das verlorene Symbol" beworben und mit einerriesigen Medienkampagne gestartet. Natürlich interessiert in erster Linie die Frage, ob sich das lange Warten gelohnt hat. Nach der Lektüre kann man sagen - bedingt.

Nach Langdons ersten Auftritt in "Illuminati" fand ich persönlich Browns Durchbruchroman "Sakrileg" 'schon nicht mehr so spektakulär. In "Das verlorene Symbol" läst der Amerikaner nun den bereits bekannten Teebeutel ein weiteres Mal aufgießen. Sicher, der Roman liest sich flott und ist phasenweise sogar spannend, reicht aber lange nicht an "Illuminati" heran. Dafür ist die Geschichte einfach zu platt. Geübte Thrillerleser kommen sehr schnell dahinter, wer sich hinter dem mysteriösen Killer Mal'akh wirklich verbirgt.

Mussten zunächst der Vatikan und im zweiten Teil der Louvre und die katholische Kirche herhalten, beschäftigt sich Dan Brown diesmal mit den Freimaurern. Erstmals agiert Robert Langdon auf amerikanischem Boden. Einem Terrain, dass mit zunehmender Dauer etwas ermüdend wird. Wie immer hetzt Dan Brown seinen Protagonisten von Schauplatz zu Schauplatz um ihn mysteriöse Rätsel entschlüsseln zu lassen. War dies in "Illuminati" noch neu und aufregen, so wirkt es hier phasenweise eher langatmig. Hinzu kommt, dass keine Figur in diesem Roman wirklich überzeugen kann. Zu klischeehaft agieren alle Protagonisten. Auch Robert Langdon bleibt farblos.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass "Das verlorene Symbol" den großen Medienrummel nicht rechtfertigen kann. Der Thriller ist nicht schlecht, reicht aber lange nicht an die guten Momente von "Illuminati" oder "Meteor" heran.
Fazit
Viel Lärm um Nichts? Der neue Roman von Dan Brown kann nur bedingt überzeugen. Wer "Illuminati" und "Sakrileg" gelesen hat, bekommt die gleiche Geschichte nur mit einem anderen Schauplatz geboten. Auch wenn der Roman phasenweise recht spannend ist, kann er in letzter Konsequenz nicht überzeugen.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 26. November 2009

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