Es sind mehrere Stränge, die parallel erzählt werden und irgendwann ineinander
münden.
Es spielt im 2. WK an der Ostfront, wo die Norweger für die Deutschen kämpfen, weswegen sie später noch des Landesverrates schuldig gesprochen werden; es ist die Geschichte des frustrierten alkoholkranken Polizisten Harry; die Geschichte eines "alten Mannes", der näher nicht beschrieben wird und Neonazis spielen auch eine nicht unerhebliche Rolle. Im 1. Augenblick haben alle nichts miteinander zu tun, doch eine verbotene Feuerwaffe soll sie alle miteinander vereinen. Harry, nach dem er von der Kripo abgezogen wird, soll sich um die Erfassung der Anzahl Osloer Neonazis kümmern, aber der Fall mit der Waffe, dessen Herkunft und Besitzer nicht bekannt sind, findet er neugieriger. Nesboes Geschichte ist spannend aufgebaut, die Kriegstraumata sind bedrückend und die Gewalt der Neonazis erschütternd. Der Spannungsbogen wird über die gesamte Dauer hin gehalten und in keinem Moment kommt Langeweile aus. Nesboe schafft es wunderbar, die zuvor wirr im Kopf rum fliegenden Charaktere zusammenzufügen zu einem großen Show- down. Harry ist ein sympathischer Protagonist. Wunderbar fehlerbehaftet und mit Leichen im Keller, einer gestörten Beziehung zu Frauen und nicht so recht von seinem Talent als Polizist überzeugt. Fazit
Ein tolles Sommer- Lesevergnügen
weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez3431.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Jo Nesbø, Rotkehlchen (zu dieser Rezension), Rotkehlchen (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Diyani Dewasurendra
[Profil] | ||||