Calais im Jahr 1347. Die Engländer haben die französische Hafenstadt besetzt und
die Franzosen versuchen sie mit aller Macht zurück zu erobern. Nach einem
grausamen Kampf, wird der hundertjährige Krieg durch einen Waffenstillstand
ausgesetzt. Der junge und furchtlose Thomas von Hookton, ein famoser
Bogenschütze aus England, kennt jedoch keine Rast. Er ist auf der Suche nach dem
heiligen Gral und seinem verhassten Vetter Guy Vexille. Auf dem Weg in den Süden
begleiten ihn einige Soldaten, die von ihm und unterstützt durch den erfahrenen
Guillaume d’Evecque angeführt werden. Mit einer List erobern sie die Burg von
Castillon d’Arbizon im Süden Frankreichs. Denn dort ist nicht weit entfernt die
ehemals im Besitz der Familie von Thomas befindliche Burg von Astarac, in der
Thomas den Gral vermutet. Kurz nach der Eroberung wird Thomas Zeuge eines
grausamen Schicksals: eine junge Frau wird der Ketzerei beschuldigt und soll am
nächsten Morgen auf dem Scheiterhaufen sterben. Thomas rettet sie und kurz
danach müssen sie fliehen, in einem Land ohne Gnade und getränkt vom Blut der
Sterbenden...
Fazit
Einfach nur klasse, ein Thriller aus dem Mittelalter, der einige historische
Wahrheiten als Vorbild hat und ansonsten einer Fantasie des Autors Bernard
Cornwell entspringt, die ihresgleichen sucht. Ein Buch, das eine perfekte
Vorlage für einen Film ist, der nicht nur die Schicksale der Menschen damals
beschreiben könnte, sondern auch die Grausamkeiten, die im Namen der Kirche
ausgeführt wurden.
Das letzte Königreich Der Bogenschütze weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez2788.htm weiterführende Links:
Biografie von Bernard Cornwell bei histo-couch.de
Homepage von Bernard Cornwell weiteren Link vorschlagen zu: Bernard Cornwell, Der Erzfeind (zu dieser Rezension), Der Erzfeind (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Dietmar Stanka
[Profil] | ||||