Stephen Kenson: Shadowrun - Giftmischer

Shadowrun - Giftmischer

Verlag: Fantasy Productions [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-89064-565-1

Preis: 0,44 Euro bei Amazon.de [Stand: 27. September 2016]
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"Sei nicht so giftig!" - "Zisch."
Kellan Colt (Shadowrun - Born to Run) hat die Schnauze gestrichen voll: In den Schatten wird sie nicht akzeptiert, ihr Mentor Lothan kommandiert sie herum wie ein kleines Kind und kassiert einen guten Bissen ihrer Bezahlungen selbst ein und ihre Ausbildung geht nicht voran. Doch plötzlich gibt es einen Lichtstreif am Horizont: Squeak, ein kleiner Decker mit der Physionomie eines Backenhörnchens wendet sich an sie, um ein paar heiße Infos über ein vergessenes Waffenlager in den Native American Nations (NAN) zu verscheuern - eventuell sogar Massenvernichtungswaffen!
Doch Kellan recherchiert etwas und die Spur sieht verdammt kalt aus - die Info ist über 50 Jahre alt und die Gegend wurde bereits mehrmals abgesucht, ganz abgesehen davon, dass der Run in die NAN viel zu gefährlich ist, um auf einen vagen Verdacht hin einzugreifen.
Doch plötzlich ist Squeak tot - vergiftet. Das lässt die Angelegenheit doch ganz anders aussehen und Kellan stellt ein Team zusammen, um die NAN etwas aufzumischen. Nach tagelangem Suchen stehen sie schließlich vor der "Höhle des Löwen".
Was sie nicht wissen: Ein Giftschamane mit ganz eigenen Zielen verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Und er will nicht Scrabble spielen...
Fazit
Fazit: Positiv überraschend! Nach dem unglaublich schwachen Vorgänger Shadowrun - Born to run ein wirklich verdammt gutes Buch! Allerdings im Vergleich zu anderen Romanen immer noch kein Glanzstück: Immer noch sind einige Charaktere nicht durchschaubar, die Motivationen nicht nachvollziehbar, sowohl Story als auch Dialoge wirken etwas konstruiert und der Showdown mit dem Giftmagier ist so auf eine Fortsetzung gemünzt, dass man schon fast die Augen verdreht: Ein Teil einer U-Bahn reißt auf und der Giftmagier stürzt mit einem Fluch auf den Lippen hinaus und verschwindet in den mehrere hundert Meter unter ihnen liegenden Barrens... Das kann doch keiner überleben, oder? *stups, stups*
Also, wie gesagt, wer einen guten Shadowrun-Roman lesen will, sollte sich lieber an André Wiesler oder Markus Heitz halten, aber für Sammler schon eher empfehlenswert. Aber halt auch nur für die.
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Vorgeschlagen von Kristian Kühn [Profil]
veröffentlicht am 14. August 2005

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