Andreas Eschbach: Black Out

Black Out

Verlag: Arena Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Jugendroman
ISBN-13 978-3-401-06062-0

Preis: 1,17 Euro bei Amazon.de [Stand: 04. Dezember 2016]
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Der 17jährige Christopher ist auf der Flucht. Als Hacker Computer Kidd zu großer Berühmtheit gelangt, ist er nun auf der Suche nach dem Visionär Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat. Mit Hilfe von Jones Kindern Serenity und deren Bruder Kyle findet Christopher den Mann, den er um einen großen Gefallen bitten will. Christopher ist im Besitz eines Chips, der es möglich macht, das Wissen und die Gedanken eines Einzelnen für eine ganze Gruppe verfügbar zu machen. Was anfangs wie eine große Friedenscommunity anmutet, wächst sich bald zur größten Bedrohung der gesamten Menschheit aus. Einer Bedrohung, der sich Christopher stellen, will, geht es doch auch darum, seine Eltern zu retten.

Nach dem Marsprojekt legt Andreas Eschbach mit "Black Out" den ersten Teil seiner neuen Jugendbuchserie vor. Ein Auftakt, der durchaus steigerungsfähig ist. Nach einem spannenden Einstieg verliert Andreas Eschbach den Handlungsfaden und vor allem das Spannungsgefüge aus den Augen. Mit der Ankunft von Christopher im Camp von Jeremiah Jones ist die Luft aus dem Roman raus. Der Mittelteil liest sich etwas zäh, ohne wirkliche Spannungsmomente zu setzen. Diese kommen erst zum Schluss wieder, als Christopher und seine Freunde den Kampf gegen die bedrohliche Kohärenz aufnehmen. Doch bis dahin muss man gut 200 Seiten überstehen, in denen nicht wirklich etwas passiert.

Dabei hat Andreas Eschbach eine gute Idee am Start und mit dem 17jährigen Christopher eine interessante Hauptfigur, die durchaus Potential für mehrere Romane hat. Nur um die Spannung ist es bei diesem Auftaktroman nicht gut bestellt. Hier kann und darf der Autor mit dem nächsten Band eine große Schippe drauflegen.
Fazit
"Black Out" ist der relativ verhaltene Auftakt zu Andreas Eschbachs neuer Jugendserie. Mit Mittelpunkt steht ein genialer Hacker, der die Welt vor einer totalen Vernetzung der menschlichen Gehirne bewahren will. Guter Plot, dem es leider an Spannung mangelt.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 10. Oktober 2010

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