Dan Brown: Das verlorene Symbol

Das verlorene Symbol

Verlag: Gustav Lübbe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-7857-2388-3

Preis: 0,34 Euro bei Amazon.de [Stand: 21. November 2014]
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Das neueste Buch von Dan Brown spielt in Washington D.C. und handelt von einem mysteriösen Symbol, das dort verborgen liegt. Dieses Symbol liefert den Schlüssel zu einem lange gehüteten Geheimnis der Freimaurer.
Unter einem falschen Vorwand wird Robert Langdon, der Harvard Professor und Symbologe, von einem grausamen und gewaltätigen Mann ins Kapitol in Washington gelockt und findet dort die abgetrennte und tätowierte Hand seines Freundes und Mentors Peter Solomon. Langdon wird nun gezwungen das Geheimnis zu entschlüsseln. Es kommt zu einem Zusammenspiel verschiedener mysteriöser Tatsachen, wobei die Langdon nur 12 Stunden bleiben, um das Rätsel zu lösen und die Welt in ihrer bestehenden Form zu retten.
In ähnlicher Weise kennt man den Plot schon von den beiden Vorgängern 'The Da Vinci Code' und 'Illuminati'; nur dieses Mal stehen die Freimaurer als geheimnisumwobener Kult im Mittelpunkt.

Auch wenn die Bücher sich in der Handlung sehr nahe kommen und vielleicht gerade deshalb, fesselt 'Das verlorene Symbol' lange nicht so sehr wie seine Vorgänger. Man weiß schon in der ersten Szene, die die Aufnahme des 'Bösewichts' in den höchsten Grad der Freimaurer dunkel und bedeutungsschwanger darstellt, worauf alles hinaus läuft. Auch das durchgehende kursiv schreiben von Gedankengägnen der Handelnden erschwert den Lesefluss und ist fast genauso negativ zu werten wie die hölzernen Dialoge.
Um sich richtig in die Geschichte einzufinden braucht es verhaltnismäßig lange Zeit, denn erst nach und nach enthüllen sich die einzelnen Figuren und deren Vorgeschichte. Was als Spannungsaufbau gedacht war, erschwert den Fluss der Geschichte und wirkt recht gezwungen.
Fazit
Alles in allem ist es für Dan Brown-Fans ein gutes Buch, denn es entspricht denn beiden Vorgängern in Handlung und Schreibstil. Mit diesem Satz sind somit neben den Vorteilen auch gleich die Nachteile gegeben. Neue Ideen bleiben aus und sonst lesenswerte Aspekte in Schrift u.ä. sind kaum erkennbar.

Vorgeschlagen von Matthias [Profil]
veröffentlicht am 11. Januar 2010

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