H. G. Wells: Die Tür in der Mauer

Die Tür in der Mauer

Verlag: Rowohlt Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-498-03459-7

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Das Buch enthält neben einer kurzen Biographie von H.G. Wells fünf seiner Kurzgeschichten. In die Tür in der Mauer geht es um eine wunderbaren Garten, den ein Junge durch Zufall entdeckt. In diesem Garten scheint die Zeit stillzustehen und die irdische Welt fern zu sein. Leider ist die Tür nicht mehr da, als er den Garten erneut aufsuchen möchte. Aber Zeit seines Lebens kommt er mehrmals doch an dieser Tür vorbei. Jedes mal ist er in Zeitnot, muss zu einem Vorstellungsgespräch, zum Sterbebett seines Vaters oder gar zu einem Ver-abredung mit einer schönen Frau. Erst ganz am Ende seines Lebensweges findet er die Zeit die Tür wieder zu durchschreiten.
Sehr spannend ist die Geschichte des verstorbenen Mr. Elvesham. Ein reicher vermögender Herr sucht einen jungen Erben. Der Erbe soll gesund und jung sein. Nachdem der Kandidat gefunden ist und die Formalitäten erledigt treffen sich beide zu einem Abendessen bei dem beide auch ein seltsames Elixier zu sich nehmen. Dieses scheint über Nacht eine Art Seelentausch vorzunehmen, denn am nächsten morgen erwacht der junge Erben in dem Körper seines alten Erblassers.
Nicht ganz so gruselig geht in der Geschichte des Kristall-Eis zu. Ein Antiquitätenladen hat in seiner Schaufensterauslage unter vielem anderen ein Kristall-Ei. Dies erweckt das Interesse zweier kaufwilliger Interessenten. Der Händler ist unwillig und nennt einen sehr hohen Preis um die Interessenten abzuschrecken. Als diese trotzdem das Stück erwerben möchten, ver-weist er auf einen weiteren Interessenten, dem er verpflichtet sei. Die Interessenten verlas-sen das Geschäft nicht ohne ihre Adresse zu hinterlassen und um Mitteilung zu bitten, falls ein Kauf doch möglich wäre. Das Kristall-Ei birgt ein phantastisches Geheimnis, dass im weiteren Verlauf der Geschichte enthüllt wird.
Fazit
H.G. Wells phantastische Geschichten sind angenehm zu lesen. Es sind Rätsel, deren Lösung meist nicht in dieser Welt liegt. Die Geschichten sind trotzdem weder gruselig, noch angsteinflössend.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von Lothar Hitzges [Profil]
veröffentlicht am 03. April 2003

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