Manchmal gibt es Empfehlungen von Lesern, die einfach aus dem Bauch heraus
kommen. Sie haben eine schöne Geschichte entdeckt und finden, dass diese auch
von anderen Beachtung verdient. So war es bei Roland Repps Buch "Der
neugeborene Stern", das mir von einer Leserin wärmstens ans Herz gelegt
worden war. Und diese Dame hat sich sicher nicht getäuscht. Repp, der eigentlich
Beamter beim Bundesgrenzschutz ist, hat eine wirklich schöne
"Gute-Nacht-Geschichte" zu Papier gebracht.
Eine, die er eigentlich für seine eigenen Kinder eines Abends einfach so erfunden hatte. Sie waren es auch, die ihn baten, die Geschichte aufzuschreiben. Was wieder einmal beweist, das Kinder ein durchaus gutes Urteilsvermögen haben. Erzählt wird in dem nur 55 Seiten starken Buch die Geschichte eines kleinen Sterns, der am Himmelszelt doch tatsächlich genau den Moment verpasst, als seine kleine Sternenfreunde das erste Mal ihr Licht entflammen, um nun ihren Platz am Firmament einzunehmen. Was nun? Soll der kleine Stern etwa keinen eigenen Platz in der Unendlichkeit erhalten? Kann ihm wirklich niemand helfen? Natürlich bleibt die Geschichte, die mit hübschen kleinen Bilder versehen ist, nicht ohne Happy End! Fazit
Die Geschichte ist nicht nur für eine abendliche Vorlesestunde geeignet, sondern
auch für kleine Menschen, die vielleicht mit einer Enttäuschung fertig werden
müssen, macht sie doch deutlich, dass eine Sache trotz eines "verpatzten
Anfangs" ein gutes Ende nehmen kann.
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