Der siebenjährige Manik und seine Großmutter Ninioq verbringen den Sommer allein
mit ihrem Hund auf einer winzigen Insel vor der Küste Grönlands. Mit Kajak,
Messer, Harpune und den Fähigkeiten der Großmutter, aus erlegten Robben
Nahrung, Tran und Kleidung selbst herzustellen, sind sie nahezu autark. Manik
liebt Ninioqs Geschichten. Immer geht es darum, wie Kinder verlässliche
Mitglieder der Inuit-Gemeinschaft werden, um tapfere Jäger, Geisterglauben und
die Achtung der Natur. Im Herbst ist Manik endlich ein geübter Jäger geworden
und sehnt sich danach, wieder in sein Dorf zurückzukehren. Doch niemand kommt,
um die beiden abzuholen. Manik und Ninioq müssen allein auf der Insel überleben.
Riels kurze Geschichte erschien in Dänemark schon 1975. Der Autor sucht nach einer Erklärung für Funde, die er während einer Reise nach Ostgrönland auf einer unbewohnten Insel entdeckte. Fazit
Ein kluges, zeitloses Buch.
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