Stephen Kenson: Technobabel

Technobabel

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-453-15659-3
Preis: 2,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. September 2008]

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Ein Mann wacht auf. Aber er hat keine Erinnerungen an sich, er weiß nichts mehr ab dem Moment, ab dem er aufgewacht ist. Doch er kann nichts tun, sich nicht bewegen. Tatenlos muss er mit ansehen, wie er von seltsamen Gestalten in einen Leichensack verfrachtet und verschleppt wird...

Babel ist tot, es lebe Babel.

Babel ist ein Otaku, eines der seltsamen Kinder der Matrix, die eine unvorstellbare Macht als Computerspezialisten, Hacker und Decker besitzen. Was er nicht ahnt: Zur gleichen Zeit, in der er seine Fähigkeiten ergründet, tobt der Konzernkrieg zwischen Fuchi und Renraku, denn Renraku wächst zu schnell und gefährdet Fuchis Vormachtstellung in Matrix-Technologie. Renraku wird vor der höchsten Instanz der sechsten Welt angeklagt: Dem Konzern-Gerichtshof. Doch Fuchi hatte nur einen einzigen Beweis, einen Zeugen, einen Agenten Renrakus, der Informationen über diese seltsamen Otaku sammeln sollte. Und ausgerechnet von diesem Zeugen fehlt jede Spur...

Bald schon wird Babel von mehr als einer Partei gejagt, und keine dieser Parteien will ihm wirklich selbstlos helfen...
Und schließlich muss er erkennen, dass er als Otaku wirklich niemandem vertrauen kann, bis schließlich Babel abermals stirbt... und als Ronin hervorgehen soll (Ronin wird im Metaplot um Deus noch eine große Rolle spielen, siehe Shadowrun - Renraku-Arkologie: Shutdown! und Shadowrun - Brainscan)
Fazit
Ich würde gern, wie so oft, "wow!" sagen, weil das Buch sehr gut die Konzernintrigen beschreibt und auch ein sehr dichtes atmosphärisches Netz von Horror, Ungewissheit und der für die älteren Bücher typischen Shadowrun-obligatorischen "Coolness" webt. Leider wirkt dabei vieles etwas gewollt, gerade die Passagen, bei denen Babel/Ronin kapitelweise nur in der "Ich"-Form und im Präsens schreibt, wirken etwas stolprig und nicht wirklich durchdacht. Nichtsdestotrotz ein lesenswertes Buch, gerade wegen den Schatten des DEUS-Plots, die auf dieses Buch fallen!

Vorgeschlagen von Kristian Kühn [Profil]
veröffentlicht am 09. September 2005

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