Mehr als nur Spiele
Das Buch ist klar strukturiert und beginnt nach einer erklärenden Einleitung mit der Vermittlung der benutzten Analysemethoden. Aufbauend auf diesem notwendigen Basiswissen werden die untersuchten Spiele in zwölf Gruppen aufgeteilt und ihre Techniken/Raffinessen beschrieben. Auch hier wieder eine klare, leicht nachvollziehbare Struktur, ein hilfreiches Konzept, das auch Ähnlichkeiten gewisser Rollen in verschiedenen Spielen deutlich erkennen lässt. Trotz dieses klaren didaktischen Ansatzes wirken die dargestellten Spiele und Rollen nicht belehrend, sondern teilweise spannend und realitätsnah dargestellt. Kaum ein Leser wird sich nicht bei dem einen oder anderen Spiel in einer ihm bekannten Rolle wiederfinden. Gerade dieser Punkt, die Erkenntnis bisher Teil eines stereotyp auflaufenden Spiels gewesen zu sein, wirkt auf den Leser beeindruckend. Die aufgezeigten Ausstiegs- bzw. Lösungswege sind nüchtern, logisch und lösen nicht immer Gefallen aus. Die aufgezählten Spiele sind mit zahlreichen Beispielen aus der beruflichen Praxis der Psychologie und anderer sozialer Berufe durchsetzt. Es wird immer wieder deutlich darauf hin-gewiesen, dass diese Spielformen auch zerstörenden Charakter annehmen und dann nur therapeutische Behandlung Gefahren abwenden können. Dies ist besonders für beteiligte Personen wichtig zu erkennen und gegebenenfalls betroffene Menschen darauf hinzuweisen. Fazit
Das Werk enthält ein kurzes übersichtliches Inhaltsverzeichnis, ein erklärendes
Wörterverzeichnis, sowie Namens- und Sachwortregister und ein Register der
untersuchten Spiele. Dadurch wird das Lesebuch auch zu einem nützlichen
Nachschlagewerk.
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