Gilles Paris: Autobiografie einer Pflaume

Autobiografie einer Pflaume

Verlag: Albrecht Knaus Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-8135-0213-8

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"Pflaume" nennen alle den neunjährigen Icare, jedenfalls alle außer seiner Lehrerin. Pflaumes Mutter hat ein schlimmes Bein, trinkt den ganzen Tag lang Bier, und redet statt mit ihrem Sohn nur mit dem Fernseher, der ununterbrochen läuft. Eines Tages findet Pflaume beim Stöbern in einer Schublade einen Revolver. Er spielt damit herum, ein Schuß löst sich, und seine Mutter ist tot. Doch das ist keine Tragödie, sondern ganz im Gegenteil: der Polizist, der sich seiner annimmt, wird sein Vertrauter, und das Heim, in das der Junge kommt, entpuppt sich als idyllische Oase menschlicher Freundlichkeit. Alle anderen Kinder werden seine Freunde, und er führt ein viel aufregenderes Leben als zuvor. Und zum Schluß wird er auch noch vom netten Gendarmen adoptiert! Das zuckersüße Waisenmärchen ist ganz nett zu lesen, doch die Lebensweisheiten, die der neunjährige und seine Freunde nach dem Motto "Kindermund tut Wahrheit kund" laufend von sich geben, gehen gegen Ende wirklich auf die Nerven.
Fazit
Nichts gegen Märchen - sie dürfen auch sehr weit hergeholt sein... Aber diese Geschichte strotzt vor kitschigen und unhaltbaren Klischees - völlig daneben. Einen Punkt gibt’s für die Schreibe.
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Vorgeschlagen von Annette Rieck [Profil]
veröffentlicht am 26. Dezember 2004

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