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Ferdinand Althoff: Ein gewisser Herr Wertz oder Warum Herr Stein eine andere Identität annehmen wollte Ferdinand Althoff: Ein gewisser Herr Wertz oder Warum Herr Stein eine andere Identität annehmen wollte
Als Sven Stein eines Tages wiederholt mit "Tag, Herr Wertz" gegrüßt wird, bleibt ihm, nach anfänglichem Zweifeln ("Nein, er war Sven Stein, da gab es gar kein Vertun. Was sollte das alles? War er verrückt, oder waren es die Leute?") bald nichts anderes übrig als der Entschluss, selbst Herr Wertz zu sein bzw. zu werden. Sven, "ein leidenschaftlicher Hasardeur, ein ausgeprägter Opportunist, leichtlebig und unberechenbar [...] Musische Begabung, manuelle Geschicklichkeit und ein hoher IQ kennzeichneten die Habenseite seiner Charaktereigenschaften", setzt nun seine gesamte Frührentnerkraft ("eine heimtückische Krankheit zwang ihn im vergangenen Jahr, mit 57 vorzeitig in Rente zu gehen") daran, Herr Wertz zu "übernehmen", "So müsste... – weiterlesen (Rezension vom 29. Dezember 2003)
 
Katharina E. Baumgartl: Die Geschichte einer bayerischen Bauerntochter Katharina E. Baumgartl: Die Geschichte einer bayerischen Bauerntochter
Weil ihr Buch als erster Titel des Frieling-Verlages die 7. Auflage erreicht hat, kaufte ich mir Katharina Erna Baumgartls "Geschichte einer bayerischen Bauerntochter.". Schon am Namen der Autorin ist unschwer zu erkennen, dass es sich hier um ihre Erinnerungen handelt. Die meiste Beachtung erhalten dabei die 50er Jahre: da bringt die Protagonistin, verlassen von ihrem zukünftigen Ehemann, ein uneheliches Kind zur Welt - in einem bayerischen Dorf damaliger Zeit ein ungeheurer Skandal. Mutter und Tochter finden aber bald einen Lebenspartner und Ersatz-Vater. Der Lebensweg der Ich-Erzählerin wird flott und nachvollziehbar geschildert, dabei treffen Annektode ("Ich kann mich noch gut erinnern, wie zwei Frauen unseres Dorfes sich gestritten haben. Die eine schrie: ‚Was bildest... – weiterlesen (Rezension vom 26. November 2003)
 
Arnim Berninghaus: Kiepenkerls unernste Sicht der Tatsachen Arnim Berninghaus: Kiepenkerls unernste Sicht der Tatsachen
Mit dem Titel "Kiepenkerls unernste Sicht der Tatsachen" wusste ich erst einmal wenig anzufangen. Interessant wurde Kiepenkerls Kompendium, als ich feststellte: sein Verfasser, Armin Berninghaus, kommt aus der Wirtschaft - und nimmt die Wirtschaft aufs Horn - bemerkenswert! Denn man kennt zwar die Spötteleien der tagtäglichen Feuilletons über optimalitätsorientierte Manager, Banker, die uns an den Rand des Geldsegens treiben, Nadelstreifen aufsaugende Startups und die überschwängliche Kosumgeilheit des trögen Pöbels, aber Armin Berninghaus dringt tiefer, und die Satire drängt ihn, Berninghaus, zu immer bissigeren, lebhafteren, gewaltigeren Sticheleien - es zähle "zu den herausragenden Leistungen der Volkswirte, die wirtschaftlichen Modelle durch Prämissen so zu verfremden,... – weiterlesen (Rezension vom 04. Dezember 2003)
 
Sabine Büssing: Die nackte Wahrheit hinterm Notenschlüsselloch Sabine Büssing: Die nackte Wahrheit hinterm Notenschlüsselloch
Quicklebendige 160 Seiten. Sabine Büssing stellt pikante Lebenshinter- und abgründe elf deutscher Komponisten, von J. S. Bach bis G. Mahler, vor. Zwar frönt die Autorin ihrer gewaltig klingenden Vorankündigung, "in der folgenden Untersuchung werden wir Geheimnisse lüften, die transzendentalerer Natur sind: die Mysterien der schicksalhaften Verknüpfung von Leben und Werk", doch verpackt sie ihre Texte nicht in Elfenbein, sondern charmant, kriminalistisch, forschend; wie viel Fisch und wie viel Fleisch war Schubert, 31jährig, seine letzte Forelle verzehrend? Wieder und wieder lässt Büssing das Diabolische im Schaffen der Tonkunstmeister aufblitzen, zum Beispiel dichtet sie C. M. Weber in graziöser Weise einen Geist Samiel an, der in prophetischer Manier zur Seite steht, sie... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2003)
 
Horst Dreyer: Geliebter Narr Horst Dreyer: Geliebter Narr
Phil, der Philosoph wie -man sich ihn denkt: verwahrlost, Arbeit und Besitz verabscheuend, mit sich und der Welt mal hoffnungsvoll, mal verzweifelt hadernd, theorieverliebt, tändelnd zwischen "Körper und Geist", von guten Geistern verlassen, von bösen Geistern geplagt, ein ewiger Anfänger; Phil - "Geliebter Narr" Horst Dreyers. Die erste Hälfte spielt bis Phils Verschwinden, zum Schluss erfahren wir Details seiner Biografie. Horst Dreyer hat hier einen konsequent philosophischen Roman geschrieben, d. h. zum Beispiel: "Und weil ich so bin, wie ich nun mal bin, und weil ich finde, der liebe Gott werde sich bei meiner Erschaffung schon was gedacht haben, sage ich immer nur, was ich denke, dass es die Wahrheit ist - und was es in den meisten Fällen ja auch tatsächlich... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2003)
 
Brigitte Ehring: Das Grauen vor dem Morgengrauen Brigitte Ehring: Das Grauen vor dem Morgengrauen
Vor sechs Jahren entdeckte Brigitte Ehring das Dichten für sich; nun legt sie ihr erstes eigenes Buch vor, etwas unglücklich betitelt mit "Das Grauen vor dem Morgengrauen". 30 Beiträge zum alltäglichen und weniger alltäglichen Dasein, mal in Gedicht-, mal erzählter Form, wobei die Gedichte deutlich besser abschneiden. Vielleicht findet man ihr "Freude am Leben" in einer Anthologie der nächsten Jahre wieder, oder "Das Warten des Poeten" in einer Anleitung zum kreativen Schreiben, oder "Die Goldammer" in einem Mörike-Jahrbuch. Anders gesagt: Ehrings Gedichte sind federleicht, ohne zu bagatellisieren, sie stimmen nachdenklich, aber beanspruchen keine Philosophie für sich, sie berühren, doch sie sind kein Strich sentimental. Die Erzählungen sind... – weiterlesen (Rezension vom 29. Oktober 2003)
 
Nick Evans: VIP Nick Evans: VIP
Dieses ungewöhnliche Buch schreit nach einer ungewöhnlichen Rezension. Vielleicht beschreibt man es am besten, indem man diejenigen aufzählt, für die es geschrieben zu sein scheint. Nick Evans "VIP" also eignet sich für Menschen, die es erzählerisch so mögen: "Die Bar war kalt und düster und stank nach Tod. Aber Jim fühlte sich hier wohl, weil der Wirt, Moe, einer von diesen Typen war, die auch mal eine Auge zudrückten, wenn man nicht genug Geld dabei hatte."; es eignet sich für diejenigen, die wissen möchten, wie "verdorrte Pussies am Pinkeln gehalten" werden, "die mexikanische Nationalhymne in C-Dur zu rülpsen", und wie man einem 60jährigen, dessen "Teil seine besten Zeiten schon hinter sich hat" zu "einer phantastischen... – weiterlesen (Rezension vom 26. Oktober 2003)
 
W. R. Frieling: Wörterbuch der Verlagssprache W. R. Frieling: Wörterbuch der Verlagssprache
Bereits in der vierten Auflage erscheint "der aktuelle Führer durch das Fachchinesisch der Verleger, Redakteure und Drucker". Sein Verfasser W. R. Frieling, erfolgreicher Verleger in Berlin, weiß, wovon er schreibt, das Lexikon schöpft aus langjähriger journalistischer und editorischer Praxis. Mit aufgenommen werden diesmal "nützliche Begriffe angrenzender Fachsprachen aus der Welt der Sprachwissenschaftler und Journalisten, der Computerexperten, Grafiker, Drucker, Buchbinder und Werbeleute", so das Vorwort; zum Beispiel sind im Anhang die wichtigsten Internet-Akronyme und -Smileys aufgelistet. Frieling fasst sich in seinen Begriffserläuterungen kurz, klar, kopf-un-lastig, Besseres kann ein Lexikon nicht bieten; das "Copyright" erklärt er in drei, "Farbe"... – weiterlesen (Rezension vom 30. August 2003)
 
Rolf Fuchs: Zitate ohne Tabus Rolf Fuchs: Zitate ohne Tabus
Eine Zitatensammlung, oder wenn ein Spruch Goethes, eine Erbaulichkeit aus der Bibel, und einige indische, griechische, französische Weisheiten zu tausend Seiten Kopfschwindeln werden. Rolf Fuchs, ein Österreicher, hat es besser, d. h. unterhaltsamer gemacht. Auf knapp 1000 Seiten versammelt er den "größten und aktuellsten provokanten Zitatenschatz", "Zitate ohne Tabus" betitelt, was sogleich die Aufgabe nennt, die sich der Autor stellte. Anders als in anderen Sprüchesammlungen verzichtet Fuchs auf seichte, versandete, stumpf gewordene Denkkünsteleien ("Philosophen habe ich nur zitiert, soweit ihre Äußerungen nicht in einer unverständlichen Geheimsprache verfasst sind", Vorwort), er möchte nicht nur Kluges und Gutes vermitteln, sondern mit Stacheligem,... – weiterlesen (Rezension vom 16. September 2003)
 
Ruth Gilg-Ludwig: Von Nudeln und Nächten Ruth Gilg-Ludwig: Von Nudeln und Nächten
"Gabi glaubte nicht an Fortschritt. Sie glaubte nur an Konsum, Verkauf und Liebe." damit ist alles gesagt zur Protagonistin in "Von Nudeln und Nächten". Gabi ist Nudelverkäuferin, nicht weniger, leider auch nicht mehr - - "Kunst des Verkäufers ist zu verkaufen, was da ist", "Es war schon neun Uhr fünfzehn, und Gabi hatte noch kein Kilo verkauft. Das hielt sie nicht aus", "Es gab Begriffe im Leben, die sagten Gabi gar nichts. Fraternité in Bezug auf Gnocchi war zum Beispiel so etwas". Auch den "Menschen Gabi" will uns die Autorin Ruth Gilg-Ludwig vorspielen, z. B. mit "Sie [Gabi] gehörte zur falschen Sorte Frau: sie liebte und glaubte an Unschuld - ganz falsch - seit Adam und Eva war es anders". Die seltsamen Namen jener... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
Günter Harzig: Mit Schwung durchs Leben Günter Harzig: Mit Schwung durchs Leben
Seltsam romantisch strahlen die Gedichte Günter Harzigs. Dass es wunderbar und naturverbunden zugeht, verrät schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis: "Blumensprache", "Morgenstimmung" und "Naturmelodie" lauten die ersten Titel. Sie halten, was sie versprechen, und so grast Harzig fleißig die gesamte Motivlandschaft der literarischen Romantik ab. Leider verwickelt er sich stellen- bzw. Strophenweise, manches wird in zu große Worte geschnürt, "Wer spannt die Zeit? / dass sie so läuft? / Und dennoch selten sie begreift? / Es ist die Unruhe der Zeit, / von der der Mensch sich nicht befreit!" - - überzüchtete Sprache und trivialer Inhalt in Allianz. Der Idealismus einiger Zeilen grenzt an ideengedichtliches Elfenbein, "Die Vernunft soll dich geleiten... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
Wolfgang Hohensee: Getroffen. Ultrakurzgeschichten. Wolfgang Hohensee: Getroffen. Ultrakurzgeschichten.
Für die Freunde minimalistischer Erzählkunst ist dieser Band ein Muss: Wolfgang Hohensee lässt aufhorchen, knapp tausendmal auf 190 Seiten. Nie länger als 7 Zeilen, verstehen es seine "Ultrakurzgeschichten" den Leser über die Angelegenheiten Ehe, Arbeitsleben, Aus- und Ansehen etc. neu nachdenken zu lassen; nein, das stimmt nicht, Hohensees Einblicke sind teils derart gescheit, dass man sich das Nachdenken (teils) schenken kann; dabei geht er nicht einmal betont nachdenklich und großartig gehoben vor, denkbar einfach sind seine Bilder, Beispiel (Titel "Reinfall"): "Sie heiratete, um ein Kind zu bekommen. Ihr Mann war arbeitsscheu und wurde Hausmann. Als sie geschieden wurden, wollte die Tochter beim Vater bleiben.". Also unerhört schlicht die Szene, anspruchslos... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2003)
 
Helmut Kellerhoff: Frauen, Flak und Fantasie Helmut Kellerhoff: Frauen, Flak und Fantasie
Erstaunliches Buch. Helmut Kellerhoff erzählt die Geschichte seines alter Ego, Heinrich. Angefangen bei der Kindheit im Ruhrgebiet, weiter zur Schul- und Studiumszeit im süddeutschen Raum bis zur Niederlassung in Berlin; zeitlicher Rahmen: Mitte der 20er bis Ende der 60er Jahre. Heinrichs grundlegender Konflikt besteht in der Frage nach Identität: Bin ich Mediziner oder Künstler? Ein positives Ende nimmt diese Suche in Berlin. Kellerhof besticht durch einen ununterbrochen belangvollen Erzählstil, der auch über idiomatische Ausflüge ins Rheinische oder Bayerische charmant hinweghilft. Geschrieben in schnörkelloser Sprache, sind viele Passagen gespickt, besser überspickt mit ironisierenden Momenten, "und so gegen zwölf war samstags im Saal ganz schön was los. Alle merkten, dass... – weiterlesen (Rezension vom 04. Dezember 2003)
 
Fritz Köhler: Vom Beten werden keine Hände schmutzig Fritz Köhler: Vom Beten werden keine Hände schmutzig
Nach über 30 Jahren Tätigkeit bei der Deutschen Bundespost tritt Fritz Köhler in den Ruhestand. Seitdem, 1995, "stehen Aktuelles und Satirisches im Mittelpunkt seines lyrischen Schaffens", so sagt es der Buchumschlag von "Vom Beten werden keine Hände schmutzig", einem seiner gelungeneren Bücher, selbstredend erschienen im Verlag Frieling & Partner. Köhler greift tief in die Sprach- und Formenkiste. Neben Balladen und Beschaulichem, "Zeitgeschichtlichem", Querschnitten aus Politik, Steuer, Arbeitswelt, Pension und Pantoffel, drängeln sich heitere Sprüche über Gott und Glaube, Frust und Lust, Schwüle und Homosexualität (hier missrät einiges), Wurstiges und Luftiges, Superhunde und faule Häute. Wirken die Balladen seltsam Heine nachempfunden ("Das... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2003)
 
Ralf Monnier: Das Donarium und die Dunkle Festung Ralf Monnier: Das Donarium und die Dunkle Festung
Es beginnt alles mit dem Baumschrat Urban und seiner alten Donar geweihten Eiche. Daher sind der Baum und der Schrat gemeinsam das Donarium. Damit wäre auch recht schnell der Titel des Buches erklärt. Dann wird umgeblendet und wir landen bei Hermann Krüger, einem Gutsverwalter. Hier kommt schliesslich das Mädchen Sophie ins Spiel, die von einem Werwolf gejagt wird. Der Werwolf wiederum ist ein Versuchsobjekt von Sege Korrow, einem finsteren Schergen, der in jener dunklen Festung sitz, die im Titel genannt wird. Niemand weiss, wo diese Festung ist und das ist für den Festungsbesitzer nur vorteilhaft. Als er davon hört, dass sein Versuchsobjekt vernichtet wurde, hört er auch von dem Schrat und seinem Baum. Beide versprechen Macht für Korrow, er muss nur noch den Baum fällen, damit... – weiterlesen (Rezension vom 26. Dezember 2008)
 
René Sommer: eine störung erreicht westeuropa René Sommer: eine störung erreicht westeuropa
Bizarre Wortwelten blühen in René Sommers "Eine Störung erreicht Westeuropa"; Beispiele für die Bilderflut bietet nicht nur die erste Zeile des Titelgedichtes - - "schon bald soll es/weiß gepolsterte kissenmonster geben/die ohne sonnenbrille & schminke/eine fantasie für orgel/& toilettenspülung spielen/hennen/die dem wolf die tür öffnen/&lackstiefel/welche ohne frau spazieren gehn". Das Gedicht wird zunehmend kritisch gegenüber denjenigen, die "auf der schaukel aus glas schweben" und sich "fragen woher eigentlich der wind kommt"; an dieser Stelle ist Sommer auf dem Sprung zur trögen Gesellschaftskritik heutiger Tage heutiger Autoren, doch, und das macht diesen Gedichtband zu einem guten, er -springt nicht-. Sommer bleibt in allen Gedichten... – weiterlesen (Rezension vom 26. März 2004)
 
Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung. Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung.
Hätte Wilfried Wruck diese "Lebensbeschreibung" in eine Elegie gefasst, wäre eine gute Elegie entstanden; so ist’s ein mäßiger, romanhafter Bericht geworden, unentschieden zwischen Autobiografie, Mein-Leben-am-Wendepunkt-Literatur ("Stehe ich noch zu meiner Tätigkeit als Beamter?"), Nachruf und Liebeserklärung an seinen Sohn Meinhard ("Aus einem zarten Wesen entwickelte sich ein Kind, das ganz anders war als seine Altersgenossen. Geschlagen hat er sich nie. Seinen Willen verstand er immer durchzusetzen, war ein gewaltloses Kind und dennoch willensstark."), der 16jährig bei einem Skiausflug ums Leben kam, "die Fotografie unseres Sohnes lässt mich nicht los". Besonders mit diesem Unglück, seinen Hintergründen und Folgen ("Nach Meinhards... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Anna Luise Zimmermann: Berühmte Leute gesucht Anna Luise Zimmermann: Berühmte Leute gesucht
"Ein Buch, das eine große Lücke auf dem Büchermarkt füllen dürfte", heißt es hier im Vorwort. Und jedem, der sich mit abendländischer Kultur auseinandersetzt, wird dieses Buch ein hübsches, schnell rauschendes Lesevergnügen bieten. 76 Porträts vorwiegend europäischer Persönlichkeiten liegen auf je einer Seite verrätselt und verschlüsselt vor uns. Zu schwer macht es einem die Autorin Anna-Luise Zimmermann nicht, wer eine mittelschwere Neigung zu Film, Literatur, Malerei, Musik, Politik gefasst hat, wird in diesem Buch Rätsel und Rätselspaß finden, und -kein Kopfzerbrechen. Dabei verhält es sich hier wie mit einem Band guter Aphorismen: eine Seite ist mehr als zwei; man lese, besser man löse, vielleicht fünf, sechs Rätsel, und lege das Buch aufgeheitert wieder weg;... – weiterlesen (Rezension vom 27. August 2003)
 
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