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Siegfried Lenz: Schweigeminute Siegfried Lenz: Schweigeminute
Wenn ich bislang über meine schönste Liebesgeschichte in der Weltliteratur befragt wurde, so war Aitmatovs "Dschamilia" das Werk, welches mich am meisten beindruckt hatte. In diesem Jahr ist es Siegfried Lenz gelungen, mit "Schweigeminute" eine Novelle vorzulegen, die mich ebenso stark beeindruckt und in letzter Zeit das Buch ist, welches mich am meisten emotional gepackt hat.... – weiterlesen (Rezension vom 04. Februar 2009)
 
Manfred Bieler: Der Mädchenkrieg Manfred Bieler: Der Mädchenkrieg
Wiedergelesen Es gibt Romane, die man nicht vergisst, weil sie etwas Besonderes sind. Ein solches Buch ist Manfred Bielers Mädchenkrieg. Dieser hochinteressante Gesellschaftsroman, der in den dreißíger Jahren beginnt und nach dem zweiten Weltkrieg endet, besticht durch seine präzise geschilderten Charaktere. Der deutsche Bankier Sellmann wird auf Veranlassung des böhmischen Magnaten Eugen... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2009)
 
Tarqin Hall: Wo die Elefanten sterben Tarqin Hall: Wo die Elefanten sterben
In dem Buch "Wo die Elefanten sterben" von Tarquin Hall geht es um eine wahre Geschichte. Elefanten, die geliebten Dickhäuter mit großen Ohren und Rüssel. Diese faszinierenden Tiere sind sehr intelligent und in kaum einem Land gibt es mehr von diesen Geschöpfen als in Indien. Genau dort spielt die Geschichte dieses Romans. Mit diesem Buch kann man viel über Indien und seine Einwohner... – weiterlesen (Rezension vom 05. Mai 2008)
 
Karl Dall: Auge zu und durch Karl Dall: Auge zu und durch
An den 1. Februar 1941 erinnern sich viele Einwohner des kleinen Kriegshafenörtchens Emden noch immer. Nein, nicht die Geburt von Karl Bernhard Dall, sondern an einen Angriff britischer Bomber. Seit 40 Jahren steht Karl Dall auf den Bühnen und gehört zu einer Gattung von Komödianten, die sich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, diesen sich häufig verbrannten. Karl Dall wurde in den sechziger... – weiterlesen (Rezension vom 27. Dezember 2006)
 
Gerhard Schröder: Entscheidungen: Mein Leben in der Politik Gerhard Schröder: Entscheidungen: Mein Leben in der Politik
Erinnerungen von Politikern sind - wie Wilhelm von Sternburg zu recht in der Wochenzeitung "Die Zeit" dargestellt hat - zwiespältig. Sie sind häufig Rechtfertigungsliteratur oder Anklageliteratur. Ersteres trifft zwar durchaus auch auf die Erinnerungen von Gerhard Schröder zu. Im Gegensatz zu den Erinnerungen, die sein Vorgänger Helmut Kohl hinterlassen hat, klagt er jedoch nicht an,... – weiterlesen (Rezension vom 28. Oktober 2006)
 
Richard A. Clarke: The Scorpions Gate Richard A. Clarke: The Scorpions Gate
Ein Jahrzehnt nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York haben fundamentalistische Sunniten die Macht in Saudi-Arabien übernommen und die gesamte Königsfamilie aus dem Land gejagt. Islamijah, wie dieser Staat nun genannt wird, steht weiterhin im Brennpunkt der Nahostpolitik der USA. Da die Amerikaner bereits aus dem Irak verbannt worden sind, wollen sie nicht auch noch den... – weiterlesen (Rezension vom 08. Oktober 2006)
 
Martin Cruz-Smith: Polar Star Martin Cruz-Smith: Polar Star
Arkadi Renko ist nach der Aufklärung der Mordfälle aus dem Gorki Park auf der Flucht. Diese führt ihn auf ein Schiff einer russischen Fischfangflotte, die zusammen mit amerikanischen Schiffen in der Beringsee unterwegs ist. Er arbeitet unter Deck und zerlegt die gefangenen Fische. Als eine Frau, die als Bedienung und Kombüsenhilfe gearbeitet hat, mit einem Netz tot an Bord gehieft wird, muss er... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2005)
 
Patricia Cornwell: Das letzte Revier Patricia Cornwell: Das letzte Revier
Unmittelbar nachdem Kay Scarpetta dem Serienmörder Jean Baptiste Chandone entkommen ist, steht die couragierte Gerichtsmedizinerin selber unter Mordverdacht. Eine große Rolle in diesem Fall spielt der Interpol-Agent Jay Telly, mit dem Scarpetta während ihres letzten Falles eine kurze Affäre hatte. Als plötzlich eine Akte aus dem persönlichen Besitz ihres ermordeten Lebensgefährtin Benton Wesley... – weiterlesen (Rezension vom 05. September 2005)
 
Liza Marklund: Prime Time Liza Marklund: Prime Time
Die Journalistin Annika Bengtzon vom Abendblatt in Stockholm steht mit gepackten Koffern in der Tür, um mit ihrer Familie einen Kurzurlaub zu verbringen. Ein Anruf von ihrem Chefredakteur hält sie allerdings davon ab. Eine der bekanntesten schwedischen Fernsehmoderatorinnen wurde ermordet und da kein anderer Kollege zur Verfügung steht, muss Annika in die Recherchen eingsteigen. Sie hinterlässt... – weiterlesen (Rezension vom 11. Juli 2005)
 
Liza Marklund: Olympisches Feuer Liza Marklund: Olympisches Feuer
Annika Bengtzon, die engangierte Journalistin des Stockholmer Abendblatts ist zur Chefin der Kriminalredaktion aufgestiegen. Ein Teil der Kollegen macht ihr das Leben schwer und mobbt sie. Da geschieht das Unfassbare, das noch im Bau befindliche Olympiastadion von Stockholm wird in die Luft gesprengt und es werden Teile einer weiblichen Leiche gefunden. Wie sich kurze Zeit später herausstellt war... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juli 2005)
 
Liza Marklund: Studio 6 Liza Marklund: Studio 6
Die junge und engagierte Journalisen Annika Bengtzon hat ihren ersten Job beim Abendblatt in Stockholm bekommen. Als im heißen Sommer eine weibliche Leiche im Park gefunden wird, wird sie mit der Berichterstattung betraut. Voller Eifer und Elan stürzt sie sich in ihre Arbeit und fördert bei ihren Recherchen haarsträubende Dinge heraus. Ist der Außenhandelsminister in die Tat verstrickt. Angeblich... – weiterlesen (Rezension vom 23. Juni 2005)
 
Liza Marklund: Der rote Wolf Liza Marklund: Der rote Wolf
Die Journalistin Annika Bengtzon ist bei Recherchearbeiten über Terrorismus im Schweden der späten sechziger Jahre auf eine Spur gestoßen und macht sich daher von ihrem Arbeitsplatz des Stockholmer Abendblatts auf dem Weg nach Nordschweden. Dort möchte sie sich mit einem Lokalredakteur treffen, der an der selben Story arbeitet, einen Anschlag auf einen Militärflugplatz, der nie aufgeklärt wurde.... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juni 2005)
 
Antonella Romeo: La Deutsche Vita Antonella Romeo: La Deutsche Vita
Eine italienische Journalistin aus Turin verliebt sich auf einer Pressereise in einen Deutschen. Welch Schmach für sie, sind doch im zweiten Weltkrieg die deutschen Soldaten und Besatzer über ihre Familie hergefallen und haben diese verhaftet und unter Druck gesetzt. Und doch wird dieser deutsche Schwiegersohn herzlich in den Kreis der italienischen Familie aufgenommen. Die Autorin Antonella Romeo... – weiterlesen (Rezension vom 08. März 2005)
 
Alice Blanchard: Sturmfieber Alice Blanchard: Sturmfieber
Die Kleinstadt Promise im US-Bundesstaat Oklahoma wurde von einem mächtigen Tornada verwüstet. Bei den Aufräumarbeiten stößt Polizeichef Grover auf drei Leichen. Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und Tochter scheinen nicht vom Tornado, sondern von einem Mörder getötet worden sein. Alle Indizien deuten auf einen Ritualmord. Bei den Recherchen stoßen Grover und sein Team auf die Tatsache,... – weiterlesen (Rezension vom 11. Januar 2005)
 
Patricia Cornwell: Brandherd Patricia Cornwell: Brandherd
"Endlich Urlaub", denkt sich die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta und steht zusammen mit ihrem Freund, dem FBI-Profiler Benton Wesley, kurz vor der Abreise, als ein Brief einen Teil ihrer Vergangenheit wieder lebendig werden lässt. Die vor ein paar Jahren von Scarpetta überführte Mörderin Carrie Grethan kündigt ihre Rückkehr an. Zusätzlich wird sie zu dem niedergebrannten Anwesen... – weiterlesen (Rezension vom 26. März 2004)
 
Prune Berge: Du bist nicht meine Mutter Prune Berge: Du bist nicht meine Mutter
Prune Berge versteht es, das Leben dreier außerordentlicher Frauen in 10 Briefen wiederzuspiegeln. Den Mittelpunkt bildet Stéphanie Bouvier, "sehr lebendig, sehr groß, blond, mit dunkelblauen Schlitzaugen", eine junge, etwas rastlose Frau, die gerade dabei ist, "ihr Leben einzurichten". Stéphanie bekommt zwanzig Jahre nach ihrer Geburt und 17 Jahre nachdem sie von ihrer Mutter... – weiterlesen (Rezension vom 12. März 2004)
 
Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe
Mit "aller Zeit der Welt" richtet sich ein alter Chinese auf, um "Schleim, tief aus dem Schlund" auszurotzen; paar Zeilen später schmückt asiatischen Boden eine "runde Sache, gewaltig grün in seiner Art", zum Berühren verführend. So, nur viel rhythmischer und eleganter, beginnt Matthias Polityckis Gedichtband "Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe". Es folgen... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2003)
 
Michael Schwelien: Helmut Schmidt: Ein Leben für den Frieden Michael Schwelien: Helmut Schmidt: Ein Leben für den Frieden
Mit Spannung habe ich auf die neue Biografie von Helmut Schmidt gewartet, da ich zuvor die Biographien von Steffahn (Rowohlt, 1990) und Rupps (Hohenheim, 2002) mit Interesse gelesen habe. Um es vorweg zu sagen: die vorliegende Biographie ist spannend geschrieben und zu lesen, reicht aber an die beiden anderen in keinster Weise heran. Die Lebensgeschichte von Helmut Schmidt wird auf 370 Seiten dargestellt,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Oktober 2003)
 
Michael Ridpath: Feindliche Übernahme Michael Ridpath: Feindliche Übernahme
Michael Ridpath gilt derzeit als bester Autor von Wirtschaftsthrillern. Schon sein erster Roman "Der Spekulant" schaffte den Sprung an die Spitzen sämtlicher Bestsellerlisten. "Feindliche Übernahme" ist sein bis dato erfolgreichster Roman. Die Welt des Investmentbankers Simon Ayot gerät von einem Tag auf den anderen aus den Fugen. Als sein Schwiegervater ermordet wird, ist Ayot... – weiterlesen (Rezension vom 20. Mai 2003)
 
Wolf Haas: Das ewige Leben Wolf Haas: Das ewige Leben
"Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ob du es glaubst oder nicht. Zur Abwechslung einmal etwas Gutes": Das neue Buch von Wolf Haas ist da. Und wie immer fällt es den Rezensenten schwer, sich des Haas'schen Sprachduktus zu entziehen. Aber interessant: es wehrt sich auch keiner dagegen (die gegenwärtige Rezensentin macht da keine Ausnahme) - Haas' Sprachmacht ist einfach zu groß. "Das... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2003)
 
Bassam Tibi: Krieg der Zivilisationen: Politik und Religion zwische Vernunft und Fundamentalismus Bassam Tibi: Krieg der Zivilisationen: Politik und Religion zwische Vernunft und Fundamentalismus
Ich halte dieses Buch für hochinteressant. Man mag zu der Hauptthese dieses Buches, dass ein Krieg der Zivilisationen möglich sei - der Autor bekennt offen, dass er Huntingtons diesbezüglichen Denkansatz in dessen umstrittenen Werk: "Kampf der Kulturen" teilt, jedoch optimistischer als Huntington die Möglichkeit einer Versöhnung der Kulturen beurteilt. Wenn es gelänge, eine alle Zivilisationen... – weiterlesen (Rezension vom 30. März 2003)
 
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