Biografie Rainer M. Schröder

Rainer Maria Schröder wurde 1951 in Rostock geboren. Kurz vor dem Mauerbau floh seine Familie in den Westen. 1977 begann seine Karriere als Schriftsteller, drei Jahre später zog er mit seiner Frau Helga auf eine Farm nach Virginia, USA. Heute wohnt er in Florida.
Das besondere an seinen Bücher ist die Form der Recherche: Schröder sitzt nicht das ganze Jahr in Virginia an der Schreibmaschine, sondern bereist die Handlungsorte persönlich und sammelt historische Fakten, die seine Romane stützen.
Anfang der 1980er Jahre erschienen Bücher eines Autors namens Ashley Carrington - dahinter verbirgt sich auch Rainer M. Schröder: "1984 schrieb ich meinen ersten Ashley Carrington-Roman für den Verlag Droemer Knaur. Da ich damals unter seinem Namen Rainer M. Schröder schon als Kinderbuchautor bekannt war, deshalb Irritationen im Buchhandel befürchtete und zudem auch nicht wußte, ob ich überhaupt den langen epischen Atem für 500-700seitige, historische Gesellschaftsromane besaß, wählte ich ein Pseudonym für meinen ersten Roman für ein ausschließlich erwachsenes Publikum: den Nachnamen Carrington wählte ich aus großer Zuneigung zu Missis Lucille Carrington, einer älteren Südstaatenlady, die in jenen Jahren in Virginia für mich und meine Frau zu einer zweiten, amerikanischen Mutter geworden war. Ashley, der Vorname von Lucille Carringtons Enkelin, ist in den USA ein ebenso männlicher wie weiblicher Vorname – wie Maria im Deutschsprachigen. Somit war das Pseudonym für reine Erwachsenenromane geboren. Der Name Ashley Carrington ist seit Ende der 80er Jahre in meinem Paß eingetragen. Gleich der erste Carrington-Roman, ein umfangreiches Taschenbuch, wurde ein großer Überraschungerfolg und erlebte viele Nachauflagen. Und ehe ich mich versah, hatte ich eine neue Fangemeinde, für die ich fortan regelmäßig neue Romane schrieb. Mit der Veröffentlichung des ersten Hardcovers "Fluss der Träume", der 1990 im Droemer Knaur Verlag erschien, Hauptvorschlagsband eines Buchclubs wurde und als Taschenbuch noch immer im Handel erhältlich ist, lüftete ich das Pseudonym durch einen Auftritt in der TV-Talkshow "Drei Nach Neun" sowie durch zahlreiche Presseberichte. Neun Jahre später wurde mein Australien-Roman "Unter dem Jacaranda-Baum" die besondere Auszeichnung zuteil, von der Bundeszentrale für politische Bildung in der Broschüre "Das 20. Jahrhundert in 100 Romanen" (Stiftung Lesen /Leseempfehlungen Nr. 112) zu den 100 lesenswerten Romane der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts gezählt zu werden."
Rainer M. Schröder wurde 1988 mit dem Friedrich Gerstäcker Preis für seinen Jugendroman "Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt" ausgezeichnet, der Indianerroman "Mein Feuer brennt im Land der Fallenden Wasser"wurde zwei Monate nach Erscheinen im April 1998 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Buch des Monats gewählt. Für den Roman "Das Geheimnis der weißen Mönche" wurde ihm 1998 im Fürstensaal zu Prüm der 3. Internationale Eifel-Literatur-Preis verliehen.

Bücher von Rainer M. Schröder:
Rainer M. Schröder: Das geheime Wissen des Alchemisten Rainer M. Schröder: Das geheime Wissen des Alchemisten
Johanna trifft in einer dunklen Straße im mittelalterlichen Köln auf einen verfolgten Mann. Sie nimmt ihn auf und sorgt für ihn, aber ihr Stiefvater will ihn so schnell wie möglich wieder aus dem Haus haben. Nur Johanna merkt, dass mit dem Verletzten etwas nicht stimmt: Er trägt viel Geld bei sich und gibt sich als Alchemist aus. Sie pflegt ihn in der Hoffnung, dass er wieder gesund wird, und zusammen versuchen sie, einem alchemististischen Geheimnis auf die Spur zu kommen. – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
Rainer M. Schröder: Rotes Kap der Abenteuer Rainer M. Schröder: Rotes Kap der Abenteuer
Südafrika im 19. Jahrhundert. Hendrik McAllister ist ein Bure, der von seinem Vater verstoßen wurde. So zieht er lange durch das Land, bis er Verwalter einer heruntergekommenen Farm wird. Doch dort erwartet ihn nicht nur viel handwerkliche, sondern auch menschliche Arbeit: Der Besitzer lebt abgeschieden und in Feindschaft mit seinem Nachbarn. Eines Tages bricht ein Treck in den Norden auf, um neues Land zu erobern. Doch nicht nur Hendrik, sondern auch Jan van Wyken, der Sohn seines ärgsten Feinds... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis der weißen Mönche Rainer M. Schröder: Das Geheimnis der weißen Mönche
Jakob Tillmann ist Fuhrmann und als solcher tätig im Rheinland. Er findet einen todkranken Mönch, den er direkt ins Kloster Himmerod bringt. Dort wird er aber ausgefragt, was der Mönch mit ihm gesprochen habe. Eines Tages kommt sogar der Handlanger des Bischofs und erpresst ihn, er solle alles sagen, sonst müsse er die Folter anwenden. Jakob versucht sodann das Geheimnis der Mönche aufzudecken... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
Rainer M. Schröder: Die geteilten Brüggemanns Rainer M. Schröder: Die geteilten Brüggemanns
Rainer Maria Schröder hat wieder einen Erfolgsroman fabriziert. In den "Geteilten Brüggemanns" geht es um eine Familie, die durch den Eisernen Vorhang des Ostblocks getrennt werden. Die Mauer verändert ihr gesamtes Leben. Ein Teil der Familie lebt gut im Westen, der andere versucht, der Stasi im Osten zu entkommen. So entwickeln sich zwei Lebensweisen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Schröder beschreibt wie in vielen seiner Bücher erneut die geschichtliche Situation einer... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers
Kann das wahr sein? Rainer M. Schröder hat es zum wiederholten Mal geschafft, sein Leserpublikum zu begeistern. Diesmal spielt sein fantastisches Werk im Augsburg des Jahres 1490. Caspar Sebald, 16 Jahre alt, ist gerade den zornigen Fingern des Domherrn entkommen, der ihn wegen Beleidigung seiner Person eingesperrt hatte, als er bei Bartholomäus Wolkenstein eine feste Anstellung findet. Dieser ist Kupferstecher und hat seine Werkstatt vor den Toren der Stadt. Irgendwie ist ihm dieser Job aber nicht... – weiterlesen (Rezension vom 01. Mai 2002)
 
Rainer M. Schröder: Abby Lynn - Verraten und verfolgt Rainer M. Schröder: Abby Lynn - Verraten und verfolgt
Abby Lynn lebt im Australien des beginnenden 19. Jahrhunderts. Drei Jahre wohnt sie nun schon in der Sträflingskolonie des British Empire und fühlt sich dort auch wie zu Hause. Zusammen mit ihrem Mann Andrew ist sie die letzten Monate durch den Busch gezogen und nun kehren sie auf die Chandlerfarm Yulara zurück, die die Heimat von Andrews Familie ist. Als sie dort ankommen, gibt es ein böses Erwachen: Yulara wurde von Soldaten zerstört. Und Abby und Andrew werden von eben diesen Soldaten gesucht....... – weiterlesen (Rezension vom 06. August 2003)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers
Augsburg 1490. Nachdem der sechzehnjährige Caspar wegen eines Streiches an seinem alten Meister ein Tag am Pranger stand, verliert er nicht nur seine Anstellung, sondern auch seine Ansicht in der Stadt. Froh nimmt er deshalb das Angebot, eine Lehre bei dem Heiligendrucker Bartholomäus Wolkenstein außerhalb der Stadt zu beginnen, an. Doch bald erscheint ihm einiges rätselhaft. Warum schließt sich der Meister regelmäßig in sein geheimes Zimmer ein? Was überbringen Boten in den Päckchen, für... – weiterlesen (Rezension vom 17. August 2003)
 
Rainer M. Schröder: Die lange Reise des Jakob Stern Rainer M. Schröder: Die lange Reise des Jakob Stern
Jakob Stern ist, wie man am Namen schon erkennen kann, Jude. Er lebt im Deutschland des Nationalsozialismus - und Rainer M. Schröder erzählt in seinem neuesten Buch "Die lange Reise des Jakob Stern" seine Lebensgeschichte. Schon im frühen Kindesalter erlebt er die Reichskristallnacht mit und kann glücklicherweise nach einigen Wochen der Angst in Deutschland über die Niederlande nach England fliehen - doch auch da ist nichts mit Freiheit, nicht mal Verständnis bringen die Inselbewohner... – weiterlesen (Rezension vom 14. November 2003)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers
Der historische Jugendroman "Das Geheimnis des Kartenmachers", geschrieben von Rainer Maria Schröder, erzählt die Geschichte des 16-jährigen Casper Sebald, der seine Heimatstadt Augsburg verlassen muss, und Unterschlupf in der Werkstatt von dem Kupferstecher Bartholomäus Wolkenstein gewährt bekommt, aber auf Grund seiner neuzeitlichen Theorien von der Kirche als Ketzer überführt werden soll. Da Casper Sebald die Gabe besitzt, sich komplizierte grafische Muster sowie zeichnerische... – weiterlesen (Rezension vom 10. Juni 2004)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers
So ein richtig feiner Schmöker ist ja etwas Feines. Erst recht, wenn die Herz/Schmerz-Schiene bedient wird, das nötige Schaudern und Gruseln über die finsteren Gegebenheiten des Mittelalters erreicht wird, und bedeutende historische Tatsachen auf unterhaltsame Weise als Rahmenhandlung dienen. Solch einen richtig feinen Schmöker hat Rainer M. Schröder mit "Das Geheimnis des Kartenmachers" abgeliefert. Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht des Caspar Sebald, eines halbwüchsigen... – weiterlesen (Rezension vom 20. April 2005)
 
Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers Rainer M. Schröder: Das Geheimnis des Kartenmachers
Caspar Sebald, 16, erleidet die schreckliche Folter im Wasserkeller von Augsburg, wird begnadigt und "muss" nur noch einen Tag am Pranger stehen. Er hat sich " mit dem Pinsel an den Pranger gemalt" - er hat ein Porträt des Domkanonikers zu lebensecht dargestellt. Als er von Gassenjungs gequält wird, hilft ihm ein Fremder.Viele Wochen später beginnt er eine Lehre bei dem Kupferstecher Meister Bartholomeus, jenem Fremden. Und damit beginnen für ihn die Abenteuer...Unsere Geschichte... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2007)
 


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