Juliet Ashton: Ein letzter Brief von dir

Ein letzter Brief von dir

Verlag: Rowohlt Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-499-22861-2

Preis: 9,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 03. Dezember 2016]
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Orla bekommt am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund Sim. Sie rechnet fest mit dem überfälligen Heiratsantrag, kommt aber nicht dazu, den Brief zu lesen. Bevor sie den Umschlag öffnet, erhält sie die Nachricht, dass Sim in London auf der Straße tot zusammengebrochen ist. Orla ist schockiert und traumatisiert. Sie begibt sich nach London, wo ihr Freund die vergangenen Monate gelebt und als Schauspieler gearbeitet hat, um mehr über seine letzten Tage zu erfahren. In London lernt sie Maude kennen, die im gleichen Haus wie Sim lebt. Je länger Orla in London ist, desto mehr wird ihr bewusst, wie unbekannt ihr Sim scheinbar war.

Nach dem Titel und dem Klappentext zu urteilen, hatte ich mich auf einen Roman im Stil von Cecelia Ahern gefreut. Leider ist Juliet Ashton weit davon entfernt, an die Klasse der irischen Bestsellerautorin heranzukommen. Mit der Grundschullehrerin Orla hat sie eine Hauptfigur erschaffen, mit der ich überhaupt nicht warm geworden bin und die für mich über die gesamte Länge des Romans abstrakt geblieben ist. Gleiches gilt leider auch für die Geschichte. Der Anfang ist noch relativ interessant, zumal das Interesse durch Zitate aus Sims Tagebuch weiter angeheizt wird. Doch mit zunehmender Dauer stagniert die Handlung und zieht sich gefühlt schier endlos in die Länge. Zumal jetzt gar nicht mehr Sim, sondern Orlas neuer Freund im Blickpunkt steht.

Wo Cecelia Ahern oder auch Amy Silver den Leser gefangen nehmen, ihn fesseln, konnte mich Juliet Ashton, so hart es klingt, nur langweilen. Nach gut zwei Dritteln habe ich den Roman nur noch quer gelesen, um zu schauen, ob es wenigstens noch einen Punkt gibt, der mich fesselt oder meine Neugier weckt. Doch leider habe ich nichts mehr gefunden.
Fazit
"Ein letzter Brief von dir" ist für mich eine der großen Enttäuschungen des Bücherjahres 2014. Aufgrund des Covers, des Titels und des Klappentextes hatte ich mich auf jene gefühlvolle und dramatische Story gefreut. Bekommen habe ich leider nichts davon. Ob es an der Übersetzung oder an der Geschichte an sich liegt, kann ich nicht genau sagen. Zu keinem Zeitpunkt konnte mich der Roman wirklich begeistern. Die Tür in Orlas Welt ist mir komplett verschlossen geblieben.
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 04. September 2014

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