Roland Jungbluth: Remember

Remember

Verlag: Arena Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-401-06757-5

Preis: 14,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 10. Dezember 2016]
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Sie sagen, sie sind deine Eltern. Sie sagen, sie lieben dich. Doch du hast diese Leute noch nie zuvor gesehen. Verängstigt und orientierungslos erwacht Annabel eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Und was noch schlimmer ist, sie kann sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern. Doch sie ist nicht allein. Michael, Eric und George, drei Jungen aus ihrer Schule, teilen ihr Schicksal. Als sie dem harmlos scheinenden Hinweis einer seltsamen Patientin folgen, zieht es sie immer tiefer hinein in einen Strudel geheimnisvoller Rätsel und verstörender Ereignisse. Plötzlich finden sie sich in einer Welt wieder, die sich gegen sie gewandt hat und in der sie niemanden mehr vertrauen können - nicht einmal sich selbst. Auf der verzweifelten Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen wandeln sie bald auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Leben und Tod. Und ihre Uhr tickt. Verlagstext

Dies ist die Geschichte von der jugendlichen Annabel, die sich plötzlich in einem Irrenhaus wiederfindet, weil sie dort aufwacht. Sie hat keine Ahnung wie sie dort hineinkam und erst einmal auch nicht, wie sie wieder herauskommen kann. Fremde Leute werden ihr als die eigenen Eltern vorgeführt, die sie nicht kennt. Ihr Problem ist, an die echten Eltern kann sie sich nicht erinnern. In ähnlicher Lage befinden sich Eric, Michael und George. Die vier Jugendlichen sind natürlich der Meinung, nicht verrückt zu sein. Da aber die Mehrheit an Pflegepersonal und Ärzten, sowie der (angeblichen) Eltern anderer Ansicht sind, werden die Jugendlichen wohl kein Recht bekommen. Je länger sie in der Anstalt verbringen, desto deutlicher werden Hinweise, die ihnen eine problemlose Flucht ermöglichen. Neues aus der Anstalt gibt es nicht zu vermelden, da hier die üblichen Klischees herhalten. Eine kalte, emotionslose Umgebung, verrückte oder vermeintlich verrückte Insassen, eiskaltes Pflegepersonal und scheinbar freundliche Doktoren, die in Dir doch nur ein Versuchskaninchen sehen. Die vier setzen die Hinweise in die Tat um und verschwinden aus der Anstalt. Damit wird das Leben nicht einfacher. Irgendwo steckt ein perfider Plan hinter der ganzen Sache, den es zu finden gilt. Nur dann kann man sich als Marionette aus diesem Spiel lösen und die Fäden durchschneiden. Mit den ganzen Hinweisen erinnert mich dieser Roman an einen anderen, den ich vor einigen Jahren gelesen habe. Leider kann ich mich nicht an Autor und Titel erinnern, so dass nur die Erinnerung, aber kein direkter Vergleich möglich ist.
Fazit
Was mich eigentlich am Meisten ärgert, ist der Umstand, dass ein deutscher Autor wieder zu einem englischsprachigen Titel greifen muss und dass der Roman nicht in Deutschland spielt. Ansonsten ist der Roman, wie erwartet. Ein Jugendbuch, ein Abenteuerbuch, ein Liebesroman. Die Versatzstücke gut gemischt wird eine spannende Erzählung daraus. Der Stil gefällt mir, lässt sich leicht lesen und man kann an beliebiger Stelle unterbrechen. Es fällt einem leicht, wieder in die Handlung einzusteigen. Selbst nach Tagen und anderen Büchern dazwischen.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 02. September 2012

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