Der Untertitel des Buchs beschreibt kurz und knapp, worum es in Marianne
Kestlers Buch geht: Ihr Leben mit Manie und Depression hat sie, aus dem Internet
der Szene schon bekannt, nun in Buchform herausgebracht.
Seit dem Ende der 1970er Jahre schlägt sich Marianne durch ihr Leben - mit Drogen. Viele Pillen und Medikamente schluckt sie, viele Joints raucht sie. Ihr Psychiater bescheinigt ihr eine "endogene Depression". Von da an geht es in ihrem Leben auf und ab: Mal verbringt sie vergnügte und unbeschwerte Stunden mit ihrem Freund G., in anderen Momenten wartet sie auf den Zug, der sie überrollt, oder stellt sich ihr Auto gegen einen Brückenpfeiler fahrend vor - mit ihr auf dem Fahrersitz. Etliche Wochen verbringt sie in der Klapse, wo sie auf "Gleichgesinnte" trifft und ihre Depressionen in den Griff bekommt. Zum Schluss des 250 Seiten starken Taschenbuchs wird sie wieder mit dem Tod konfrontiert, den sie sich schon oft gewünscht hat - nun aber in einer anderen Form: G. hat Krebs... Fazit
Marianne Kestler gibt dem Leser interessante Einblicke in ihr Leben. Das Buch
ist packend und spannend, intim und erschreckend. 10 Sterne für einen
Erfahrungsroman der außergewöhnlichen Seite.
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