Fanny Morweiser: Lalu lalula, arme kleine Ophelia

Lalu lalula, arme kleine Ophelia

Verlag: Diogenes Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-257-20608-1

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Das ist mit Abstand der skurrilste Roman, den ich in letzter Zeit gelesen habe.
Martha ist ein "Findelkind", sind kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern, lebt aber ein friedliches Leben bei der "alten Frau", bis eines Tages ein Brief von Charlotte, der Schwester der "alten Frau" kommt, die beide zu sich einlädt. Aber die "alte Frau" fühlt sich zu schwach und schickt daher nur Martha. Die Adresse, die Charlotte ihr gab führt zu einem herrschaftlichen aber abgelegen Haus. Sie wundert sich, was Charlotte, die Landstreicherin, in so einem vornehmen Haus macht.
Wie sich später herausstellt, ist es eine Irrenanstalt mit der aller merkwürdigsten Gestalten, einem Menschen, der sich wie ein Hund gibt, eine Frau, die sich freiwillig "Kröte" nennen lässt usw. Der Leiter des Hauses ist Herr Sebastian.
Martha wird es unheimlich und möchte wieder zurück zur "alten Frau", aber die Leute lassen sie nicht. Herr Sebastian will sie unbedingt bei sich behalten und erzählt ihr die Geschichte ihrer Vergangenheit und das ist die Geschichte der kleinen armen Ophelia.
Ophelia lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Haus nahe eines Teiches, in dem früher Frauen umgebracht worden sind. Als des Mörders Enkel dorthin kommt trifft er auf Ophelia und erzählt ihr die ganze Geschichte. Ophelia ist fasziniert.
Als bekannt wird, dass Ophelia ihre Mutter umgebracht hat, sperrt ihr Vater sie in seinem Haus im obersten Stockwerk ein um sie und die anderen zu schützen.
Sebastian erzählt die ganze Geschichte von Ophelia, wie sie einen Mann betört hat und dann ihre Haushälterin umbringt. Er möchte Martha überreden bei ihm zu bleiben, nur da sei sie sicher. Aber Martha will nicht, sie sei nicht Ophelia und verlässt das Haus.
Fazit
Ein sehr merkwürdiger kleiner Roman, aber nicht weniger gruselig. Ophelia ist durch und durch gespenstisch und angsteinflößend! Aber nichts desto trotz eine amüsante kleine Geschichte!
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von Diyani Dewasurendra [Profil]
veröffentlicht am 29. Juli 2009

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