Jeff Carlson: Nano

Nano

Verlag: Piper Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-492-26676-5

Preis: 0,15 Euro bei Amazon.de [Stand: 27. September 2016]
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Die Nano-Technik ist die grösste Hoffnung der Menschen und gleichzeitig ihr Fluch und Untergang. Ein Experiment ist fehlgeschlagen. Die Technik sollte dazu dienen, den Krebs zu bekämpfen. Der Erfolg war überzeugend. Fünf Milliarden Menschen sind geheilt, oder können nie am Krebs erkranken. Sie sind tot. Ein Unglück hatte die Technik versehentlich frei gesetzt. Nur die Menschen, die oberhalb von 10.000 feet etwa 3.000 Metern leben und die Astronauten der ISS wurden verschont. Grund ist ein Abschaltmechanismus, der auf einen deutlich verringerten Luftdruck reagiert. In einigen Labors und auf der ISS forscht man verzweifelt und unter Zeitdruck, um den Nanos den Tod zu bringen. Denn auf der Erde gibt es noch Leben. Die Betonung liegt auf noch, denn alle Menschen und andere höhere Lebewesen sind bedroht. Auf den höheren Lagen der Erde sind die Lebensmittel knapp. Und Fälle von Kannibalismus sind nicht gerade selten in solchen Situationen.
Eine Gruppe Menschen geht es genau so. Zu ihnen gehört Cameron Najarro und Albert Sawyer. Letzterer trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum. Ausgerechnet Albert Sawyer ist der Schöpfer der todbringenden Nanos. Sein Wissen um die Nanos könnte dem unsichtbaren Tod ein Ende setzen. Nur gibt es keine Möglichkeit, sich mit den Forschern in Verbindung zu setzen. Die Gruppe um Cam, wie er allgemein nur genannt wird, erfährt von einer anderen Gruppe überlebender Menschen auf dem Nachbarberg. Hier solle es nicht nur mehr Nahrungsmittel geben, sondern sogar eine Funkanlage. Selbige wäre genau das Mittel der Kommunikation für Albert Sawyer.
Sie beschliessen den Weg durchs Tal zu wagen, in dem überall die Nanos lauern könnten.
Fazit
Dem Autor Jeff Carlson gelang mit seinem Erstlingswerk ein guter Einstieg in die Schriftstellerei. Zu beginn entwirft er glaubhafte, wirklichkeitsnahe Menschen, die uns über den Roman hinweg als Leitfiguren durch die tote Welt dienen. In manch einem Teil der Handlung verweilt er jedoch zu lange in der Beschreibung, was sich langweilig für den Leser auswirkt. Was mir persönlich jedoch am wenigsten gefiel waren die Kämpfe. Natürlich gibt es auch in einer solchen Situation wieder Menschen die sich zu Herrschern aufschwingen wollen. Dieser Punkt hat dem Roman jedoch nur geschadet.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 17. Dezember 2008

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