Die Streitereien im kleinen Ort Kirchhagen in Schleswig-Holstein sind
unerträglich. Drei Trassen für die dringend notwendige Umgehungsstraße sind
zuwenig oder eben zuviel, um den Frieden wieder herzustellen. Für die Anwohner
der Siedlung führt sie zu nahe an den Gärten vorbei, Umweltschützer sehen
Landschaften bedroht und die Bauern fürchten eine Zerschneidung ihrer
Grundstücke. Grund genug also für eine junge Journalisten, die bei einem der
Landwirte lebt, der einen Pferdehof betreibt, Partei zu ergreifen. Musste sie
deshalb sterben? Denn ihr Freund Jan Dettendorf findet sie eines Morgens tot
hinter einem Hindernis. Das Pferd musste vom Tierarzt eingeschläfert werden, für
Lisanne kam jede Hilfe zu spät. Aus Lübeck rückt daher die Mordkommission an,
allen voraus Pia Korittki. Diese stellt relativ schnell fest, dass der Tod der
jungen Frau kein Unfall war, sondern ein geplanter Anschlag auf ihr Leben.
Mühsam stochern die Kriminalbeamten in Kleinhagen herum, einmal ist Jan
Dettendorf verdächtig, dann Anwohner, die sich durch die Artikel auf den Schlips
getreten fühlten. Die Aufklärung des Verbrechens führt dann allerdings auf eine
ganz andere Spur.
Fazit
Ein gut lesbarer und mäßig spannender Krimi, der aber eine nette Lektüre
darstellt. Die typischen Querelen der Provinz erfüllen dabei ebenso ein
Klischee, wie die oftmals vertrackten Liebesgeschichten der Hauptperson Pia
Korittki.
Blaues Gift Engelsgrube weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez3459.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Eva Almstädt, Grablichter (zu dieser Rezension), Grablichter (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Dietmar Stanka
[Profil] | ||||