Khandir ist ein Kaufmann aus der nicht sehr bedeutenden Hafenstadt Yannah
stammt und dort seinen Geschäften nachgeht. Während einer seiner Handelsreisen
wird er auf See von einem heftigen Unwetter überrascht. Sehr ungewöhnlich ist,
dass zwei schwere Stürme gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen über sein
Handelsschiff hereinbrechen. Wunderbarerweise überlebt die Besatzung und das
Schiff erhält nur wenige Schäden. Tagelang segeln sie über das Meer und finden
sich vor der abweisenden Küste der verrufenen und gefährlichen Dracheninseln
wieder.
Ihnen ist das Trinkwasser ausgegangen und um Trinkwasser zu suchen betreten sie sehr verhalten und vorsichtig die nächstgelegene Insel. Hier treffen sie auf ein kleines, seltsames Mädchen. Ihre Haut ist mit bronzefarben und gelben Augen sehen einen immer so merkwürdig an. Händler Khandir nimmt das Kind trotz aller Bedenken seiner Mannschaft mit an Bord. Er nennt die Kleine Sylat und zieht sie als seine eigene Tochter auf. Sylat bleibt abweisend und unzugänglich. In einer brenzligen Situation rettet sie Khandirs neugeborenen Sohn das Leben und nennt ihn Pachiro. Diesen Namen übernimmt der Vater und fortan heisst sein Sohn so. Jahre später wird Hafenstadt Yannah durch eine brutale Serie von Brandstiftungen und Morden erschüttert. Die entsetzlichen Taten werden einem Feuerdämon zugeschrieben. Die beiden Jugendlichen Sylat und Pachiro beschließen den Dämon gefangen zu nehmen um der Mordserie und den Feuern ein ende zu bereiten. Zur gleich Zeit treibt sich im fernen Daaresaal der zwielichtige Suumal herum. Jedem der es hören will und jedem der es nicht hören will, erzählt er, er sei ein Schiffbrüchiger und der letzte Überlebende einer Drachenjagd. Suumal gründet eine Bande aus entlaufenen Sklaven und wird gleichzeitig vom Magier Daarob dazu gebracht, sich wieder für die Dracheninseln zu interessieren. Fazit
Die Geschichte um Sylat und ihren Adoptivvater Khandir wird geprägt von den
Überschriften der ersten acht Kapitel und diese dienen gleichzeitig als
Grundlage um das Rätsel im letzten Kapitel zu lösen. Die Handlung nimmt die
Leser im Handumdrehen gefangen. Das Buch ist keines, in der eine Welt gerettet
oder das absolut Böse bekämpft werden muss. Im Mittelpunkt steht Khandirs
Familie und deren Einzelschicksale. Evelyne Okkonek beschreibt die Familie fast
so, als wäre es ihre eigene. Von allen beschriebenen Personen ist Pachiro,
Sylants kleiner Bruder, die Person, die mich am meisten beeindruckte. Er ist
derjenige, der am meisten zu verlieren hat, aber trotzdem seinen Humor nicht
verliert. Die Handlung ist spannend, leider werden aber nicht alle Knoten
gelöst.
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