Jörg Kastner: Teufelszahl

Teufelszahl

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-426-63637-4

Preis: 0,25 Euro bei Amazon.de [Stand: 25. September 2016]
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Die Zahl des Tieres ist 666. So die allgemein bekannte Aussage, doch auch die 616 und andere sind im Gespräch, wenn es darum geht, den Teufel mathematish zu erklären. Jörg Kastner, der mit mit seinem Roman Die Farbe Blau sehr gut gefiel, greift auf die Offenbarung des Johannes zurück und so sind wird wieder bei 666. Mit seiner genauen Nachforschung und seiner, man mag fast sagen, angeborenen Erzählkunst, schafft er es immer wieder äusserst fesselnde Romane zu schreiben. Nach der Engelstrilogie schreibt er über den Teufel, den gefallenen Engel. Er bleibt praktisch beim Thema, nimmt sich nur der anderen Seite an. Dazu bedient er sich des Jesuiten Paul Kadrell. Die Gesellschaft Jesu wurde seit ihrer gründung immer wieder angefeindet und verleumdet. In dieser Hinsicht ist der Jesuit Paul gleich mehrfach Opfer.
Pater Sorelli wird in eine Falle gelockt, mit einem Namen, den er seit Jahren nicht mehr benutzte und als er am Treffpunkt ankommt, meint er Maria zu sehen. Doch es ist nicht Maria, die er sieht, es ist der Tod, der ihm in fremder Gestalt entgegen tritt.
Paul Kadrell erfährt vom Tod Sorellis im Vatikanstaat und macht sich auf den Weg, seinem alten Lehrer die Ehre zu erweisen. Was anfangs als ein Alptraum begann, endet nicht erfreulich. Dabei erfährt Paul Kadrell von der Ritzung der 666 auf dessen Stirn. Pater Sorelli ist jedoch nicht das einzige, sondern eines der ersten Opfer. Der Jesuit Paul findet Kontakt zur italienischen Kommissarin Claudia Bianchi. Gemeinsam ermitteln die beiden und erkennen bald einen Serienmörder. Die Frage, ob es einer oder mehrere sind, kann nicht auf Anhieb geklärt werden. Doch wo die einen zusammen arbeiten, da wollen andere ihr eigens Süppchen kochen. Auf die eine oder andere Weise. Etwa der Sicherheitschef Tarabella, der Claudia Bianchi und ihrem Mitarbeiter Aldo die Unterlagen des Paters nicht überlassen will. Oder David Fincher, der mehr Informationen hat, als er haben sollte.
Fazit
Jörg Kastner ist ein hervorragender Autor. Er versteht es mit wenigen Worten mehr Spannung zu erzeugen, als andere Autoren, die Zeilen und Seiten schinden und mit vielen Worten nichts auszudrücken verstehen. In dieser Hinsicht ist Jörg Kastner ganz anders. Mit der Wahl der Schauplätze, bis hin zu den Katakomben von Rom, sucht er Plätze, die mit wenigen Worten zu spannenden Orten umfunktioniert. Mit seinen Handlungsträgern geht er ähnlich um. Ein Nebensatz von ihm ist informativer als manch kompletter Abschnitt in anderen Romanen.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 08. Mai 2008

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