Der zweite Roman der Triologie um den Polizisten Heinrich Hansen spielt im St.
Pauli des Jahres 1922. Mittlerweile ist Hansen Chef der Davidwache und um ihn
herum tobt ein Krieg der sich um illegales Glücksspiel, Prostitution,
Rauschgifthandel und organisiertes Verbrechen dreht. Die politische Lage
Deutschlands versetzt dem Treiben ein i-Tüpfelchen und die hohe Inflation treibt
die Menschen in die Armut. Als ein verwahrloster Junge aufgegriffen wird und
erst mit viel Mühe zum Sprechen gebracht wird, entdeckt Hansen neben dem
Versteck des Jungen eine Leiche. Der Ermordete wurde bestialisch hingerichtet
und als der junge Kerl endlich redet, erzählt er von einem großen Mann, der
aussieht wie ein Affe und ein gestreiftes Hemd trägt. Als kurze Zeit später
weitere Männer aus dem Milieu ermordet aufgefunden werden, wird der Fall immer
brisanter. Zudem setzt Hansen seine Jugendfreundin zu, die mittlerweile eine
Größe auf dem Kiez ist.
Fazit
Virginia Doyle ist das Pseudonym eines bekannten und preisgekrönten Autors.
Dieses Buch schließt für mich die Trilogie und ich sehe dies eher mit einem
weinenden Auge. Die nicht nur interessanten Kriminalfälle, die mit viel
Menschlichkeit gewürzt sind, sind auch ein Stück deutscher Geschichte. St. Pauli
wird fantastisch beschrieben und zeigt die guten wie nicht so guten Seiten
dieses Stadtviertels von Hamburg.
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