Tommi hat mit 16 Jahren das Höchstalter für einen gemeinsamen Familienurlaub
längst überschritten. Seine Mutter verpasst ihm kurz entschlossen einen
Sprachkurs in England, gemeinsam mit Karl aus Tommis Klasse. Darüber, was man
von England zu halten hat, sind beide sich einig: Es gibt dort ungenießbares
Essen mit Erbsen in der Größe von Tischtennisbällen. Tommis Englischlehrer
Ernest finden die Schüler - abgesehen von seinem 60er Jahre Musikgeschmack -
in Ordnung. Rosie und Ron, die Gasteltern, und ihre kleinen Söhne Ritchie,
Mickey und David, genannt die drei Rotzlöffel, sind eine Herausforderung für
Tommis englischen Wortschatz. Der charmanteste Grund, Englisch zu sprechen,
wohnt ebenfalls in Tommis Gastfamilie: Lise aus Dänemark.
Ernest organisiert für seine Schüler einen gemeinsamen Tagesausflug nach London. Keine Frage, dass es ihn auf den Spuren der Beatles zuerst zur legendären Abbey Road zieht. Den Gast-Schülern schlägt Ernest vor, die Stadt in Kleingruppen zu entdecken und einfach mal mit Londonern zu sprechen. So ziehen Kirsten, Lise, Tommi und Karl mit einem Stadtplan allein los. Lise schafft es, die drei anderen aus den Augen zu verlieren und in der britischen Metropole verloren zu gehen. Auf der Suche nach Lise entdecken Tommi, Karl und Kirsten, dass nicht alle Leute Londoner sind und nicht alle Londoner das Englisch sprechen, das die drei im Sprachkurs gelernt haben. Fazit
"Lost in London" bietet eine unterhaltsame Ferien-Geschichte mit
flotten englisch-deutschen Dialogen. Tommi und Karl müssen mit ihrer
Gastfamilie, mit Ernest und Lise Englisch sprechen. Bei ihrem Abenteuer in
London gibt es zahlreiche Anlässe, das im Sprachkurs Gelernte in der Praxis
anzuwenden. Der Übergang zwischen den Sprachen geschieht für die Leser
unauffällig, der englische Text ist auch für Anfänger ohne Übersetzung leicht
verständlich.
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