"Die Insel der verlorenen Seelen" beginnt mit einem Sturm auf hoher
See. Jo geht über Bord und hofft, von einem anderen Schiff gerettet zu werden.
Nach einiger Zeit - sie ist dem Ertrinken schon nahe - sieht sie ein
gespenstisch aussehendes Schiff auf sich zukommen. Die "Patna" ist
auch ihre Rettung - oder? Auf dem Schiff spricht keiner ihre Sprache, außer dem
Kapitän, der sie nur herumkommandiert. Nach einigen Tagen schafft sie es aber
doch, sich mit der Mannschaft zu verständigen, und freundet sich auch mit
einigen Seemännern an. Immernoch scheint jedoch ein großes Geheimnis im Raum zu
stehen: Wohin steuert der Kapitän die "Patna"? Und was hat es mit der
geheimnisvollen "Insel der verlorenen Seelen" auf sich, auf der man
sich angeblich jeden Wunsch erfüllen kann?
Fazit
Nach dem "Tal der
Raben" habe ich das Verlangen verspürt, noch ein Buch von Sabine Blazy
zu lesen. Schon das "Tal der Raben" hat eine außergewöhnliche Form der
Phantasie vermuten lassen, die Blazy in ihre Bücher einfließen lässt, in der
"Insel der verlorenen Seelen" kommt sie jedoch viel besser zur
Geltung.
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