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Isabel Allende: Im Reich des Goldenen Drachen Isabel Allende: Im Reich des Goldenen Drachen
Alex' Großmutter Kate, wohnhaft in New York, wird beauftragt, für ein Geografiemagazin eine Reportage über das "Reich des Goldenen Drachen" schreiben, begleitet von ihrem Enkel Alex und seiner Freundin Nadia. Großzügig werden sie in diesem fremden und für die Gäste befremdenden Land im Himalaya empfangen. Zuerst erschrecken sie die großen Unterschiede: Viele in Amerika schon so alltägliche Gegenstände sind den Bewohnern unbekannt. Doch dann erkennen sie, dass auch in diesem abgelegenen Land etwas zumindest für sie normales passieren kann: Diebstahl. Eine Gruppe gewalttätiger Krieger klaut die Statue des Königs. Sie dient ihm als Ratgeber in schwierigen Fragen und ist daher unheimlich wichtig - aber ihr Wert ist unschätzbar, da sie komplett aus Gold hergestellt wurde. Eine wilde Verfolgungsjagd... – weiterlesen (Rezension vom 11. Dezember 2003)
 
David Almond: Feuerschlucker David Almond: Feuerschlucker
Es ist der Sommer 1962. Bobby lebt in England in einem Arbeiterort direkt am Meer und wechselt aufs Gymnasium. Eigentlich sollte er sich freuen, aber seine Freunde Joseph und Ailsa gehen nicht mit ihm auf die höhere Schule. Fast wäre er dort allein unter Fremden gewesen, aber der neue Nachbarsjunge - Daniel, Sohn von "Gebildeten" - geht auch aufs Gymnasium. Dort sehen sie sich aber mit einem sadistischen Lehrer konfrontiert, der die Schüler schikaniert und fertigmacht. Daniel widersetzt sich aber und versetzt die Schule in Aufruhe, indem er Bilder von dem Lehrer in Aktion, sprich mit Folterinstrumenten, überall aufhängt. Doch nicht nur die Schüler haben Angst. Seit dem Mai 1962 stationierte die Sowjetunion auf Kuba Atomraketen und Soldaten der Roten Armee, um Amerika schnell angreifen... – weiterlesen (Rezension vom 25. Oktober 2005)
 
Friedrich Ani: Das unsichtbare Herz Friedrich Ani (Biografie): Das unsichtbare Herz
Wie ist das, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Wenn man nicht weiß, wo die eigenen Wurzeln liegen? Wie fühlt es sich an, wenn man erkennt, dass man sein eigenes Leben nicht einem Liebesakt von Vater und Mutter, sondern einer kalten, sterilen Zeugung, einem mechanischen, einem technischen Ablauf zu verdanken hat? Wenn man ein Kind ist, das künstlich gezeugt wurde... Die drei Jugendlichen Merit, Dennis und Frederick in dem Buch von Friedrich Ani "Das unsichtbare Herz" sind junge Menschen, die irgendwann erfahren, dass sie genau auf diese Art und Weise gezeugt wurden. Die Beweggründe der Mütter waren unterschiedlich, doch das ist für die drei vollkommen unwichtig. Für sie ist die Wahrheit kaum zu fassen, sie stürzt sie in eine tiefe Sinn- und Lebenskrise, lässt sie ausbrechen aus... – weiterlesen (Rezension vom 10. März 2005)
 
Friedrich Ani: Das unsichtbare Herz Friedrich Ani (Biografie): Das unsichtbare Herz
Wie muss das sein, wenn man seinen Vater nicht kennt? Friedrich Ani, der südbayrische Autor, der durch Krimis bekannt wurde, hat sich diese Frage auch gestellt und mit dem "Unsichtbaren Herz" einen rasanten Jugendroman geschrieben. Im Mittelpunkt stehen Merit, Dennis und Frederick. Sie haben alle erfahren, dass ihre Mütter sich haben künstlich befruchten lassen. Für sie bricht eine Welt zusammen und die Suche nach ihrem Erzeuger beginnt. Dennis ist am meisten getroffen: Er ist hörbehindert und lastet diese Behinderung dem Samenspender an, nachdem seine Eltern ihm kurz vor dem 16. Geburtstag die Wahrheit gesagt haben. Auch für Merit ist die Situation nicht einfach: Ihre Mutter ist gerade gestorben, und dadurch verschlechtert sich die Beziehung zur lesbischen Freundin der Mutter,... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2005)
 
Friedrich Ani: Wie Licht schmeckt Friedrich Ani (Biografie): Wie Licht schmeckt
Die Hauptfiguren von Friedrich Anis "Wie Licht schmeckt" sind Lukas, ein 14-jähriger Halbwaise, aus dessen Sicht die gesamte Geschichte erzählt wird, und Sonja, ein blindes Mädchen, das fünf Jahre älter ist als Lukas. Zu Anfang des Romans kommt Lukas auf die schiefe Bahn und fängt an zu trinken. Doch dann lernt er Sonja kennen, die ihn total aus der Fassung bringt. Sie führt ihn ein in die Welt der Blinden, so lernt er den Umgang mit Menschen, die ihr Augenlicht verloren haben oder schon seit Geburt blind sind. Dabei ist es für ihn nicht immer einfach, die Welt auf diese andere Art zu erfahren wie Sonja es tut. – weiterlesen (Rezension vom 06. August 2003)
 
Friedrich Ani: Wie Licht schmeckt Friedrich Ani (Biografie): Wie Licht schmeckt
Lukas lernt die blinde Sonja kennen. Sie führt ihn ein in die Welt der Blinden. So lernt er ihre Welt und ihre Lebensweise, das gute Gehör, den Umgang mit Blinden kennen. Dabei ist es für ihn nicht immer leicht, die Welt so zu erfahren, wie Sonja es tut. – weiterlesen (Rezension vom 10. Mai 2002)
 
Michael Gerard Bauer: Ismael und der Auftritt der Seekühe Michael Gerard Bauer: Ismael und der Auftritt der Seekühe
Nie hätte Ismael früher gewagt, ein Mädchen wie Kelly anzusprechen. In Nennt mich nicht Ismael! beschützte Michael Bauers Held Kellys jüngeren Bruder Marty vor Barry Bagsley, dem Profi-Tyrannen. Nun ist er gemeinsam mit Orazio zu Kellys Party eingeladen. Damit er sich vor lauter Aufregung beim Telefonieren mit Kelly nicht verhaspelt, schreibt Ismael vorsichtshalber einen Merkzettel. Bei Faulkners gibt es einen Swimming-Pool und - Sie werden es ahnen - unzählige Möglichkeiten für Ismael, sich auf Kellys Party zu blamieren. Obwohl Kelly Faulkner unübersehbar Brad anhimmelt, einen Jungen, der so aussieht, wie sein glamouröser Name vermuten lässt, schwärmt Ismael weiter für Kelly. Ismaels Freund und Berater in allen Lebenslagen Orazio, genannt Razzman, hält sich für Australiens größten Frauenversteher... – weiterlesen (Rezension vom 13. August 2009)
 
Michael Gerard Bauer: Ismael. Bereit sein ist alles Michael Gerard Bauer: Ismael. Bereit sein ist alles
Ismael und die Mädchen - das war so lange ein Problem, bis Ismael von Kelly Faulkner geküsst wurde. Kellys Kuss ist jetzt ein halbes Jahr her und die Familie Faulkner lebt zu Ismaels Entäuschung inzwischen in Neuseeland. Oratio (Razz), Ismaels selbsternannter Berater in Liebesangelegenheiten weiß Rat: Ismael braucht eine neue Freundin. Die beiden Jungs sind zu Beginn des 11. Schuljahrs aufgerückt zu Seniors der St. Daniels Highschool (das Buch spielt während des 11. und letzten 12. Schuljahres) und sollen nicht nur durch die Schuluniform ihre christliche Schule nach außen würdig vertreten. Im ersten Band um Ismael, Oratio und Scobie setzte die Clique einem unangenehmen Mobber den Kopf zurecht; im zweiten Band unterstützte sie Ismaels Vater beim Bandrevival seiner "Seekühe". In... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2012)
 
Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael! Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael!
Ismael Leseur zu heißen, ist für einen 14-Jährigen Australier schon die größte anzunehmende Peinlichkeit. Noch peinlicher empfindet es Ismael, dass sein Vater jedem Interessierten und weniger Interessierten auf die Nase bindet, warum er seinen Sohn nach der Figur aus Melvilles Moby Dick taufte. Der Beginn des 9. Schuljahres wächst sich für Ismael wegen seines ungewöhnlichen Namens zum schlimmsten Spießrutenlauf seiner Schulzeit aus. Einziger Lichtblick ist Ismaels temperamentvolle Englisch-Lehrerin Miss Tarango, die Ismaels schlimmstem Peiniger gleich in der ersten Stunde den Kopf zurecht setzt. Sie demonstriert die Macht der Sprache am lebenden Objekt - und lässt Barry Bagsley vor der Klasse wie einen Idioten dastehen. Ohne es zu ahnen, hat Miss Tarango in dieser Stunde die dauerhafte, erbitterte... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juli 2008)
 
Christoph Biemann: Christophs Experimente Christoph Biemann: Christophs Experimente
Uns allen ist Christoph Biemann aus der Sendung mit der Maus bekannt. Nun gibt es zusätzlich zu den Lach- und Sachgeschichten aus dem Fernsehen auch noch ein Buch des bekannten Moderators. Es befasst sich auf 150 Seiten mit den interessantesten Experimenten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Auf der Frankfurter Buchmesse 2003 haben wir ein Interview mit dem Autor geführt. Er hat uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit an diesem Buch und der "Maus" gegeben. Den Lesern des Buchs fällt direkt auf dem Umschlag das wichtigste Utensil Biemanns ins Auge: der grüne Pulli. Er ist bekannt wie kein anderes Kleidungsstück aus dem Fernsehen. Da liegt natürlich die Warum-Frage nahe: "Die Idee ist eigentlich ein Zufall gewesen. Es ist ja beim Film so, dass man genau darauf achten,... – weiterlesen (Rezension vom 16. Oktober 2003)
 
Thomas C. Boyle: Drop City Thomas C. Boyle: Drop City
Wer diesen Roman zur Hand nimmt, was gleich vorneweg sehr zu empfehlen ist, der wird sich zunächst auf zwei Geschichten einlassen müssen, die im ersten Moment nichts miteinander zu tun haben. In den sechs Teilen, in denen das Buch untergliedert ist, wird im Wechsel zunächst die Geschichte von einer Hippie-Kommune irgendwo in Kalifornien berichtet. Dabei stehen nicht nur die zwei Personen Star und Ronnie (genannt Pan) im Vordergrund, die den Auftakt bilden. Sondern mit einem detailgetreuen Wissen um die Abläufe in solch einem Mikrokosmos, was eine Kommune ursprünglich auch darstellen sollte, gibt der Ex-Hippie Thomas C. Boyle vielen Figuren Raum in dieser Geschichte. Vielleicht ist aber gerade das der Grund, warum die Geschichte so detailliert und authentisch wirkt. So gibt es Norm und seine... – weiterlesen (Rezension vom 20. Juli 2010)
 
Thomas C. Boyle: Hart auf hart Thomas C. Boyle: Hart auf hart
T. C. Boyle ist bekannt für die großen Themen, die er anpackt. Mit seinem neuesten Roman beweist er dies ein weiteres Mal. Um es vorwegzunehmen: Dies ist für mich der beeindruckendste Roman seit "Drop City". Er steht in der Tradition von "Drop City" und "Grün ist die Hoffnung". Sicherlich ist jedes Werk dieses Autors beeindruckend und auf seine Weise faszinierend. Mit "Hart auf Hart" hat er aber einen Roman geschaffen, der einem Thriller nahekommt, nicht nur im Titel das Wort "hart" verkraftet (im Original "The Harder They Come") und dabei das große Thema "Freiheit", so wie es Amerikaner verstehen, auf eine ungewöhnliche Weise aufgreift. Der absolute Freiheitsanspruch beinhaltet in den USA auch den Besitz von Waffen. Doch... – weiterlesen (Rezension vom 21. Februar 2015)
 
Thomas C. Boyle: San Miguel Thomas C. Boyle: San Miguel
Der amerikanische Bestsellerautor T. C. Boyle hat sich mit diesem Roman der Geschichte zweier Familien angenommen, die auf der kleinen Pazifikinsel San Miguel vor der kalifornischen Küste lebten. Aufmerksam geworden auf diese Geschichte ist er während seiner Recherchen zu dem vorhergehenden Roman "Wenn das Schlachten vorbei ist". Mit den beiden nacherzählten Familiengeschichten, die in unterschiedlichen Epochen spielen, die erste im 19. Jahrhundert und die zweite 50 Jahre später im 20. Jahrhundert, nimmt sich Boyle dem Phänomen des immer weiter nach Westen strebenden Pioniers an. Wir finden den über 400 Seiten starken Roman in drei Teile untergliedert vor. Die ersten beiden Teile, die um 1880 spielen, sind der Familie Waters gewidmet. Der dritte Teil rückt dann in die Zeit ab 1930... – weiterlesen (Rezension vom 30. August 2013)
 
Thomas C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist Thomas C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Mit dem Lesen des neuen Romans vom amerikanischen Schriftsteller Thomas Coraghessan Boyle schafft man sich einen der ungewöhnlichsten, aber tatsächlich existierenden Konflikte auf den Hals. Das Thema des Buches, das Ökosystem der Erde, ist zugleich der Konfliktstoff, den Boyle hier bearbeitet. Denn es treffen zwei Gruppen aufeinander, die zunächst einmal pauschal als "grün" bezeichnet werden. Naturschützer vs. Tierschützer. Oder andersherum gefragt: Wie viel Tierschutz ist gestattet, ohne die Natur zu gefährden? Die Frage stellt sich nicht? Und was ist, wenn sich Ziegen auf einer Insel so ungebremst vermehren, dass die einzigarte Fauna und Flora durch den unstillbaren Drang des Fressens und den Exkrementen der Tiere vernichtet wird? Dürfen die Ziegen dann getötet werden, wie vor... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2012)
 
Alyssa Brugman: Einfach Bindy Alyssa Brugman: Einfach Bindy
Bindy hat es gerade nicht unbedingt leicht: Janey, die schon seit dem Sandkasten ihre beste Freundin ist, setzt sich jetzt viel lieber zu anderen Mädels aus der elften Klasse. Ihre Eltern sind getrennt und bei einem Kinobesuch sieht sie zufällig ihre Mutter - mit einem neuen Mann! Und das, während ihr Vater John die "Freundschaft" zu Janeys Mutter Elizabeth verbessert. Währenddessen schließen Janeys neue Freundinnen, allen voran die Zicke Hannah, Bindy immer mehr aus, weil sie nicht so in ist wie sie. James, ein Mitschüler, will nicht kapieren, warum Bindy nicht mit ihm gehen will, obwohl sie doch nach einigem Suchen eine Gemeinsamkeit gefunden haben. Die Situation eskaliert: Erst wollen Bindy und Janey sich wieder zusammenreißen, um die Beziehung zwischen John und Elizabeth wieder... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2006)
 
Alyssa Brugman: Zeig dein Gesicht Alyssa Brugman: Zeig dein Gesicht
Freundschaft - was ist das eigentlich? Wie weit muss Freundschaft gehen? Alyssa Brugman geht dieser Frage in "Zeig dein Gesicht" nach. Perdita ist der letzte Abschaum an Megans Schule. Niemand würde sich freiwillig mit ihr sehen lassen, erst recht nicht Megan oder eine ihrer Freundinnen, denn ihre Clique ist die coolste der Schule. Doch Megan ist gezwungen, ihre Meinung zu ändern: Sie lernt Perdita beim gemeinsamen Nachsitzen etwas besser kennen und findet hinter dem abstoßenden Äußeren eine neue Freundin. Doch so richtig lässt Megan sie nicht an sich ran: Nur außerhalb der Schule sind sie Freundinnen, in der Schule dürfen sie nicht zusammen gesehen werden, erklärt sie Perdita die Lage. Doch eines Tages schreit Perdita ihren Namen quer durch den Schulflur - was sagen ihre Freundinnen... – weiterlesen (Rezension vom 18. September 2004)
 
Hans-Jörg Bullinger: Trendbarometer Technik Hans-Jörg Bullinger: Trendbarometer Technik
Die Technik in der Welt von Morgen. Die Technik unserer Welt verändert sich schnell und mit ihr ändern auch wir uns. Das Buch stellt zahlreiche Techniken in Entwicklung, Labor und Testumgebungen vor. Technische Produkte, die bereits morgen im Laden zu kaufen sind bis hin zu Grundlagenforschungen, deren Nützlichkeit sich noch beweisen muss. In sechs Themenrahmen, Kommunikation, Mobilität, Material, Unternehmen, Energie und Gesundheit werden zwanzig bis siebenundzwanzig Entwicklungen untersucht. Dabei ist der Aufbau immer gleich. Auf zwei Buchseiten wird die Idee beschrieben, die Technologie definiert, Problem und Lösung skizziert, die Relevanz abgeschätzt und eine Prognose abgegeben. Ein tabellarisches Trendbarometer gibt Eckdaten wie Produkt- und Serienreife, sowie Innovationsgrad, Marktrelevanz... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2004)
 
Alex Capus: Léon und Louise Alex Capus: Léon und Louise
Dieser Roman ist ein sehr sinnlicher und gefühlvoller Roman, der Lust auf Lesen macht. Grund hierfür sind der Erzählstil und die anrührende Geschichte. Den obersten Rahmen bildet die Beerdigung des Großvaters. Sie wird beobachtet und erzählt von seiner Enkelin. Während sie über Opa und sein Leben nachdenkt, über die Geschichten, die sich in der Familie über ihn erzählt wurden, schmückt sie sich das Leben ihres Großvaters aus und erzählt es aus ihrer ganz persönlichen Sichtweise. Sie erzählt, wie ihr Großvater (Léon) sich vor der Front im Ersten Weltkrieg drückte, wie er seine erste Liebe (Louise) kennenlernte, wie er mit seiner Frau lebte und mit ihr Kinder bekam. Sie erzählt vom Leben Léons als Beamter in Paris. Die Bilder der Okkupation Frankreichs durch das Deutsche Reich werden lebhaft... – weiterlesen (Rezension vom 05. März 2012)
 
D. M. Cornish: Monster Blood Tattoo D. M. Cornish: Monster Blood Tattoo
Rosamund ist ein Findelkind, der eines Tages vor der Tür eines Waisenhauses abgelegt wurde. Es ist Madam Operas ausserordentliche Marineanstalt für Findelkinder. In dem kleinen Korb lag nur ein kleiner Zettel, mit dem Namen Rosamund. Für einen Jungen ein sehr ungewöhnlicher Name und mit der Zeit das Ziel von Spott und Hähme. Daher hat es der Junge nicht sehr leicht. Vor allem Gosling, der grösser und stärker als er ist, macht ihm das Leben zur Hölle. Lediglich ein paar Erwachsene sorgen sich um den Jungen. Da ist der Schlafsaalaufseher Fransitart, der ein Auge auf den Jungen geworfen hat. Oder auch die Angestellte Verline, die sich immer wieder um ihn kümmert. Verline versorgt Rosamund mit Heften über mutige Monsterjäger und mordende Monster. Jeder der Jungen dieses Waisenhauses hofft, auf... – weiterlesen (Rezension vom 30. Mai 2008)
 
Christian David: Mädchenauge Christian David: Mädchenauge
Augenblicke des Verderbens. Ein schwüler, hitzeflirrender Sommer hüllt Wien ein. Die Menschen sind nach einer langen, schier endlosen Periode des schlechten Wetters und der Kälte von wiedererwachter, glücklicher Leichtigkeit und geniessen die Stunden in den Straßencafés und Lokalen entlang des Donaukanals, und das geschwätzig-fröhliche Beisammensein verleiht der alt-ehrwürdigen Metropole Unbeschwertheit und Sorglosigkeit. Aber das sollte später nicht in der Erinnerung der Menschen bleiben, sondern die brutalen Morde, die ein eiskalter Serientäter in diesem Sommer an mehreren jungen Frauen verübt, die er mit makaberer Gesetzmäßigkeit an jedem zweiten Samstag auf grausamste Weise hinrichtet. Die Angst geht jetzt um, lähmt die Menschen, macht sie furchtsam wie ein böser Albtraum und hilflos... – weiterlesen (Rezension vom 16. März 2013)
 
Tom DeMarco: Spielräume. Projektmanagement jenseits von Burn-out, Stress und Effizienzwahn. Tom DeMarco: Spielräume. Projektmanagement jenseits von Burn-out, Stress und Effizienzwahn.
Tom DeMarco beschreibt in diesem Buch sehr anschaulich die Einbahnstrasse, auf die sich Unternehmen, die immer effizienter werden, begeben. Viele verwenden "effektiv" und "effizient" synonym. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied:
- "effizient" bedeutet etwas gut (schnell, kostengünstig,...) zu erledigen
- "effektiv" ist etwas, das den vorigen in den gewünschten neuen Zustand überführt
Man kann sehr wohl effizient in die falsche Richtung rudern. Seine These ist, dass sich extrem effiziente Unternehmen genau die Spielräume wegoptimieren, die einen Richtungswechsel möglich machen. In der heutigen Zeit muss man aber ständig den Kurs anpassen. – weiterlesen (Rezension vom 05. Januar 2006)
 
Rena Dumont: Paradiessucher Rena Dumont: Paradiessucher
Die Suche nach einer goldenen Welt Der Gedanke, sich aufzumachen, um das Paradies zu suchen, kommt der siebzehnjährigen Lenka Hrózová 1986, nachdem ihr die Schauspielschule, bei der sie sich beworben hat, eine Absage erteilte. Ihr fehlt es nicht an Talent und Enthusiasmus, aber der Text des amerikanischen Schriftstellers Tennesse Williams, den sie zum Vorsprechen verwendet, findet aus politischen Gründen keine Gnade vor den Augen der Jury. Lenka, die mit ihrer Familie in Prerov, einer böhmischen Kleinstadt lebt, beschließt, ein Visum, das für sie und ihre Mutter bewilligt wird, um Verwandte in Westdeutschland zu besuchen, als "one-way-Ticket" ins Paradies zu nutzen und nicht zurückzukehren. Lange schon belastet sie die Unfreiheit und Enge ihrer dörflichen Rückständigkeit, sowie... – weiterlesen (Rezension vom 14. Februar 2013)
 
Mikael Engström: Brando Mikael Engström: Brando
"Brando" - ebenso kurz wie der Titel lässt sich ein erster Einblick in Mikael Engströms Romandebüt geben. Wie bei Astrid Lindgrens Büchern geht es um Jugendliche, die nichts als Unsinn im Kopf haben und diesen ihrer Umwelt auf jeden Fall offenbaren wollen. Die Geschichte beginnt mit einem Fussballspiel, dessen Ergebnis sich durch das ganze Buch zieht: Ein Tor für Förvaltarvägen - und das in Perra-Plattos Tor! Normalerweise traut sich keiner der Jungen, dort den Ball zu versenken, doch Brando bricht diese Tradition und Perra-Platto würde selbiges gern mit Brandos Nase machen. Doch Brando und sein Freund Larsa verdrücken sich besser, können sich aber nicht für immer retten. Bevor sie Hilfe von größeren Förvaltarvägenern bekommen, lernen sie noch Ola kennen, den verrückten Jungen, der... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2004)
 
Mikael Engström: Steppo - Voll die Krise Mikael Engström: Steppo - Voll die Krise
Nach Mikael Engströms "Brando", der 2004 zum Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde mit "Steppo" Engströms zweites Buch ins Deutsche übersetzt. Erneut sieht sich der Leser mit einem Jugendlichen konfrontiert, dessen Leben nicht ganz in geordneten Bahnen abläuft. Nach dem Tod seines Vaters leidet Steppos Mutter unter starken Stimmungsschwankungen, unter denen Steppo letztendlich auch leidet. Nichts kann er ihr recht machen: Der neue Kronleuchter zum Beispiel ist viel kleiner als im Katalog. Aber auch in der Schule läuft einiges falsch: Da ist zum Beispiel Eva, die hässliche Außenseiterin, mit der keiner was zu tun haben will. Außer Steppo, der mit der Zeit immer genauer erkennt, dass er auf gewisse Weise auch ein Außenseiter ist - doch kann er das zugeben... – weiterlesen (Rezension vom 22. Mai 2006)
 
Rán Flygenring, Finn-Ole Heinrich: Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt - Das Ende des Universums Rán Flygenring, Finn-Ole Heinrich: Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt - Das Ende des Universums
Nach der Trennung ihrer Eltern und dem Umzug muss Finn-Ole Heinrichs Heldin im dritten Band der Erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt nun machtlos miterleben, wie ihre Mutter Klara mit jedem Schub ihrer Krankheit schwächer wird. Deswegen trägt Maulina mit großem Eifer den größtmöglichen Vorrat an Erinnerungen zusammen. Während ihre Mutter für sie Kassetten mit ihren Geschichten bespricht, verwandelt Maulina den Dachboden im Haus ihres Vaters, ihr Mauldawien, in ein Museum für ihre Mutter, in ein Klaraseum. Maulinas Freunde und ihr Vater unterstützen sie verständnisvoll, jeder auf seine Art. Dennoch spürt Maulina verzweifelt das Ende ihres Universums auf sich zu rasen. Schließlich überredet sie sogar Mutters Krankenpflegerin Ludmilla, ein zauberkräftiges Ludmillicillin zu brauen. Aber... – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2014)
 
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