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Isabel Allende: Im Reich des Goldenen Drachen Isabel Allende: Im Reich des Goldenen Drachen
Alex' Großmutter Kate, wohnhaft in New York, wird beauftragt, für ein Geografiemagazin eine Reportage über das "Reich des Goldenen Drachen" schreiben, begleitet von ihrem Enkel Alex und seiner Freundin Nadia. Großzügig werden sie in diesem fremden und für die Gäste befremdenden Land im Himalaya empfangen. Zuerst erschrecken sie die großen Unterschiede: Viele in Amerika schon so alltägliche Gegenstände sind den Bewohnern unbekannt. Doch dann erkennen sie, dass auch in diesem abgelegenen Land etwas zumindest für sie normales passieren kann: Diebstahl. Eine Gruppe gewalttätiger Krieger klaut die Statue des Königs. Sie dient ihm als Ratgeber in schwierigen Fragen und ist daher unheimlich wichtig - aber ihr Wert ist unschätzbar, da sie komplett aus Gold hergestellt wurde. Eine wilde Verfolgungsjagd... – weiterlesen (Rezension vom 11. Dezember 2003)
 
Gila Almagor: Alex, Dafi und ich Gila Almagor: Alex, Dafi und ich
Seit langem habe ich kein so schönes und anrührendes Buch mehr gelesen. Gila Almagor ist eine Schriftstellerin aus Israel, wo dieses wunderbare Jugendbuch auch spielt. Sie ist dort seit über 25 Jahren ehrenamtlich tätig in der Betreuung und Begleitung von krebskranken Kindern und ihren Familien. Diese ganze schwere und zutiefst menschliche Erfahrung ist in ihr neues Buch eingeflossen. Es ist ein Buch über wirkliche Freundschaft und über das Abschiednehmen. Und es ist ein Buch über das Geheimnis, wie eines mit dem anderen zusammenhängt, daß man einem anderen Menschen erst wirklich nahe sein kann, wenn man ihn loslassen kann. Avner Magan ist zwölfeinhalb Jahre alt. Er lebt als Einzelkind mit seinen Eltern in Tel Aviv. Sein Vater ist Jurist und lehrt als Professor an der Universität. Auch... – weiterlesen (Rezension vom 01. September 2011)
 
David Almond: Feuerschlucker David Almond: Feuerschlucker
Es ist der Sommer 1962. Bobby lebt in England in einem Arbeiterort direkt am Meer und wechselt aufs Gymnasium. Eigentlich sollte er sich freuen, aber seine Freunde Joseph und Ailsa gehen nicht mit ihm auf die höhere Schule. Fast wäre er dort allein unter Fremden gewesen, aber der neue Nachbarsjunge - Daniel, Sohn von "Gebildeten" - geht auch aufs Gymnasium. Dort sehen sie sich aber mit einem sadistischen Lehrer konfrontiert, der die Schüler schikaniert und fertigmacht. Daniel widersetzt sich aber und versetzt die Schule in Aufruhe, indem er Bilder von dem Lehrer in Aktion, sprich mit Folterinstrumenten, überall aufhängt. Doch nicht nur die Schüler haben Angst. Seit dem Mai 1962 stationierte die Sowjetunion auf Kuba Atomraketen und Soldaten der Roten Armee, um Amerika schnell angreifen... – weiterlesen (Rezension vom 25. Oktober 2005)
 
Friedrich Ani: Das unsichtbare Herz Friedrich Ani (Biografie): Das unsichtbare Herz
Wie muss das sein, wenn man seinen Vater nicht kennt? Friedrich Ani, der südbayrische Autor, der durch Krimis bekannt wurde, hat sich diese Frage auch gestellt und mit dem "Unsichtbaren Herz" einen rasanten Jugendroman geschrieben. Im Mittelpunkt stehen Merit, Dennis und Frederick. Sie haben alle erfahren, dass ihre Mütter sich haben künstlich befruchten lassen. Für sie bricht eine Welt zusammen und die Suche nach ihrem Erzeuger beginnt. Dennis ist am meisten getroffen: Er ist hörbehindert und lastet diese Behinderung dem Samenspender an, nachdem seine Eltern ihm kurz vor dem 16. Geburtstag die Wahrheit gesagt haben. Auch für Merit ist die Situation nicht einfach: Ihre Mutter ist gerade gestorben, und dadurch verschlechtert sich die Beziehung zur lesbischen Freundin der Mutter,... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2005)
 
Friedrich Ani: Das unsichtbare Herz Friedrich Ani (Biografie): Das unsichtbare Herz
Wie ist das, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Wenn man nicht weiß, wo die eigenen Wurzeln liegen? Wie fühlt es sich an, wenn man erkennt, dass man sein eigenes Leben nicht einem Liebesakt von Vater und Mutter, sondern einer kalten, sterilen Zeugung, einem mechanischen, einem technischen Ablauf zu verdanken hat? Wenn man ein Kind ist, das künstlich gezeugt wurde... Die drei Jugendlichen Merit, Dennis und Frederick in dem Buch von Friedrich Ani "Das unsichtbare Herz" sind junge Menschen, die irgendwann erfahren, dass sie genau auf diese Art und Weise gezeugt wurden. Die Beweggründe der Mütter waren unterschiedlich, doch das ist für die drei vollkommen unwichtig. Für sie ist die Wahrheit kaum zu fassen, sie stürzt sie in eine tiefe Sinn- und Lebenskrise, lässt sie ausbrechen aus... – weiterlesen (Rezension vom 10. März 2005)
 
Friedrich Ani: Wie Licht schmeckt Friedrich Ani (Biografie): Wie Licht schmeckt
Die Hauptfiguren von Friedrich Anis "Wie Licht schmeckt" sind Lukas, ein 14-jähriger Halbwaise, aus dessen Sicht die gesamte Geschichte erzählt wird, und Sonja, ein blindes Mädchen, das fünf Jahre älter ist als Lukas. Zu Anfang des Romans kommt Lukas auf die schiefe Bahn und fängt an zu trinken. Doch dann lernt er Sonja kennen, die ihn total aus der Fassung bringt. Sie führt ihn ein in die Welt der Blinden, so lernt er den Umgang mit Menschen, die ihr Augenlicht verloren haben oder schon seit Geburt blind sind. Dabei ist es für ihn nicht immer einfach, die Welt auf diese andere Art zu erfahren wie Sonja es tut. – weiterlesen (Rezension vom 06. August 2003)
 
Friedrich Ani: Wie Licht schmeckt Friedrich Ani (Biografie): Wie Licht schmeckt
Lukas lernt die blinde Sonja kennen. Sie führt ihn ein in die Welt der Blinden. So lernt er ihre Welt und ihre Lebensweise, das gute Gehör, den Umgang mit Blinden kennen. Dabei ist es für ihn nicht immer leicht, die Welt so zu erfahren, wie Sonja es tut. – weiterlesen (Rezension vom 10. Mai 2002)
 
Michael Gerard Bauer: Ismael und der Auftritt der Seekühe Michael Gerard Bauer: Ismael und der Auftritt der Seekühe
Nie hätte Ismael früher gewagt, ein Mädchen wie Kelly anzusprechen. In Nennt mich nicht Ismael! beschützte Michael Bauers Held Kellys jüngeren Bruder Marty vor Barry Bagsley, dem Profi-Tyrannen. Nun ist er gemeinsam mit Orazio zu Kellys Party eingeladen. Damit er sich vor lauter Aufregung beim Telefonieren mit Kelly nicht verhaspelt, schreibt Ismael vorsichtshalber einen Merkzettel. Bei Faulkners gibt es einen Swimming-Pool und - Sie werden es ahnen - unzählige Möglichkeiten für Ismael, sich auf Kellys Party zu blamieren. Obwohl Kelly Faulkner unübersehbar Brad anhimmelt, einen Jungen, der so aussieht, wie sein glamouröser Name vermuten lässt, schwärmt Ismael weiter für Kelly. Ismaels Freund und Berater in allen Lebenslagen Orazio, genannt Razzman, hält sich für Australiens größten Frauenversteher... – weiterlesen (Rezension vom 13. August 2009)
 
Michael Gerard Bauer: Ismael. Bereit sein ist alles Michael Gerard Bauer: Ismael. Bereit sein ist alles
Ismael und die Mädchen - das war so lange ein Problem, bis Ismael von Kelly Faulkner geküsst wurde. Kellys Kuss ist jetzt ein halbes Jahr her und die Familie Faulkner lebt zu Ismaels Entäuschung inzwischen in Neuseeland. Oratio (Razz), Ismaels selbsternannter Berater in Liebesangelegenheiten weiß Rat: Ismael braucht eine neue Freundin. Die beiden Jungs sind zu Beginn des 11. Schuljahrs aufgerückt zu Seniors der St. Daniels Highschool (das Buch spielt während des 11. und letzten 12. Schuljahres) und sollen nicht nur durch die Schuluniform ihre christliche Schule nach außen würdig vertreten. Im ersten Band um Ismael, Oratio und Scobie setzte die Clique einem unangenehmen Mobber den Kopf zurecht; im zweiten Band unterstützte sie Ismaels Vater beim Bandrevival seiner "Seekühe". In... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2012)
 
Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael! Michael Gerard Bauer: Nennt mich nicht Ismael!
Ismael Leseur zu heißen, ist für einen 14-Jährigen Australier schon die größte anzunehmende Peinlichkeit. Noch peinlicher empfindet es Ismael, dass sein Vater jedem Interessierten und weniger Interessierten auf die Nase bindet, warum er seinen Sohn nach der Figur aus Melvilles Moby Dick taufte. Der Beginn des 9. Schuljahres wächst sich für Ismael wegen seines ungewöhnlichen Namens zum schlimmsten Spießrutenlauf seiner Schulzeit aus. Einziger Lichtblick ist Ismaels temperamentvolle Englisch-Lehrerin Miss Tarango, die Ismaels schlimmstem Peiniger gleich in der ersten Stunde den Kopf zurecht setzt. Sie demonstriert die Macht der Sprache am lebenden Objekt - und lässt Barry Bagsley vor der Klasse wie einen Idioten dastehen. Ohne es zu ahnen, hat Miss Tarango in dieser Stunde die dauerhafte, erbitterte... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juli 2008)
 
Hanno Beck: Abgebrannt Hanno Beck: Abgebrannt
Die schon seit Jahren anhaltende Finanzkrise, die man eher eine Staatsschuldenkrise nennen sollte, hat in den vergangenen Monate viele Fachleute veranlasst, in Büchern den ökonomischen Laien die Entstehung dieser Krise, ihre vergeblichen Versuche, sie zu bewältigen bzw. zu lösen und ihre wahrscheinlichen Auswirkungen zu beschreiben. Janne Jörg Kipp und Rolf Morrien haben mit dem "Anti-Crash-Buch" im FinanzBuch Verlag gezeigt, dass die zweite Finanzkrise innerhalb weniger Jahre kleine und große Anleger in Not bringt. Wie ist die Lage einzuschätzen? Welche Prognosen sind realistisch und welche reine Angstmache? Die beiden ausgewiesenen Fachleute in der Anlageberatung gehen von folgender Situation aus: da die Staaten ihre exorbitante Verschuldung nicht mehr in der Griff bekommen werden,... – weiterlesen (Rezension vom 03. Oktober 2011)
 
Rotraut Susanne Berner: ABC - Die Katze lief im Schnee Rotraut Susanne Berner: ABC - Die Katze lief im Schnee
ABC- die Katze lief im Schnee: Generationen von Kindern sind mit diesem Lied aufgewachsen. Aber macht die Katze auch noch andere Dinge im Winter oder zu anderen Jahreszeiten? Kennt sie auch noch andere Buchstaben? Denn für kleine wissbegierige Kinder hört das Lernen ja nicht bei C auf. Sie wollen auhc die anderen Buchstaben kennenlernen. Eigentlich ist es ein Wunder, daß noch niemand vor Rotraut Susanne Berner auf die Idee gekommen ist, das berühmte Lied von der Katze im Schnee weiterzuerzählen. Es ist ihr auf ihre bekannte, souveräne und lustige Art perfekt gelungen. In Dreierschritten geht sie mit lockeren Reimen und schönen Bildern das Alphabet durch, lässt die Katze allerhand erleben und durch die Welt reisen, die Katze trifft viele andere Tiere bis sie geht bei Z ins Bett. "ABC-... – weiterlesen (Rezension vom 30. Juli 2011)
 
Rotraut Susanne Berner: Ach nein! Und wenn schon! Rotraut Susanne Berner: Ach nein! Und wenn schon!
Ein schwarzes und ein weißes Huhn. Sie leben in einem gemeinsamen Haus. Das schwarze Huhn ist phantasievoll und unternehmenslustig, aber das weiße Huhn hat immer etwas einzuwenden: "Ach nein!" - "Und wenn schon", antwortet das schwarze Huhn jedes Mal und löst die Bedenken, die Angst, die Bequemlichkeit und Faulheit des weißen Huhns mit einem phantasievollen oder praktischen Vorschlag auf. Und ganz am Ende - gegen tausend Bedenken, gelingt es ihm sogar, das weiße Huhn zum Lachen und zur Freude zu bringen. Der Untertitel dieses schönen, auf wundervollem Papier gedruckten Bilderbuches lautet: "Ein Buch von Menschen und Hühnern." Beim wiederholten Anschauen lässt mich als Erwachsener und Vater eines kleinen Jungen, der einen Vorschlag nach dem anderen macht und... – weiterlesen (Rezension vom 27. Juli 2011)
 
Rotraut Susanne Berner: Karlchen vor, noch ein Tor! Rotraut Susanne Berner: Karlchen vor, noch ein Tor!
Rechtzeitig vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 legte Rotraut Susanne Berner mit "Karlchen vor, noch ein Tor!" ihr mittlerweile sechstes Karlchen-Buch vor. Karlchen und seine sympathische Hasenfamilie spielen dieses Mal Fußball, und der kleine Leser, möglicherweise aber auch der oder die des Fußball unkundigen VorleserIn, erfährt viel über die Regeln und die Spielweise. Ein das Buch abschließendes Fußball-Glossar erklärt noch einmal kindgerecht alle wichtigen Begriffe. Karlchen und seine Eltern machen jeden Sonntag nach dem Mittagessen einen Spaziergang. Wenn sie an der großen Wiese hinter Omas Haus vorbeikommen, ist Zeit für ein Fußballspiel. Mama übernimmt die Schiedsrichterrolle, und zunächst spielen Karlchen und Papa gegeneinander. Doch dann kommen immer mehr Familienmitglieder... – weiterlesen (Rezension vom 18. Dezember 2011)
 
Christoph Biemann: Christophs Experimente Christoph Biemann: Christophs Experimente
Uns allen ist Christoph Biemann aus der Sendung mit der Maus bekannt. Nun gibt es zusätzlich zu den Lach- und Sachgeschichten aus dem Fernsehen auch noch ein Buch des bekannten Moderators. Es befasst sich auf 150 Seiten mit den interessantesten Experimenten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Auf der Frankfurter Buchmesse 2003 haben wir ein Interview mit dem Autor geführt. Er hat uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit an diesem Buch und der "Maus" gegeben. Den Lesern des Buchs fällt direkt auf dem Umschlag das wichtigste Utensil Biemanns ins Auge: der grüne Pulli. Er ist bekannt wie kein anderes Kleidungsstück aus dem Fernsehen. Da liegt natürlich die Warum-Frage nahe: "Die Idee ist eigentlich ein Zufall gewesen. Es ist ja beim Film so, dass man genau darauf achten,... – weiterlesen (Rezension vom 16. Oktober 2003)
 
Thomas C. Boyle: Drop City Thomas C. Boyle: Drop City
Wer diesen Roman zur Hand nimmt, was gleich vorneweg sehr zu empfehlen ist, der wird sich zunächst auf zwei Geschichten einlassen müssen, die im ersten Moment nichts miteinander zu tun haben. In den sechs Teilen, in denen das Buch untergliedert ist, wird im Wechsel zunächst die Geschichte von einer Hippie-Kommune irgendwo in Kalifornien berichtet. Dabei stehen nicht nur die zwei Personen Star und Ronnie (genannt Pan) im Vordergrund, die den Auftakt bilden. Sondern mit einem detailgetreuen Wissen um die Abläufe in solch einem Mikrokosmos, was eine Kommune ursprünglich auch darstellen sollte, gibt der Ex-Hippie Thomas C. Boyle vielen Figuren Raum in dieser Geschichte. Vielleicht ist aber gerade das der Grund, warum die Geschichte so detailliert und authentisch wirkt. So gibt es Norm und seine... – weiterlesen (Rezension vom 20. Juli 2010)
 
Thomas C. Boyle: San Miguel Thomas C. Boyle: San Miguel
Der amerikanische Bestsellerautor T. C. Boyle hat sich mit diesem Roman der Geschichte zweier Familien angenommen, die auf der kleinen Pazifikinsel San Miguel vor der kalifornischen Küste lebten. Aufmerksam geworden auf diese Geschichte ist er während seiner Recherchen zu dem vorhergehenden Roman "Wenn das Schlachten vorbei ist". Mit den beiden nacherzählten Familiengeschichten, die in unterschiedlichen Epochen spielen, die erste im 19. Jahrhundert und die zweite 50 Jahre später im 20. Jahrhundert, nimmt sich Boyle dem Phänomen des immer weiter nach Westen strebenden Pioniers an. Wir finden den über 400 Seiten starken Roman in drei Teile untergliedert vor. Die ersten beiden Teile, die um 1880 spielen, sind der Familie Waters gewidmet. Der dritte Teil rückt dann in die Zeit ab 1930... – weiterlesen (Rezension vom 30. August 2013)
 
Thomas C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist Thomas C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Mit dem Lesen des neuen Romans vom amerikanischen Schriftsteller Thomas Coraghessan Boyle schafft man sich einen der ungewöhnlichsten, aber tatsächlich existierenden Konflikte auf den Hals. Das Thema des Buches, das Ökosystem der Erde, ist zugleich der Konfliktstoff, den Boyle hier bearbeitet. Denn es treffen zwei Gruppen aufeinander, die zunächst einmal pauschal als "grün" bezeichnet werden. Naturschützer vs. Tierschützer. Oder andersherum gefragt: Wie viel Tierschutz ist gestattet, ohne die Natur zu gefährden? Die Frage stellt sich nicht? Und was ist, wenn sich Ziegen auf einer Insel so ungebremst vermehren, dass die einzigarte Fauna und Flora durch den unstillbaren Drang des Fressens und den Exkrementen der Tiere vernichtet wird? Dürfen die Ziegen dann getötet werden, wie vor... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2012)
 
Alyssa Brugman: Einfach Bindy Alyssa Brugman: Einfach Bindy
Bindy und Janey sind Freundinnen seit sie zurückdenken können. Sie fühlen sich wie Zwillingsschwestern und machen seit ihren ersten Kindertagen alles zusammen. Nie hätten sie sich vorstellen können, dass dies irgendwann einmal anders werden würde. Doch beide haben sie nicht mit dem Tücken der Hormone gerechnet, die Janey viel früher als die eher etwas brave Bindy in die Pubertät und in die Nähe von Jungs katapultieren. Bindy lebt mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder Kyle zusammen. Und versteht sich mit beiden prächtig. Der Vater betreibt eine Autowerkstatt, die mehr schlecht als recht geht, die ihm aber große Freude macht. Das spürt man diesem Mann auch ab; er ist mit sich zufrieden, sehr ausgeglichen und beiden Kindern ein guter Vater. Seine Frau hat ihn schon vor vielen Jahren verlassen.... – weiterlesen (Rezension vom 09. April 2012)
 
Alyssa Brugman: Einfach Bindy Alyssa Brugman: Einfach Bindy
Bindy hat es gerade nicht unbedingt leicht: Janey, die schon seit dem Sandkasten ihre beste Freundin ist, setzt sich jetzt viel lieber zu anderen Mädels aus der elften Klasse. Ihre Eltern sind getrennt und bei einem Kinobesuch sieht sie zufällig ihre Mutter - mit einem neuen Mann! Und das, während ihr Vater John die "Freundschaft" zu Janeys Mutter Elizabeth verbessert. Währenddessen schließen Janeys neue Freundinnen, allen voran die Zicke Hannah, Bindy immer mehr aus, weil sie nicht so in ist wie sie. James, ein Mitschüler, will nicht kapieren, warum Bindy nicht mit ihm gehen will, obwohl sie doch nach einigem Suchen eine Gemeinsamkeit gefunden haben. Die Situation eskaliert: Erst wollen Bindy und Janey sich wieder zusammenreißen, um die Beziehung zwischen John und Elizabeth wieder... – weiterlesen (Rezension vom 24. Oktober 2006)
 
Alyssa Brugman: Zeig dein Gesicht Alyssa Brugman: Zeig dein Gesicht
Freundschaft - was ist das eigentlich? Wie weit muss Freundschaft gehen? Alyssa Brugman geht dieser Frage in "Zeig dein Gesicht" nach. Perdita ist der letzte Abschaum an Megans Schule. Niemand würde sich freiwillig mit ihr sehen lassen, erst recht nicht Megan oder eine ihrer Freundinnen, denn ihre Clique ist die coolste der Schule. Doch Megan ist gezwungen, ihre Meinung zu ändern: Sie lernt Perdita beim gemeinsamen Nachsitzen etwas besser kennen und findet hinter dem abstoßenden Äußeren eine neue Freundin. Doch so richtig lässt Megan sie nicht an sich ran: Nur außerhalb der Schule sind sie Freundinnen, in der Schule dürfen sie nicht zusammen gesehen werden, erklärt sie Perdita die Lage. Doch eines Tages schreit Perdita ihren Namen quer durch den Schulflur - was sagen ihre Freundinnen... – weiterlesen (Rezension vom 18. September 2004)
 
Quint Buchholz: Schlaf gut, kleiner Bär Quint Buchholz: Schlaf gut, kleiner Bär
Diese wunderbare, poetische und mit ansprechenden zarten Illustrationen versehene Bilderbuch kann als ein Bilderbuchklassiker seit nunmehr zwanzig Jahren bezeichnet werden. Als er das hier nun von Hanser wieder aufgelegte Buch 1990 veröffentlichte, war Quint Buchholz noch ein relativ unbekannter Künstler. Das hat sich mittlerweile geändert. Unzählige Bücher ( unter anderen auch die Nero Corleone Bücher von Elke Heidenreich) hat er seitdem illustriert und auch sein weiteres Oeuvre ist über die Landesgrenzen bekannt und mehrfach ausgezeichnet worden. Es ist schön, dass das Einschlafbuch vom kleinen Bär nun wieder in einer schönen Ausgabe erhältlich ist. Der kleine Bär wird zu Bett gebracht: "Er hat eine Gutenachtgeschichte gehört. Er hat sein kleines Gebet gesprochen. Er hat das Schlaflied... – weiterlesen (Rezension vom 21. Oktober 2011)
 
Hans-Jörg Bullinger: Trendbarometer Technik Hans-Jörg Bullinger: Trendbarometer Technik
Die Technik in der Welt von Morgen. Die Technik unserer Welt verändert sich schnell und mit ihr ändern auch wir uns. Das Buch stellt zahlreiche Techniken in Entwicklung, Labor und Testumgebungen vor. Technische Produkte, die bereits morgen im Laden zu kaufen sind bis hin zu Grundlagenforschungen, deren Nützlichkeit sich noch beweisen muss. In sechs Themenrahmen, Kommunikation, Mobilität, Material, Unternehmen, Energie und Gesundheit werden zwanzig bis siebenundzwanzig Entwicklungen untersucht. Dabei ist der Aufbau immer gleich. Auf zwei Buchseiten wird die Idee beschrieben, die Technologie definiert, Problem und Lösung skizziert, die Relevanz abgeschätzt und eine Prognose abgegeben. Ein tabellarisches Trendbarometer gibt Eckdaten wie Produkt- und Serienreife, sowie Innovationsgrad, Marktrelevanz... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2004)
 
Heinrich Böll: Der kluge Fischer Heinrich Böll (Biografie): Der kluge Fischer
Unter dem Titel "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" erschien Heinrich Bölls zeitlose Geschichte 1963 um ersten Mal und ist nun 50 Jahre später aktueller denn je. Die Geschichte jenes dynamischen Touristen, der in einem kleinen südländische Hafen einen gerade Siesta machenden Fischer stört und ihm einreden will, mit ein klein wenig Anstrengung sie er bald ein gemachter Mann und könne sich dann auf seinen Meriten ausruhen. Und die trockene Antwort des Fischers, der den agilen Touristen darauf hinweist, das könne er doch schon jetzt... – weiterlesen (Rezension vom 06. Mai 2014)
 
Alex Capus: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer Alex Capus: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
Anfang November 1924: Ein 13jähriges Mädchen sitzt im Orient Express auf dem Treppchen des letzten Waggons und raucht. Ein junger Mann beobachtet die ein- und ausfahrenden Züge auf dem Züricher Hauptbahnhof und sieht sie, und vielleicht fällt der Blick eines Reisenden bei seiner Ausfahrt aus dem Bahnhof auf die beiden. Ein Zufall wäre es gewesen, denn alle drei sind einander in Zürich nie begegnet. Die drei Menschen, die der Schriftsteller Alex Capus in seinem neuen Roman nun abwechselnd auf ihrem Lebensweg begleitet, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch alle drei Kinder des 20. Jahrhunderts. Gut recherchiert und voller Empathie spürt Capus den wechselnden Lebenslinien der drei Menschen nach und den ungewöhnlichen Wendungen, die ihr Leben, verursacht durch die zeitlichen Umstände... – weiterlesen (Rezension vom 18. September 2013)
 
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