Die 16-jährige Rebecca lebt mit ihrem Bruder Fabian und ihrer allein erziehenden
Mutter in Berlin. Ruth, die Mutter, hat mit Fabian und seinen Freund Halef oft
die Widersprüche in Moralvorstellungen gegenüber türkischen und deutschen
Mädchen diskutiert. Rebecca beginnt gerade für Halef zu schwärmen, als er
überraschend verhaftet wird. Ausgerechnet Rebeccas beste Freundin Petra
beschuldigt ihn, sie vergewaltigt zu haben. Aber woher kommen die Striemen auf
ihrem Rücken? Warum kann sie nicht sagen, was wirklich passierte? Wen deckt sie?
Lügen Frauen? Die Schulwand wird mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert.
Rebecca hört den Vorwurf: "Du bist doch auch ne Freundin von diesem
Türkenschwein". Durch Rebeccas Familie verläuft plötzlich ein Graben: sie
glaubt Petra, traut Halef aber keine Gewalttätigkeit zu. Halef versichert aus
der Untersuchungshaft seine Unschuld, Rebeccas Bruder hält zu ihm.
In dieser aussichtslosen Situation handelt Rebeccas Mutter kurz entschlossen und ermöglicht so die Aufdeckung der Wahrheit. Fazit
Der Zwiespalt, in dem sich Familie und Freunde von Rebecca und Halef befinden,
wird überzeugend und sehr spannend dargestellt.
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