Wulf Dorn: Phobia

Phobia

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-453-26733-6

Preis: 4,08 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Sarah Bridgewater ist überrascht, als ihr Mann Stephen früher von einer Geschäftsreise nach Hause kommt. Als sie ihn begrüßen will, gefriert ihr das Blut in den Adern. Der Mann in ihrem Haus ist in Stephens Auto gekommen, hat seinen Koffer dabei und trägt seinen Anzug. Aber es ist nicht Stephen. Sarah versteckt ihren Sohn Harvey und flieht, um die Polizei zu rufen. Als diese im Haus der Bridgewaters ankommen, ist der Mann verschwunden. Den Polizisten kommen Zweifel, dass Steven wirklich etwas passiert ist, zumal sich dieser am nächsten Tag telefonisch bei der Polizei meldet. Sarah ist verzweifelt. In dieser Situation trifft sie ihren Jugendfreund Mark wieder. Die beiden beginnen, nach Stephen zu suchen.

Seit seinem fulminanten Debütroman "Trigger" ist Wulf Dorn einer der Shooting-Stars der deutschen Thrillerszene. Auch im Ausland, gerade in Italien, kann er mit seinen Werken große Erfolge feiern. In seinem vierten Thriller "Phobia" greift er seine eigene Autobiografie auf (Wulf Dorn lebte einige Zeit in London) und vermischt diese mit seinen beruflichen Erfahrungen, die er durch seine Tätigkeit in einer psychiatrischen Einrichtung gewonnen hat.

Herausgekommen ist ein Thriller, der überaus spannend beginnt. Der unheimliche Besucher und die Tatsache, dass niemand Sarah glauben will, sorgen für den richtigen Spannungslevel. Dieser geht mit dem Auftauchen von Mark Behrendt leider etwas verloren. Stammleser von Wulf Dorn werden jetzt mit der Zunge schnalzen, handelt es sich bei Mark doch um die Hauptfigur aus "Trigger". Leider erweist sich dieser zweite Auftritt eher als Fehlzündung, da der Roman den Thrill der ersten Seiten nicht mehr halten kann. Das Sarah und Mark bei ihrer Suche natürlich auf Aspekte kommen, die der Polizei nicht aufgefallen sind, fand ich dabei nicht mal störend. Vielmehr konnte mich der Plot nicht mehr packen, da er sich gerade im Mittelteil in die Länge zieht. Zum Ende wird der Roman wieder spannender, auch wenn mich die Motivlage des Unbekannten nicht hundertprozentig überzeugen konnte.
Fazit
"Phobia" ist kein wirklich schlechter Roman. Doch gemessen an den bisherigen Werken von Wulf Dorn würde ich diesen Thriller auf den letzten Platz seines Rankings einordnen. Dank des guten Schreibstils und des wirklich gelungenen anfangs reicht es zu einer durchschnittlichen Wertung. Insgesamt ein Thriller, den man lesen kann aber nicht muss.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 05. November 2013

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