Ari Marmell: Der Dämon der Kriegers

Der Dämon der Kriegers

Verlag: Blanvalet Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-442-26783-5

Preis: 0,68 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Dies ist die Geschichte von Cerris, der es gearde noch verhindern kann, dass seine Familie einem marodierenden Trupp Söldner in die Hände fällt und durch sie den Tod finden. Mit dieser Untat, holt Cerris seine todbringende Vergangenheit ein. Es gab eine Zeit, da war er nicht besser als die Söldner heut. Unter dem Namen Corvis Rabaine war er ein Kriegslord, der als Schrecken des Ostens eine ganze Welt in Angst und Schrecken versetzte. Siebzehn Jahre ist es her, seit er sich von seinem wilden Leben verabschiedete und ein ruhiger, beschaulicher Familienvater werden wollte. Um seine Familie zu schützen, versammelt er aufs Neue ein Heer um sich. Diesmal will er die zivilisierten Reiche retten. Doch der Preis ist hoch.
Die Geschichte beginnt mit Fall und Belagerung von Denathere, die in der Mitte des Reiches Imphallion liegt, was die Karte eindrucksvoll bezeugt. Lorum, Herzog von Taberness und amtierender Regent von Imphallion steht an der spitze eines reiches, hat jedoch keine Ahnung von Kampf. Die strategischen Planungen nimmt sein Ratgeber, Nathaniel Espy, Ritter von Imphallion, wahr. Der Leser beteiligt sich dabei an einem Rückblick auf das Leben von Corvis Rabaine. Die brutale Übernahme einer Stadt, der Gegenangriff, all das wird zu einer Geschichte in der Geschichte. Doch dann geht es weiter mit Corvis und seinem verkorksten Leben. Und nun ist ihm das passiert, was er jahrelang selbst praktizierte.Trotzdem ist die Situation diesmal anders. Nicht was den Krieg und den Schrecken ausmacht, der ist in jedem Krieg gleich, egal, auf welcher Seite man kämpft. Jetzt kämpft Corvis auf der richtigen Seite.
Fazit
Das Buch macht nicht den Eindruck etwas neues gelesen zu haben, nur etwas anderes. Dabei unterstreicht die Aussage des Klappentextes die Behandlung des Buches. Ari Marmell ist begeisteter Rollenspieler. Genau so liest sich das Buch auch. Immer wieder treten Situationen auf, in denen eine plötzliche Handlung den weiteren Verlauf der Geschichte ändert. Dies ist vor allem dann der Fall, als Corvis geheilt wird. Dabei hatte die Heilerin vorher Mühe, durch direktes Handauflegen zu helfen und nun macht sie das ganze mittels einer Ratte als Handlungsträgerin, die sie kontrolliert.
Die Rückblenden in die Vergangenheit sind zwar etwas erhellend, aber doch zu viel. Die eigentliche Handlung ist ein Rollenspiel, schön erzählt, aber ein Rollenspiel. Ich vermisse ein paar Eigenheiten, die einen Roman ausmachen, statt dessen habe ich den Eindruck, mit den Rückblenden werden Kurzgeschichten eingestreut, die das Buch dicker machen sollen.
4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 22. März 2013

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