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Der Journalist Rob Lutrell bekommt den Auftrag, ein Feature über eine alte
Tempelanlage zu schreiben, die vor Tausenden von Jahren verschüttet wurde. Die
Ausgrabungen werden von dem deutschen Archäologen Franz Breitner geleitet. Als
Breitner unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, beginnt er zusammen mit
dessen Assistentin Christine Nachforschungen anzustellen. Dabei stoßen die
beiden auf ein uraltes Geheimnis der Menschheit. Zur gleichen Zeit sucht
Inspektor Forrester in London einen Serienmörder, der seine Opfer auf
bestialische Weise hinrichtet. Langsam führen die beiden Fälle zusammen.
"Genesis Secret" ist der erste Roman des Journalistin Sean Thomas, den er unter seinem Pseudonym Tom Knox veröffentlicht hat. Thomas, der 2007 von der Sunday Times zum Reisejournalisten des Jahres gewählt wurde, wandelt in seinem Roman auf den Spuren von Dan Brown und Michael Crichton. Spuren, die für den Engländer im Augenblick noch etwas zu groß sind, denn "Genesis Secret" ist leider nicht der atemlose Thriller, den uns der Klappentext verspricht. Die Handlung zieht sich relativ unspektakulär dahin. Die einzelnen Kapitel wechseln zwischen den Figuren Lutrell und Forrester hin und her. Was anfangs noch spannend ist, zieht sich mit zunehmender Dauer in die Länge. Auch die von Tom Knox sicher gut recherchierten Fakten können nicht dazu beitragen, den Thriller Spannung zu verleihen. Fazit
"Genesis Secret" fehlt ein ganz entscheidendes Element: Spannung. Der
Roman bietet sicher eine gute und lesenswerte Ausgangsidee, doch die letztliche
Umsetzung erreicht noch nicht das Gütesiegel Pageturner.
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