Eine Hochzeit in einem kleinen Dorf in Kolumbien. Der Bräutigam, ein Mann von
dem niemand so recht weiß, wer er ist und warum er gekommen ist. Eine Braut,
streng erzogen, die genötigt wird, diesen Mann zu heiraten, den sie nicht kennt
und erst recht nicht liebt. Eine berauschende Hochzeitsfeier. Mitten in der
Nacht steht der Bräutigam mit seiner Braut vor derem Elternhaus und
"gibt" sie zurück. Sie ist nicht mehr unberührt. Als Ihre Mutter sie
verprügelt verrät Angela Vicario den Namen des Täters. Santiago Nasar. Für Ihre
Familie steht fest: der Täter, der diese Schande über Ihr Haus brachte muss
sterben. Am Morgen nach der unglücklichen Hochzeit soll Santiago sterben. Durch
die Hand zweier Männer mit denen er noch Stunden vorher die Hochzeit gefeiert
hat. Mit Angelas Brüdern: den Zwillingen Pablo und Pedro. Beide wissen, dass Sie
die Ehre Ihrer Schwester wiederherstellen müssen. Auch wen sie Santiago nicht
wirklich töten wollen, wissen sie doch, dass das der einzige Weg ist. Trotzdem
versuchen sie alles nötige, um von den Bewohnern des Dorfes von Ihrer Tat
abgehalten zu werden. Sie schleifen Ihre Messer auf dem Markt, sie erzählen es
den Leuten auf der Straße und in den Läden, die bereits geöffnet haben. Aber
niemand scheint sie ernst zu nehmen. Und so nimmt die Tragödie seinen Lauf.
Nach dem Lesen bleibt die Frage: War Santiago wirklich der Schuldige? Oder wollte Angela nur jemanden schützen, den Sie wirklich liebte? wir werden es wohl nie erfahren... Fazit
Teilweise verwirrend, aber auf erschreckende Weise genial.
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