Von einem Tag auf den anderen, wird die Welt der vier Studenten Tom, Charlie,
Gil und Paul durch eine Reihe von unerklärlichen Todesfällen, bei denen alle
Opfer mit einem geheimnisvollen Romanmanuskript in Verbindung stehen,
durcheinander gewirbelt. Einem Werk, dessen richtige Deutung einen Lageplan
einer florentinischen Krypta beinhaltet und bei deren Entschlüsselung schon vor
Hunderten von Jahren Menschen ums Leben kamen. Eine Erfahrung, die auch die vier
Freunde machen müssen.
Der Klappentext gaukelt dem Leser vor, dass es sich bei "Das letzte Geheimnis" um einen Thriller im Stile von "Sakrileg" handelt. Überhaupt ist der Begriff Thriller für diesen Roman eine vollkommen falsche Einstufung, da dieser Roman keinerlei Thrillerelemente beinhaltet. Im Mittelpunkt von "Das letzte Geheimnis" steht der Studienalltag der vier Protagonisten. Der Leser erfährt eine Menge über den Aufbau und die Fachbegriffe des amerikanischen Bildungssystems. Spannung im Sinne einer Thrillerhandlung ist überhaupt nicht vorhanden. Auch die angekündigte Entschlüsselung eines der lebensgefährlichsten Geheimnisse entpuppt sich mehr oder weniger nur als laues Lüftchen. Pluspunkte sammelt "Das letzte Geheimnis" bei Anhängern der Renaissance, die viel über die damalige Zeit erfahren. Fazit
Thrillerfans sei dringend empfohlen die Finger von diesem Roman zu lassen, denn
von einem unglaublich spannenden und intelligenten Thriller kann keine Rede
sein. Wer hingegen eine Momentaufnahme einer amerikanischen Universität,
gespickt mit einem Ausflug in die Renaissance erleben möchte, kann hier
zugreifen.
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