Babette, eine zurückgezogen lebende junge Witwe, lernt durch einen Zufall den
schwulen Witwer Florian kennen, dessen verstorbener Mann, ein Modeschöpfer, auch
der Schöpfer ihres blauen Kleides ist, das ihr Leben verändern sollte! Mit der
Zeit entsteht eine herzzerreisende Freundschaft zwischen ihnen, in der sie ihre
Vergangenheit Stück für Stück aufrollen und zusammen anfangen, wieder am Leben
teilzunehmen. Gemeinsam entschließen sie sich spontan auf eine Reise nach Mexiko
zu begeben, um die Allgegenwärtigkeit des Todes, mit Hilfe eines großen Festes
zu Ehren der Toten, entgültig aus ihrem Leben zu verbannen. Oder ist es doch nur
die Flucht vor den Alltagsproblemen, die
Babette durch ihren Freund Thomas immer mehr erdrücken?
Fazit
Doris Dörrie ist es wiedermal gelungen, ein Meisterwerk der Extraklasse zu
schreiben! Sie verbindet grazil das Thema Tod mit dem Thema Liebe und einem
Hauch kalten Humor. Als Leser fühlt und leidet man von Anfang bis Ende mit den
beiden sympatischen, vom Unglück verfolgten Hauptfiguren mit.
Happy weitere Rezension zu diesem Buch schreiben Rezension als PDF-Datei speichern Direkt verlinken: http://www.buchtips.net/rez165.htm weiterführende Links:
noch keine Links vorhandenLink vorschlagen zu: Doris Dörrie, Das blaue Kleid (zu dieser Rezension), Das blaue Kleid (allgemein zu diesem Buch) Vorgeschlagen von Marie Marschoun
[Profil] | ||||